Auch am Montag, den 12.01.2026 findet witterungsbedingt kein Unterricht statt.
Auch am Montag, den 12.01.2026 findet witterungsbedingt kein Unterricht statt.
Witterungsbedingt fällt der Unterricht am Donnerstag, 08. Januar und am Freitag, 09. Januar 2026 aus.
Auf dieser Seite erfahren Sie alle wichtigen Informationen zum witterungsbedingten Schulausfall.
https://www.landkreis-wittmund.de/unterrichtsausfall
Wir gratulieren unserer Lehramtsanwärterin Vanessa Struckmann herzlich zur bestandenen Prüfung.

Zum 21. Mal verlieh die EWE-Stiftung gemeinsam mit der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg den Klaus-von-Klitzing-Preis für herausragende Lehrkräfte in den naturwissenschaftlichen Fächern. Namensgeber und Initiator ist der Physik-Nobelpreisträger Klaus von Klitzing, der den Preis stets persönlich überreicht. Der Klaus-von-Klitzing-Preis ist als „inoffizieller MINT-Oscar“ äußerst renommiert und findet deutschlandweite Beachtung. Erst zum zweiten Mal wurde in diesem Jahr eine Grundschullehrkraft mit einem Sonderpreis ausgezeichnet: Wir haben uns äußerst gefreut, dass diese Auszeichnung Schulleiter Sebastian Schneemelcher zuteil wurde. Der Sonderpreis zeichnet Grundschullehrkräfte aus, die sich für Natur, Umwelt und Klimaschutz sowie Robotik, Technik oder Mathematik stark machen. Die Jury betonte in ihren Statements das persönliche Engagement, die Einrichtung der schuleigenen „Tüftelstube“ für technisches Lernen, den Ausbau von Kooperationen mit außerschulischen PartnerInnen, die innovierende Wirkung und den hohen pädagogischen Wert für die Kinder.
Im Rahmen eines großen Festaktes wurde der Preis nun in Oldenburg übergeben. Als Laudationes für die SchülerInnen der Finkenburgschule berichteten Marje und Jonas auf großer Bühne absolut souverän, was Ihnen im Schulalltag das MINT-Angebot unserer Schule bedeutet. Sebastian Schneemelcher stellte bei dieser Gelegenheit und bei mehreren folgenden Interviews für Zeitung, Fernsehen und Radio klar, dass an den Grundschulen viele im Bereich des forschenden Lernens sehr engagierte Lehrkräfte wirken, für die er stellverstretend den Preis gerne entgegennimmt. Auch stellte er dankend dar, dass ohne ein engagiertes, innovationsfreundliches Kollegium an unserer Schule, ohne einen Schulträger, der Möglichkeiten schafft, ohne finanzielle Förderung durch Stiftungen und Vereine und -ganz persönlich- ohne großen familiären Rückhalt seiner Ehefrau Silke eine solche Auszeichnung nicht möglich gewesen wäre.
Für die Finkenburgschule ist der Preis eine große Ehre, eine großartige Bestätigung der bisherigen Arbeit in der MINT-Förderung und zugleich Antrieb für den motivierten Ausbau. Das Preisgeld wird nach freundlicher Genehmigung des zuständigen Landesamtes und der Stadt Wittmund direkt in den weiteren Ausbau der Tüftelstube investiert: Ein Diodenlaser (für die Vermittlung physikalischer und gestalterischer Kompetenzen z.B. in Lasergravuren und Modellbau), eine Ausstellungsvitrine, ein Schrank für die Verwahrung von Material und SchülerInnenprojekten stehen ebenso auf dem Wunschzettel wie weitere Legosteine für die im Raum befindliche Legowand.
Die Preisverleihung fand medial große Beachtung: Ein Fernsehteam des NDR war in unserer Schule zu Gast und hat live eine Stunde der Tüftelstuben-Ganztags-AG miterlebt und gefilmt. Die Aufregung war bei allen Beteiligten natürlich sehr groß und ein besonderes Erlebnis! Wir danken an dieser Stelle allen Kindern, die sich zur Mitwirkung bereiterklärt haben und ihren Eltern für die Genehmigung dazu!


Der Link zum NDR-Beitrag:
Klaus-von-Klitzing-Preis geht an Lehrer nach Wittmund | tagesschau.de
Der Link zum Artikel im Harlinger und der NWZ:


Anfang November hatte die Finkenburgschule zum ersten Mal die Möglichkeit mit dem Kompetenzzentrum für Lehrkräftefortbildung an dem geförderten Programm Erasmus+ teilzunehmen. Erasmus+ ist ein Förderprogramm der Europäischen Union für die Bereiche Bildung, Jugend und Sport. Ziel des Programms ist es, die europaweite Zusammenarbeit zu fördern. Nach erfolgreicher Bewerbung Anfang des Jahres, konnten Ende Mai, die Fördermittel des Ludwig Windhorst Hauses für spannende Fortbildungen ausgeschrieben werden.
Die zwei Kolleginnen Frau Riekena und Frau Zimmer hatten sich für Kleingruppen-hospitationen in Kroatien (Split) beworben. Innerhalb des Fortbildungsprogramms konnten sie eine Woche an zwei verschiedenen kroatischen Schulen hospitieren, den Unterricht besuchen, sich mit Lehrkräften sowie Schüler*innen austauschen und an künstlerischen oder technischenWorkshops teilnehmen.
Zum Start der Austauschwoche und vor den Schulbesuchen (Job Shadowing), wurden die teilnehmenden Lehrkräfte umfassend über die Lehrkräfteausbildung und das kroatische Schulsystem informiert. Hierbei wurden viele Unterschiede zu dem deutschen Schulsystem sowie der Lehrerausbildung verdeutlicht. Eine anschließende Stadtrallye vertiefte die Eindrücke des Gastgeberlandes, die Kultur und diente der Gruppenbildung und dem Teamgefüge.
Eindrücke aus der Privatschule „Split International School“ konnte Frau Zimmer in ihren Schulbesuchen sammeln. Die Split International School ist als IB World School anerkannt und folgt dem International Baccalaureate (IB)-Lehrplan, der international hohe Standards setzt und innovative, schülerzentrierte Methoden in den Vordergrund stellt. Die Hospitation ermöglichte Einblicke in ein internationales und multikulturelles Umfeld, das auf Diversität, Inklusion und die Förderung einer globalen Perspektive ausgerichtet ist. Die Schule schafft es, dass eine Gemeinschaft aus verschiedenen kulturellen Hintergründen gemeinsam lernt und wächst. Besonders interessant waren die Vergleiche mit dem Primary Years Programme (PYP). In diesem steht ein kindzentrierter, forschender Ansatz im Zentrum. Besonders gewinnbringend war der konstruktive Austausch mit den Lehrkräften des PYP und der enge Kontakt mit der offenenund herzlichen Art der Schüler*innen und aller Mitarbeiter*innen vor Ort.
Frau Riekena hatte die Möglichkeit die „Školalikovnihumjetnosti Split“ näher kennen-zulernen. Die „School for Fine Arts“ ist eine eigenständige weiterführende Schule, die sich auf bildende Künste spezialisiert hat. Sie richtet sich an Jugendliche ab etwa 14-15 Jahren und umfasst die Klassenstufen 9 bis 12. Obwohl Kunst den Schwerpunkt bildet, werden auch alle regulären Fächer wie Sprachen, Mathematik und Naturwissenschaften unterrichtet – mit dem besonderen Ansatz, diese Fächer nach Möglichkeit mit künstlerischen Aspekten zu verbinden. Die Hospitation ermöglichte Einblicke in ein kreativ-pädagogisches Umfeld, das künstlerische Talente fördert und Schüler*innen gezielt auf ein Kunststudium oder Berufe im kreativen Bereich vorbereitet. Sie erleben, wie Kunst als Ausdrucksmittel, als Kulturtechnik und als Methode des Weltverstehens vermittelt wird. Für die hospitierenden Lehrkräfte war der praktische Anteil in dieser Woche sehr hoch. Es wurden extra Workshops für die Kleingruppe angeboten, sodass sich die Lehrkräfte auch wieder wie Schüler*innen fühlten! Einige Projekte (Linoldruck, Tonarbeiten, Portraitzeichnungen) werden in Zukunft an unserer Schule im Kunst- und Werkunterricht umgesetzt.
Außerdem lernten die Kolleginnen an zwei Tagen den außerschulischen Lernort „Center of Excellence“ in Split kennen. An diesem Ort werden talentierte und begabte Kinder in den Kategorien Mathematik, Informatik, neue Technologien und Naturwissenschaften gefordert. Auch hier wurde praktisch in Workshops gearbeitet.
Alle gewonnen Eindrücke werden an das Kollegium der Finkenburgschule weitergetragen, präsentiert und das Programm Erasmus + vorgestellt. Die dabei gewonnen neuen Impulse für die Unterrichtspraxis, der internationale Austausch und Perspektivwechsel finden in einzelnen Aspekten bald Einzug in das Schulleben und das Schulprogramm der Finkenburgschule.

Anfang November 2025 unternahmen die Klassen 1c, 4a, 4b ,4c und 4d einen Ausflug zur Kunstausstellung des Ostfriesischen Kunstkreises in der Drostenstraße in Wittmund. Ziel war es, den Schülerinnen und Schülern die Vielfalt der bildenden Kunst näherzubringen und ihr eigenes kreatives Ausdrucksvermögen zu fördern.
Nach einer kurzen Einführung erkundeten die Kinder die Ausstellung selbstständig in kleinen Gruppen. Mit Hilfe eines Fragebogens setzten sie sich intensiv mit ausgewählten Kunstwerken auseinander. Dabei beschrieben sie, was sie auf den Bildern erkannten, welche Farben und Formen besonders auffielen und welche Stimmung die Werke bei ihnen hervorriefen.
Im Anschluss an den Rundgang fand ein praktischer Kreativteil statt. Inspiriert von den Eindrücken der Ausstellung gestalteten die Schülerinnen und Schüler eigene Bilder mit verschiedenen Maltechniken. Mit großer Begeisterung und Fantasie entstanden zahlreiche farbenfrohe Werke, die im Anschluss in der Schule ausgestellt werden.
Der Ausflug bot eine wertvolle Gelegenheit, Kunst nicht nur zu betrachten, sondern aktiv zu erleben und selbst künstlerisch tätig zu werden. Die Kinder zeigten dabei viel Interesse, Offenheit und Freude am eigenen Gestalten.
Ein herzlicher Dank gilt dem Ostfriesischen Kunstkreis für diese inspirierenden Lernerlebnisse.
