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Müll sammeln trotz Corona

Trotz Wechselunterrichts organisierte die Grundschule Schoningen zwei Müllsammeltage für die beiden Gruppen der vierten Klasse.

 

Entstanden aus einem Recherche-Projekt im Deutschunterricht zum Thema Mikroplastik, hatten die Schüler der vierten Klasse der Grundschule Schoningen die Idee, eine Müllsammelaktion im Umkreis ihrer Schule durchzuführen. So machten sich die Schüler im Wechselunterrichts an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ausgestattet mit Handschuhen, Müllsäcken und Müllzangen auf Müllsuche in den Schoninger Straßen und der angrenzenden Feldmark. Insgesamt kamen vier große Säcke Müll zusammen, den die Schüler anschließend auf dem Schulhof sortierten. Zu den kuriosesten Funden gehörten ein einzelner Gummistiefel, ein Lederball, ein Brotmesser, ein Kamm, eine Schweißerbrille, ein Teppich sowie ein kompletter Aufsatz eines elektrischen Aktenvernichters. Entsetzt zeigen sich die Schüler über die große Menge an Plastikmüll, von dem sie nun wissen, dass er als Mikroplastik in der Nahrungskette vieler Tiere landet.

 

Für ihren aktiven Beitrag zum Umweltschutz erhielten die Viertklässler unterwegs viel Lob von den Anwohnern. Als Belohnung für ihren Einsatz spendierte eine Familie sogar eine Schachtel Kirschlollis sowie einen Gutschein für die Klassenkasse. Umgepackt in eine umweltgerechte Leinentüte nahmen die Schüler die Lollis und den Gutschein dankend entgegen.

 

Dass Müllsammeln auch Spaß machen kann, bewiesen einige Schüler, die sich am Nachmittag mit Nachbarkindern zum Müllsammeln verabredeten. So wurde der Kampbach in Schoningen bis zum Waldrand in Eigenregie von den Kindern vom Müll befreit und auch für Wiensen und Offensen haben die Schüler ähnliche Aktionen geplant.

 

Die Bilder zeigen die Schüler der beiden Gruppen mit ihrer „Müllausbeute“ vor dem Sortieren auf dem Schulhof.