Erfolgreich beim Jugend forscht-Regionalwettbewerb
Am 17. und 18. Februar fand unter dem Motto „Maximale Perspektive“ der diesjährige Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Celle statt. Die Projekte vom Christian-Gymnasiums Hermannsburg konnten sich dabei über eine Platzierung und einen Regionalsieg freuen.
„Jugend forscht“ ist Deutschlands größter naturwissenschaftlicher Nachwuchswettbewerb, bei dem Jugendliche mit einem Projekt zu einer selbstgewählten Forschungsfrage in einem von sieben Fachgebieten antreten. Beim diesjährigen Regionalwettbewerb in Celle waren dieses Mal 53 Projekte dabei. Zwei erfolgreiche Beiträge in der Alterssparte „Jugend forscht Junior“ stammten von Siebtklässlerinnen und Siebtklässlern des Christian-Gymnasiums in Hermannsburg.
Inspiriert von einem Computerspiel hat Jakob S. eine eigene Animatronic-Figur entwickelt. Mithilfe eines selbstgeschriebenen Arduino-Programmes kann der Aufbau auf die Umgebungshelligkeit reagieren und passende Geräusche abspielen. Zwei LED-Ringe simulieren die Augen der Figur, die in verschiedenen Szenarien unterschiedlich leuchten. „Ich habe bei meinem ersten Projekt einiges gelernt, wie beispielsweise den Umgang mit einem Arduino oder das Löten.“, resümierte der Jugendliche. Er erhielt für sein Projekt „Selbstbau einer Animatronic-Figur“ den zweiten Platz im Fachgebiet „Technik“.
Anni Q., Mathilda R. und Evelyn F. traten im Fachgebiet „Physik“ an. Im Rahmen ihres Projekts „Meister-Murmelbahn“ haben sie sog. Gaußkanonen systematisch untersucht. Dabei werden Metallkugeln mithilfe von Magneten beschleunigt. Die Schülerinnen testeten, wie sich u.a. die Anzahl und Position der Gaußkanonen und die Stärke der verwendeten Magneten auf die Endgeschwindigkeit der Kugel auswirkt. Die Jury lobte den Versuchsaufbau, mit dem präzise und reproduzierbar Daten aufgenommen und diese anschließend von den Schülerinnen systematisch ausgewertet wurden. Sie belohnten das Projekt mit dem Regionalsieg in Fachgebiet „Physik“, der gleichzeitig auch die Fahrkarte zur nächsten Wettbewerbsrunde ist. Vom 09.04. bis 11.04. werden die drei Schülerinnen ihr Projekt dann beim Landeswettbewerb Jugend forscht Junior in Einbeck erneut vorstellen.
Betreut wurde die Schülerinnen und Schüler bei ihrem Projekt im Rahmen der MINT-AG des CGHs von den Kollegen Herrn Dr. Krelaus und Frau Bienert.


