Buntes Sportfest der Förderschule an der Lessingstraße und der Finkenburgschule

Die vielfältige offizielle Einweihung des frisch renovierten Stadions liegt nun eine Woche zurück und die Menschen in der Nachbarschaft haben sich heute vermutlich verwundert die Augen und Ohren gerieben, als sie das bunte Treiben nebenan wahrnahmen. Die Erinnerung an den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ währte sicherlich nur kurz:

Die Förderschule an der Lessingstraße und die Finkenburgschule haben in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe über Monate ein gemeinsames Sportfest anlässlich des Stadionneubaus kreativ geplant und akribisch vorbereitet. Im Austausch mit allen anderen Beteiligten wurde schnell klar, dass der enge Zeitplan des Festwochenendes für die Durchführung ein sehr beschränkender Faktor sein würde. Deshalb wurde die Veranstaltung auf den 17.06.22 verlegt und somit die Stadioneinweihung über das Festwochenende hinaus verlängert.

An insgesamt 23 bunten Stationen wurden die Geschicklichkeit, Koordinationsfähigkeit und die eigene Körperwahrnehmung gefördert. Dabei halfen zahlreiche Eltern von Kindern beider Schulen sowie vier Trainerinnen und Trainer des MTV.

„Uns war von Beginn an wichtig, dass der gemeinsame Spaß am Sport und am Erlebnis mit anderen Kindern im Vordergrund stehen sollte und nicht die sportliche Leistungsfähigkeit eines jeden Kindes“, erklärte Armin Feldmann, der Schulleiter der Förderschule.

„Gerade der Sportunterricht hat durch den Einschränkungen der Corona-Pandemie erheblich gelitten: Lange Zeit war das Sporttreiben im Klassenverband erheblich erschwert oder musste im Homeschooling sogar gänzlich entfallen. Wir wollen die Kinder hier auf vielfältige Weise anregen, die Freude an der Bewegung zu spüren.“, ergänzte Sebastian Schneemelcher, Schulleiter der Finkenburgschule.

Für beide Schulen stellt das gemeinsame Sportfest auch den Beginn einer neuen Zusammenarbeit dar. Jahrzehntelang fanden Kontakte der Schulen zueinander (die in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander liegen) nur sporadisch statt, was auch in der unterschiedlichen Trägerschaft der Schulen in der Hand des Landkreises bzw. der Stadt Wittmund begründet lag. Beiden Schulleitern ist diese Zusammenarbeit jedoch ein echtes Anliegen, um Synergieeffekte zu nutzen, voneinander zu lernen und Inklusion wirklich zu leben. Ein weiteres „Projekt“ der Schulen ist die gemeinsame Ausbildung einer Lehramtsanwärterin an beiden Schulen. Weitere werden bald folgen…

 

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