Die Europa-AG reiste nach Brüssel
In den vergangenen zwei Jahren hatte es mehrere Treffen des Erasmus+-Projekts „Europe – Home and Beyond“ in Portugal, Spanien, Italien und Deutschland gegeben. In der belgischen Hauptstadt erfolgte nun der feierliche Abschluss der Zusammenarbeit mit den Partnerschulen aus Italien und Spanien. Besonders groß war dabei die Freude über das Wiedersehen mit den europäischen Partnerinnen und Partnern, mit denen über die Zeit enge Freundschaften entstanden waren.
Ein besonderes Highlight des Treffens war eine gemeinsame Stadtrallye durch die Brüsseler Innenstadt. In internationalen Teams meisterten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Aufgaben und lernten dabei nicht nur die Stadt, sondern auch ihre europäischen Partner noch besser kennen. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch beim Europaabgeordneten Jörg Tegthoff von der Partei Volt Europa. Die Gruppe stellte ihm ihr Erasmus+-Projekt vor und nutzte die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu aktuellen europäischen Themen zu stellen. Besonders die Prioritäten Europas sowie die Zukunft der Europäischen Union für junge Menschen standen im Mittelpunkt des Gesprächs. „Es entwickelte sich eine angeregte Diskussion, die das Projekt inhaltlich hervorragend abrundete„, so K. Wegener, die die Europa-AG am Christian-Gymnasium leitet und das Projekt betreut hatte.
Darüber hinaus besuchten die Teilnehmenden das House of European History, das eindrucksvoll die gemeinsame europäische Geschichte und deren Bedeutung für die Gegenwart vermittelt. Den Abschluss des Treffens bildete eine Reflexionsrunde in internationalen Gruppen. Die Schülerinnen und Schüler blickten gemeinsam auf die vergangenen zwei Jahre zurück und tauschten sich darüber aus, was sie durch das Projekt gelernt und erlebt hatten. Dabei entstanden auch kreative Videos, in denen unter anderem der europäische Zusammenhalt und die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit thematisiert wurden.
„Das Erasmus+-Projekt „Europe – Home and Beyond“ hat den Teilnehmenden nicht nur spannende Einblicke in andere Kulturen ermöglicht, sondern auch gezeigt, wie wichtig Austausch, Offenheit und Zusammenarbeit innerhalb Europas sind„, so Wegener. Daher werde es auch in Zukunft weitere Projekte dieser Art geben.



