Apfelbäume als die Ergänzung der pädagogischen Arbeit

Auf unseren Schulhöfen und am Naturschutzhof Wittmunder Wald ist es nun noch „grüner“: Wir haben am letzten Freitag eine ganze Reihe Apfelbäume gepflanzt!
Die Finkenburgschule Wittmund als größte Grundschule im Landkreis mit über 400 Schülerinnen und Schülern und der Naturschutzhof Wittmunder Wald e.V. sind Kooperationspartner, um den Kindern Umweltschutz, Naturerlebnisse und nachhaltiges Handeln zu vermitteln.
Die Klassen der Schule besuchen regelmäßig den Wittmunder Wald und verwirklichen gemeinsame Projekte mit den Waldpädagoginnen und -pädagogen. Ein solches Projekt ist die Pflege der dort angelegten Streuobstwiese begleitet von Insektenbeobachtungen sowie dem Pressen von Streuobst zu Saft.

Pflanzenbeobachtungen lassen sich aufgrund der Distanz der Lernorte zueinander nicht täglich durchführen. Deshalb entstand der Wunsch in den Schulklassen, auch auf den Schulhöfen der Standorte Wittmund und Willen Apfelbäume zu pflanzen und über Klassenpatenschaften die Pflege zu übernehmen. Die Kinder sorgen somit selbst für „ihren Baum“ und können (im Erfolgsfall) eigene Früchte ernten, die sie dann beim Naturschutzhof Wittmunder Wald ergänzend zur dortigen Streuobstwiese zu Saft verarbeiten- oder einfach direkt verzehren können.

Marc-Hendrik Bolten (Immobilienmakler der Planethome) und Matthias Herrmann (von der gleichnamigen Generalvertretung der Allianz-Versicherung) waren als vom Projekt überzeugte Unterstützer schnell gefunden. Sie haben uns die benötigten Apfelbäume für die Schulhöfe gespendet und beim Pflanzen direkt mitgeholfen. Besondere Freude herrscht darüber, dass sich beide ergänzend bereiterklärt haben, für die Streuobstwiese am Naturschutzhof Wittmunder Wald weitere Apfelbäume zu beschaffen und zur Stärkung aller „fleißigen kleinen Gärtnerinnen und Gärtner“ Getränke bereit zu stellen.

Beteiligt waren:
– Klasse 1a mit Herrn Spantig
– Klasse 1d mit Frau Weber
– Klasse 2b mit Frau Zimmer
– Klasse 2c mit Frau Schönbohm-Wilke
– Klasse 4W mit Frau Nachtigal
– die Streitschlichter des Schulstandortes Willen (Pflanzung der Bäume am Naturschutzhof Wittmunder Wald) mit Frau v. Hülsen
– Matthias Herrmann (Allianz) und Marc-Hendrik Bolten (Planethome) als Sponsoren und „Anpacker“
– Frau Glaum und das Team des Naturschutzhofes Wittmunder Wald
– Herr Schneemelcher am Telefon, PC und Spaten

Mögen die Bäume gut wachsen und lange leben! Die nächste „Pflanzaktion“ ist bereits in Planung…

        

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Wir versenden Friedenspost – weil Frieden für uns alle wichtig ist

Schülerinnen und Schüler der Standorte Wittmund und Willen gestalteten Karten mit herzlichen und solidarischen Botschaften, die ihre Empfänger unter anderem im Willkommenszentrum Wittmund, der Hilfsorganisation SOS Ukraine in Friesland und über die Botschaft der Ukraine in Berlin finden.
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, auch dem kleinen Team aus Wiesbaden, das die Karten entworfen, gedruckt und auf den Weg gebracht hat.

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Ferienzauber braucht Unterstützung

Liebe Eltern!

In den Schulferien haben Wittmunder Kinder im Alter von 5-12 Jahren die Möglichkeit von Fachpersonal oder angehendem Fachpersonal betreut zu werden, damit eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewährleistet werden kann. Der Ferienzauber ist ein eingetragener Verein und auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen. Sollten Sie Interesse haben, den Verein zu untertsützen, dann erhalten Sie weitere Infos unter folgendem Link:

https://www.landkreis-wittmund.de/Leben-Wohnen/Leben/Schulen-Bildung-Sport-und-Kultur/Ferienzauber/

Oder Sie kommen direkt zu einem ersten Infotreffen am 11. Mai um 17.00 Uhr in die Wittmunder Residenz.

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Ministerbrief

Liebe Eltern, Herr Tonne informiert in seinem aktuellen Ministerbrief über den Wegfall der Maskenpflicht. Auch wird die Aufnahme aus der Ukraine geflüchteter Kinder an deutschen Schulen thematisiert.

Lesen Sie hier mehr…

2022-04-14__Brief_an_Eltern_

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Osterprojekte

Osterprojekttag im Jahrgang 2

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Bücherkoffer

Mehrsprachiges Lesen mit dem „Ostfriesischen Bücherkoffer“: Die Wertschätzung der Familiensprache fördert den Bildungserfolg von Lernenden

„Sind in dem Koffer auch Bücher auf Arabisch?“, fragt ein Junge aus der Bücherkoffer-Klasse zögerlich. „Ja, gleich mehrere.“ Sein Gesicht strahlt: Endlich kann er zuhause mit seinem Vater lesen.

 

Die Finkenburgschule in Wittmund nimmt als eine von acht ostfriesischen Grundschulen seit dem Sommer 2021 am Pilotprojekt „Ostfriesischer Bücherkoffer“ teil.

 

Die blauen Koffer enthalten 16 Kinderbücher in über 50 Sprachen und ermöglichen Eltern mit ihren Kindern in ihrer Familiensprache zu lesen, die Bücher anzuschauen und über die Bücher zu sprechen. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2c dürfen jeweils einen der beiden Koffer zweimal während des Schuljahres für eine Woche mit nach Hause nehmen.

Alle Kinder und Eltern sollen dadurch in ihrer Sprache und kulturellen Identität wertgeschätzt werden und lernen zugleich die sprachliche Vielfalt unserer Schulgemeinschaft kennen. Der Bücherkoffer ist ein Angebot für alle Familien der Klasse und schafft ob – auf z.B. türkisch, russisch, deutsch oder gar plattdeutsch – positive Leseerlebnisse und stärkt nachhaltig die Lesemotivation.

 

Unterstützt wird das Projekt „Ostfriesischer Bücherkoffer“ (nach dem Vorbild des „Hamburger Bücherkoffer-Programms des Vereins coach@school e.V.) vom Niedersächsischen Kultusministerium, der Bildungsregion Ostfriesland und der Carl-Töpfer-Stiftung aus Hamburg. Die fachliche Begleitung erfolgt durch das Zentrum für Sprachbildung und Interkulturelle Bildung (RLSB) in Aurich.

Im Schuljahr 2021/2022 nehmen in sechs Bundesländern rund 10.000 Kinder daran teil. Schirmherrin ist die Kinderbuch-Bestsellerautorin Cornelia Funke. www.coachatschool.org

 

Unsere Lehrerin Frau Schönbohm-Wilke nimmt mit ihrer Klasse am Pilotprojekt Ostfriessicher Bücherkoffer teil. Im Rahmen des Arbeitskreises „Ostfriesischer Bücherkoffer“ tauscht sie sich regelmäßig mit den anderen Projektlehrkräften zu Themen wie z.B. Mehrsprachigkeit und mehrsprachiges Lesen aus.

 

Warum ist das Vorlesen und Lesen lernen in der Familiensprache so wichtig?

Lesen und Vorlesen in der Familiensprache ermöglicht Eltern, ihre Kinder im Bildungsprozess zu unterstützen. Das schafft eine Brücke zwischen Schulen und Elternhäusern. Kinder, denen oft vorgelesen wird, haben bessere Sprachkompetenzen, ihnen fällt das Lesen lernen leichter und sie sind allgemein erfolgreicher in der Schule. Zudem belegen Studien, dass Kinder, die ihre Familiensprache gut beherrschen, deutlich schneller und effektiver jede weitere Sprache erlernen. Die Entwicklung von Mehrsprachigkeit ist aber auch ein Wert an sich. Mehrsprachigkeit bietet viele Vorteile und ist in unserer heutigen globalisierten und digital vernetzten Welt ein wichtiges Bildungsziel.

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