Konzept „Bewegter Pausenhof“ überzeugt Allianz für die Jugend e.V. fördert Spielgeräte an der Finkenburgschule

Wer zu Pausenzeiten entlang der Lessingstraße oder Am Brink entlangschlendert, wird es schnell bemerken: neue Bälle, Springseile, Balancierspiele und Fahrgeräte kommen jetzt auf den beiden Schulhöfen der Finkenburgschule zum Einsatz. Welche Spielgeräte das sind, haben die Kinder der Schülervertretung selbst bestimmt. Unterstützt von ihrer SV-Lehrerin Daje Riekena und der Schulsozialarbeiterin Tatjana Fähnders übernehmen die Kinder auch die Organisation einer Ausleihe in den Schulpausen und die Pflege der Geräte weitgehend selbst. Schulleiter Sebastian Schneemelcher betont: „Durch die Neuanschaffungen haben unsere 420 Schülerinnen und Schüler eine motivierende Möglichkeit ihre Pausen mit viel Bewegung zu verbringen. Gleichzeitig fördern wir spielerisch die Motorik.“

 

Schulsozialarbeiterin Tatjana Fähnders hebt ergänzend hervor: „Wir ermöglichen gerade Kindern, die zuhause nur über eine beschränkte Auswahl an Spielgeräten verfügen, durch dieses Angebot gesellschaftliche Teilhabe. Diese Kinder machen einen zunehmend großen Anteil der Schülerinnen und Schüler aus. Dieser hat sich durch die vielen neuen Zugänge von Geflüchteten an unserer Schule weiter erhöht.“

 

Die Projektidee „Bewegter Pausenhof“ entstand während einer gemeinsamen Aktion verschiedener Klassen mit Matthias Herrmann von der gleichnamigen Allianz Vertretung im Frühjahr: Gemeinsam wurden zahlreiche Apfelbäume auf den Schulhöfen und beim Naturschutzhof im Wittmunder Wald gepflanzt. Die positiven Erlebnisse an der Schule und die sichtbare Notwendigkeit motivierten Matthias Herrmann einen entsprechenden Fördervorschlag beim Verein Allianz für die Jugend e.V. einzureichen.

 

Der gemeinnützige Verein „Allianz für die Jugend e.V.“ fördert konkrete Projekte, die benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu Gute kommt. Im Fokus der Förderung stehen Projekte zu den Themen Inklusion, Integration oder sonstige Benachteiligung. Ziel des Vereins ist es, Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren eine stärkere Teilhabe zu ermöglichen. Hierbei arbeitet der Verein ausschließlich mit staatlichen, kirchlichen oder freien Trägern (z.B. Jugendhilfe oder des Sports) zusammen. Die Fördermittel stammen aus Spenden von Beschäftigten der Allianz Gesellschaften und des Unternehmens. Die Vorschläge für eine Projektförderung werden durch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an den Verein herangetragen, die direkt vor Ort auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen aufmerksam werden.

 

Sonntagsblatt 01.01.23 Bericht Finkenburgschule

 

 

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