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  • Fotorätsel: Welche Lehrkraft verbirgt sich hinter diesem Kinderbild?

    Fotorätsel: Welche Lehrkraft verbirgt sich hinter diesem Kinderbild?

    Bei diesem Fotorätsel gilt es, die Lehrkraft zu erkennen, die sich auf dem jeweiligen Kinderbild befindet. Besonders schwierig wird es, wenn nur ganz kleine Details verraten, wer sich eigentlich auf dem Foto befindet. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Rätseln. Die Auflösung findet Ihr am Ende des Beitrages.

                                

    Bild 1: ?                                                                                  Bild 2: ?

                                

    Bild 3: ?                                                                                        Bild 4: ?

                                

    Bild 5: ?                                                                                        Bild 6: ?

                                

              Bild 7: ?                                                                                  Bild 8: ? (links)

     

     

     

     

    Auflösung des Rätsels:

    Bild 1: Frau Glaser

    Bild 2: Frau Kühn

    Bild 3: Frau Anger

    Bild 4: Herr Giebel

    Bild 5: Herr Sprute

    Bild 6: Herr Röhr

    Bild 7: Frau Stüber

    Bild 8: Frau Mager (li.)

  • Die Leine wünscht ALLEN eine schöne Frühlingszeit und ein erholsames Osterfest

    Die Leine wünscht ALLEN eine schöne Frühlingszeit und ein erholsames Osterfest

    Er ist’s

    Frühling läßt sein blaues Band
    Wieder flattern durch die Lüfte;
    Süße, wohlbekannte Düfte
    Streifen ahnungsvoll das Land.
    Veilchen träumen schon,
    Wollen balde kommen.
    – Horch, von fern ein leiser Harfenton!
    Frühling, ja du bist’s!
    Dich hab‘ ich vernommen!

    (Entstanden 1829)

    Das Gedicht von Eduard Mörike (1804-1875) ist eines der bekanntesten Gedichte zur Frühlingszeit. Kaum einer von uns ist in der Schule an diesem Gedicht vorbeigekommen. Im Sinne Mörikes wünschen wir Euch eine schöne Frühlingszeit sowie ein frohes und erholsames Osterfest im Kreise Eurer Familie.

    Bis bald und bleibt gesund!

    – Eure Leine-Redaktion

    Gedicht zit. nach: https://www.deutschland-lese.de/index.php?article_id=557 [09.04.2020].

  • Was ist des Deutschen Vaterland?

    Was ist des Deutschen Vaterland?

    Sachsen, Preußen, Hannoveraner, Bayern – Vor 1800 bot das Heilige Römische Reich Deutscher Nation (HRRDN) eher ein Bild staatlicher Zersplitterung. Die Deutschen waren in Territorien unterschiedlichster Größe aufgeteilt. Lediglich durch Sprache, Literatur und Kunst als „Kulturnation“ geeint, waren die Deutschen weit davon entfernt, einen „Nationalstaat“ zu bilden. Umso schwieriger war es auch, die Frage, die Ernst Moritz Arndt in seinem politischen Gedicht „Was ist des Deutschen Vaterland?“ im März 1813 äußerte, zu beantworten. Schließlich gab es kurz nach 1800 noch keine klare Antwort darauf.

    Während der Befreiungskriege (1813-1815), die sich gegen die Vorherrschaft der Franzosen unter Napoleon über große Teile des europäischen Kontinents richteten, entwickelte sich in Deutschland ein antifranzösisches und somit nationales Zusammengehörigkeitsgefühl. Dass sich die Menschen nicht mehr nur als Preußen, Hannoveraner oder Sachsen fühlten, änderte sich also mit dem gemeinsamen Kampf gegen Napoleon. Nach dem enttäuschenden Ausgang des Wiener Kongresses sollte es aber noch sehr lange dauern, bis sich die Deutschen zu einem geeinten Vaterland zugehörig fühlten: Erst am 18. Januar 1871 wurde das zweite Deutsche Kaiserreich (1871-1918) gegründet. Dieser Akt war vor allem durch Preußens Ministerpräsident Otto von Bismarck ermöglicht worden. Er führte Preußen in den 1860er Jahren erfolgreich durch die drei Einigungskriege. Dem deutschen „Flickenteppich“ machte er somit ein Ende.

    Die Deutschen haben also einen langen und mitunter kriegreichen Weg hinter sich bringen müssen, um offiziell als ein „Nationalstaat“ zu gelten. Mut, Tapferkeit sowie Zusammenhalt zahlten sich aus. So erinnern heute noch die Farben der deutschen Flagge an jenen mutigen Kampf: Die Farben schwarz, rot und gold waren zum ersten Mal 1813 auf den Uniformen des Lützower Freikorps zu sehen – ein Heer aus Freiwilligen verschiedenster Regionen, das gegen Napoleon kämpfte.

    Auch heute noch schmücken während großer Fußballveranstaltungen genau diese Farben unsere Autos, Balkone, Straßen oder sogar Gesichter, aber trügt während solcher Ereignisse der deutsche Nationalstolz? Nach der nationalsozialistischen Diktatur Adolf Hitlers, die durch seine Grausamkeit dem Deutschen Nationalstaat einen ebensolchen Stempel verlieh, war es für deutsche Folgegenerationen sicherlich nahezu beschämend sich als „nationalstolz“  zu bezeichnen. Dies führte dazu, dass eine Geschichtsvergessenheit bzw. ein Geschichtsverlust der Deutschen zu einem Problem heranwuchs. So sprechen einige Kulturwissenschaftler von einer scheinbaren „Einigelung“ im Hier und Jetzt der sicheren Gegenwart. Dabei weist die Geschichte des deutschen Nationalstaats sehr wohl auch stolze Zeiten auf.

    Als 1989 die Mauer fiel, fiel quasi sinnbildlich auch der Vorhang zweier Geschichtsräume und während der  1990er Jahre wandten sich die Deutschen ihrer Geschichte immer mehr zu. Es entstand nach und nach ein neues Nationalbewusstsein, welches sich nicht mehr ausschließlich auf den Nationalsozialismus fixierte, diesen aber auch nicht „unter den Tisch kehrte“. Zum  Ausdruck gebracht wurde das neue National- bzw. Geschichtsbewusstsein u. a. durch Geschichtsausstellungen über das Heilige Römische Reich Deutscher Nation oder durch eine Dauerausstellung des Deutschen Historischen Museums in Berlin.

    Wissen über die Geschichte unseres deutschen Nationalstaats ist wichtig – aus diesem kann vor allem gelernt werden! Ein Geschichtsbewusstsein sollte jedem verdeutlichen, dass es gut ist, zu wissen woher man kommt bzw. wo die eigenen Wurzeln liegen. Ein Geschichtsbewusstsein sollte jedem jedoch auch verdeutlichen, dass es viel wichtiger ist, was man daraus macht. So können gegenwärtige deutsche Generationen dafür dankbar sein, in einem sicheren, entwickelten „Vaterland“ geboren zu sein. Dieses schafft der Mehrheit der Gesellschaft Möglichkeiten in Zeiten des Wiederaufkommens rechtsradikaler Parteien wie der AFD, der Verbreitung neuer Krankheiten wie COVID-19 oder der immer größer werdenden Schere zwischen Arm und Reich durch z. B. eine gute Schulbildung, dagegen angehen zu können. Das Nationalbewusstsein oder die nationale Identität Deutschlands sollte sich also auf Tribute stützen wie Offenheit, Nächstenliebe, Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft.

    von Rosalie Katzur (8. Jhg.)

     

    Begriffe:

    Nation: Der Begriff „Nation“ kommt aus dem Lateinischen und meint zunächst „Volk“. Die moderne Vorstellung von „Nation“ bezeichnet eine größere Gruppe von Menschen, die sich durch gleiche Sprache, Geschichte, Kultur und gleiches Recht verbunden fühlt.

    Kulturnation: Der Begriff „Kulturnation“ beschreibt eine Vorstellung, die unter einer Nation eine Gemeinschaft von Menschen begreift, die sich u.a. durch Sprache, Kultur und Religion miteinander verbunden fühlt.

    Nationalstaat: Der Begriff „Nationalstaat“ bezieht sich auf eine Nation (s.o.), die in einem Staat mit gemeinsames Regierung und Verfassung lebt.

     

    Verwendete Literatur:

    • https://www.geschichte-abitur.de/deutsches-kaiserreich/reichsgrundung [09.04.2020].
    • https://www.geschichte-abitur.de/biographien/otto-von-bismarck [09.04.2020].
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Des_Deutschen_Vaterland [09.04.2020].
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturnation [09.04.2020].
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Erstes_Kaiserreich [09.04.2020].
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Napoleon_Bonaparte [09.04.2020].
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Kaiserreich [09.04.2020].
    • Das waren Zeiten 3. Hrsg. von Harald Focke. Bamberg 2016, S. 74-77.
    • Geschichte und Geschehen 3/4. Hrsg. von Michael Sauer, S. 98-101.

     

     

     

  • Flaschengarten anlegen: So holt ihr Euch die Natur in das eigene Zimmer

    Flaschengarten anlegen: So holt ihr Euch die Natur in das eigene Zimmer

    Der Wahlpflichtkurs „Klimawandel“, der von Herrn Fuchs angeboten wird, hat im Februar einen selbst errichteten Flaschengarten hergestellt. Er ist vergleichsweise einfach zu gestalten und verleiht dem schnöden Schulalltag, der sich mittlerweile in das eigene Kinderzimmer verlagert hat, einen grünen Anstrich. Der Flaschengarten kann in ganz verschiedenen Gläsern errichtet werden und funktioniert wie ein kleines Gewächshaus. Wie der Miniatur-Garten am besten angelegt wird, erfahrt ihr hier:

     

    Ihr benötigt zunächst ein Gefäß aus Glas mit einem gut verschließbaren Deckel. Am besten eignen sich dafür sogenannte Einmachgläser. Achtung: Je kleiner die Öffnung des Gefäßes ist, umso schwieriger gestaltet sich das Innere des Gefäßes. Am besten wählt ihr also ein Gefäß mit einer großen Öffnung. Doch auch kleinere Öffnungen sind kein Grund euch von einem Garten in eurer Lieblingsflasche abschrecken zu lassen, da ihr ja mit einer Pinzette oder Ähnlichem arbeiten könnt.

     

    Abbildung 1: Kleinblättriger Efeu im Flaschengarten.

    Nachdem ihr euch für ein Glas entschieden habt, legt ihr Kieselsteinchen am Boden aus und bedeckt diese anschließend dick mit Erde. Als Einfüllhilfe könnt ihr einen Trichter oder eine Papprolle verwenden. So bleibt auch die Glaswand sauber.

    Als Nächstes kommen natürlich noch Pflanzen in das Gefäß. Bei den Pflanzen ist es wichtig, dass sie das feucht-warme Klima unter dem Glas vertragen und nur langsam wachsen. Kleine Farne, Moose, Moosfarne, kleinblättriger Efeu, Zwerg-Grünlilie und viele weitere Pflanzen eignen sich dafür.

    Als Dekoration eignen sich natürlich noch Steine, Stöckchen, leere Schneckenhäuser oder Figuren. In einem Flaschengarten ist eurer Fantasie keine Grenze gesetzt.

    Schließlich solltet ihr den Flaschengarten mit handwarmem und möglichst kalkarmen Wasser angießen. Regenwasser zum Beispiel eignet sich bestens. Beim Angießen solltet ihr darauf achten, dass sich kein Wasser am Boden des Gefäßes ansammelt. Gießt am besten in Etappen.

    Abbildung 2: Flaschengärten im Unterricht.

    Die Pflanzen im  Flaschengarten müssen auch insgesamt nur wenig  gegossen werden. Ist das Gefäß  verschlossen, reicht es meist, die Pflanzen einmal im Monat oder sogar noch seltener zu gießen. Diese Naturvielfalt ist also einfach zu pflegen und noch dazu schön anzusehen. 

    Die Schülerinnen und Schüler hatten viel Spaß bei dem Projekt und haben außerdem gelernt, wie einfach es ist, sich mit wenigen Materialien die Natur nach drinnen zu holen.

     

    von Marie M. (8. Jhg.)

  • Taschengeldtabelle: Wie viel Taschengeld sollte ich bekommen?

    Taschengeldtabelle: Wie viel Taschengeld sollte ich bekommen?

    Wir haben Ende Januar an unserer Schule eine Umfrage mit verschiedenen Schülerinnen und Schülern zum Thema Taschengeld durchgeführt, weil immer wieder in den sozialen Medien davon berichtet wird, dass vor allem jüngere Kinder sehr viel Taschengeld bekommen. Erhalten Kinder tatsächlich zu viel Taschengeld? Eine Orientierung bieten nicht nur die nachstehenden Kommentare der Schülerinnen und Schüler, sondern auch die aktuelle Taschengeldtabelle im Vergleich (2020).

    Abbildung 1: Erst sparen und dann Geld ausgeben.

    Céline (10 Jahre), 5. Jahrgang: „Ich bekomme im Monat 10 bis 12  Euro Taschengeld. Ich spare meistens mein Taschengeld. Wenn ich es dann doch ausgebe, dann kaufe ich mir davon meistens Kleidung oder – in der Cafeteria der Schule – ein belegtes Brötchen oder Ähnliches. Den Handyvertrag muss ich von meinem Taschengeld nicht bezahlen, den bezahlen meine Eltern.“

    Klara (11 Jahre), 5. Jahrgang: „Ich bekomme im Monat 10 Euro. Ich spare mein Taschengeld eigentlich und wenn ich zusammengespart habe, gehe ich meistens mit meinen Eltern oder Großeltern einkaufen oder kaufe Geburtstagsgeschenke. Zu meinem Handy muss ich kein Geld beisteuern. Ich habe mein Handy zu Weihnachten von meiner Mutter geschenkt bekommen. Auch das musste ich nicht von meinem Taschengeld bezahlen.“

    Fatema (11 Jahre), 5. Jahrgang: „Ich bekomme 50 Euro im Monat. Ich spare mein Geld erst und dann gehe ich shoppen. Meist kaufe ich mir Elektronikgeräte. Meine Eltern bezahlen außerdem meinen Handyvertrag für mich.“

    Aream (12 Jahre), 5. Jahrgang: „Ich bekomme im Monat 30 Euro. Ich spare erst und gehe dann mit dem Geld shoppen. Meine Eltern bezahlen den Handyvertrag für mich.“

    Max* (10 Jahre), 5. Jahrgang: „Ich bekomme dieses Jahr 6 Euro pro Monat. Und mit jedem Jahr bekomme ich 1 Euro mehr. Das Taschengeld richtet sich also nach der Klassenstufe. Erst spare ich mein Geld und dann kaufe ich mir auch schon mal teurere Sachen, oder kaufe Kleinigkeiten. Den Handyvertrag bezahlen aber meine Eltern für mich.“

    * Der Name wurde von der Redaktion geändert.

    Die Taschengeldtabelle 2020:

    Kindesalter Empfohlenes Taschengeld
    4 – 5 Jahre 0,5 Euro pro Woche
    6 – 7 Jahre 1,50 – 2 Euro pro Woche
    8 – 9 Jahre 2 – 3 Euro pro Woche
    10 – 11 Jahre 13 – 16 Euro pro Monat
    12 – 13 Jahre 18 – 22 Euro pro Monat
    14 – 15 Jahre 25 – 30 Euro pro Monat
    16 – 17 Jahre 35 – 45 Euro pro Monat
    18 Jahre 70 Euro pro Monat

    Nach: https://www.taschengeldtabelle.org/ [19.02.20].

     

    von Sophie B. (6. Jhg.) und Alia I. (5. Jhg.)

  • Mobbing: Was ist das eigentlich genau und was kann ich dagegen tun?

    Rund 158 Millionen Kinder und Jugendliche zwischen sechs und siebzehn Jahren werden im Jahr gemobbt. Jedes dritte Kind ist also von Mobbing betroffen. Wir haben nachgehakt und Euch zum Thema „Mobbing“ befragt.

    Abbildung 1: Mobbing: Ausschluss einer Person durch eine Gruppe – über einen längeren Zeitraum.

    Die meisten von Euch wissen, dass Mobbing ein ernstes Thema ist und damit nicht zu spaßen ist, schließlich hat es keine guten Auswirkungen auf das eigene Leben. Beispielsweise kann Mobbing die betroffene Person sehr traurig machen und sogar zu Depressionen führen. Zu den typischen Symptomen einer Depression gehören eine gedrückte Stimmung, Grübeln und ein verminderter Antrieb.

    Was ist Mobbing überhaupt?

    Unter Mobbing versteht man im Allgemeinen den Ausschluss von Personen durch ganze Gruppen über einen längeren Zeitraum.

    Wer mobbt und wer wird gemobbt?

    Meistens wird eine schwächere Person, die zum Beispiel in der Pause allein ist, von dem Täter und seinen Mitläufern gemobbt. Die Täter fühlen sich häufig stark und mächtig, so wie ein König. Es gibt demnach verschiedene Rollen, die ausgeführt werden:

    • Der Täter: Er mobbt das Opfer. Er ist zugleich der Anführer einer Gruppe, die eine bestimmte Person mobbt.
    • Der Mitläufer: Der Mitläufer unterstützt den Täter und seine Taten. Die Mitläufer sind somit am Mobbing beteiligt.
    • Die Bystander: Die Bystander sind Personen, die zwar von dem Mobbing wissen, aber meistens nichts dagegen tun, da sie selbst Angst vor Mobbing haben. Ihnen ist nicht bewusst, dass sie eigentlich die größte Macht haben.
    • Die Unterstützer des Opfers: Sie helfen dem Opfer und stehen ihm in schwierigen Situationen bei. Von den Unterstützern gibt es leider immer zu wenig. Manchmal hat das Opfer gar keinen Unterstützer.
    • Das Opfer: Das Opfer wird gemobbt und leidet an den Auswirkungen (siehe unten).

    Weshalb mobbt jemand?

    Der Täter leidet zuhause möglicherweise selbst und lässt seine Wut, seine Frust oder seine Trauer an anderen Personen aus. Zudem mögen es viele Täter, dass sie sich während des Mobbens stärker fühlen. Häufig erlangen sie Anerkennung im Kreise ihrer Mittäter. Auch das Ende einer Freundschaft kann dazu führen, dass man den ehemaligen Freund oder die ehemalige Freundin mobbt. Daneben können aber auch Neid oder Rachsucht als Erklärungsversuche für das Mobbingverhalten dienen.

    Wo kann Mobbing passieren?

    Mobbing kann selbstverständlich an verschiedenen Orten passieren. Besonders häufig passiert es aber auf dem Schulhof, im Schulbus oder an der Bushaltestelle, also immer dann, wenn der Täter im Glauben ist, möglichst unbeobachtet sein Opfer mobben zu können.

    Wozu kann Mobbing führen?

    Die Auswirkungen können unterschiedlich sein. Die Opfer leiden u. a. an Übelkeit, Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen. Auch Schulunlust oder gar Schulangst können eintreten.

    Welche Arten von Mobbing gibt es?

    Es gibt verschiedene Arten von Mobbing:

    • Cybermobbing: Darunter versteht man eine Form des Mobbings, die im Internet stattfindet. Beispielsweise stellt der Täter ungefragt ein Bild des Opfers online.
    • Physisches Mobbing: Dies Form umfasst körperliche Verletzungen z. B. Schläge.
    • Psychisches Mobbing: Eine Form des Mobbings, die beispielsweise den Ausschluss von Personen aus einer Gruppe betrifft. Es kommt infolgedessen zu seelischen Verletzungen.
    • Verbales Mobbing: Unter dem verbalen Mobbing versteht man den Ausschluss einer Person mithilfe von verbalen, also wörtlichen, Mitteln. Beispielsweise werden Gerüchte über das Opfer verbreitet.

    Was kann ich gegen Mobbing tun?

    Werde zum Unterstützer des Opfers! Hole Hilfe von einer erwachsenen Person z. B. einer Lehrkraft.  Im Notfall, insbesondere bei physischen Formen des Mobbings, kannst du die Polizei kontaktieren.

    Und: Bitte fang nicht an zu mobben! Wenn du jemanden siehst, der gemobbt wird, hilf dieser Person und stell dich gemeinsam mit anderen Personen gegen den Täter und seine Mitläufer.

    von Nils R. (5. Jhg.), Lily D. (6. Jhg.)

  • Corny und Co. – Die beliebtesten Pausenriegel im Test

    Vor einigen Wochen haben wir in der AG Online-Zeitung die beliebtesten Pausenriegel für Euch getestet – darunter Nutella B-Ready, Milchschnitte, Knoppers, Kinderriegel und Corny Schoko. Um zu schauen, ob die kleinen Genuss-Kraftwerke wirklich so pausenhoftauglich sind, wurden sie vor allem im Hinblick auf ihre Inhaltsstoffe und ihren Geschmack getestet.

    Die Riegel wurden im Hinblick auf ihren Geschmack und ihre Inhaltsstoffe getestet.

    Beim Kauf von Pausenriegeln achten viele von Euch vor allem auf den Preis. Dieser liegt im Durchschnitt zwischen 20 und 25 Cent pro Riegel. Auffällig ist, dass der Corny-Riegel 27 Cent kostet und damit im Vergleich zum Kinderriegel, der 20 Cent pro Stück kostet, deutlich teurer ist. Aber ist die teurere Pausenriegelvariante auch immer die bessere?

    Der Corny-Riegel belegt in unserem Test in keiner Kategorie den letzten Platz, stattdessen belegt er sogar in einer den ersten: Er enthält nämlich mit 4,4 Gramm pro Riegel am wenigsten Fett von allen getesteten Riegeln. Hier schneidet der Knoppers-Riegel übrigens am schlechtesten ab: Er enthält 8 Gramm Fett pro Schnitte. Allerdings schneidet der Knoppers-Riegel gemeinsam mit dem Kinderriegel beim Salzgehalt gut ab. Sie enthalten im Gegensatz zum Nutella-B-Ready-Riegel (1,23 g) im Schnitt nur 0,1 Gramm Salz und sind somit in diesem Aspekt gesünder. Allerdings liegt der Kinderriegel in den anderen Kategorien hinten bzw. im Mittelfeld, zum Beispiel Zuckergehalt (11,2 Gramm) und Kalorien (117 kcal). Auch B-Ready hat mit 10,4 Gramm vergleichsweise viel Zucker. In dieser Kategorie liegt die Milchschnitte mit 8,3 Gramm vorne. Sie enthält also unter den hier getesteten Pausenriegeln am wenigsten Zucker. Auch bei den Kalorien liegt die Milchschnitte (118 kcal) gemeinsam mit dem Corny-Riegel (114 kcal) und dem Nutella-B-Ready-Riegel (115 kcal) vorne, am meisten Kalorien hat der Knoppers (140 kcal).

    Hinter den Kulissen wird dokumentiert.

    Außerdem fällt sowohl beim Corny-Riegel als auch bei der Milchschnitte auf, dass kein Palmöl (bzw. Palmfett) enthalten ist. Die anderen drei Riegel-Varianten beinhalten nämlich dieses problematische Pflanzenöl, das aus dem Fruchtfleisch der Ölpalme gewonnen wird. Dabei ist nicht die Pflanze an sich das Problem, sondern die Nachfrage. Aufgrund der hohen Nachfrage müssen vielerorts Wälder für Palmplantagen weichen. So auch in Indonesien. Hier werden Regenwälder abgeholzt, die eigentlich zu den letzten, noch verbliebenen Lebensräumen der Orang-Utans gehören. Daneben besteht Palmöl zum Großteil aus sogenannten gesättigten Fettsäuren. In größeren Mengen verursachen sie hohe Cholesterin-Werte, Diabetes und Herzkrankheiten beim Menschen. Sie gelten mittlerweile sogar als Dickmacher. Außerdem enthalten der Kinderriegel und der Nutella-B-Ready-Riegel zusätzlich noch Soja, was an sich zwar nicht problematisch ist, allerdings wird die Herkunft des in den Riegeln verwendeten Soja nicht angegeben. Somit stammt dieses vermutlich auch von Plantagen, für welche der Regenwald weichen musste. Der Corny-Riegel verwendet übrigens statt dem Palmfett das vermeintlich gesündere Kokosfett (bzw. Kokosöl). Es gibt allerdings bisher keinen eindeutigen wissenschaftlichen Nachweis, dass das Kokosöl besonders gesund ist – vielmehr verursacht das als „Superfood“ vermarktete Produkt lange Transportwege bei geringerem Ertrag. Der ökologische Fußabdruck vom Kokosöl wäre demnach sogar noch größer als jener des schon in Verruf geratenen Palmöles.

    Knoppers schneidet geschmacklich gut ab – knusprig, nussig, schokoladig.

    Zuletzt wurden die Riegel auf ihren Geschmack getestet. Der vermeintlich gesunde Corny-Riegel schmeckt süßlich sowie nach Karamell und Schokolade. Außerdem ist positiv aufgefallen, dass er knusprig ist – insgesamt geschmacklich also sehr positiv. Der Kinderriegel ist sehr süß und schokoladig, die verwendete Vanille lässt sich herausschmecken. Jedoch bemerkten manche Schülerzeitungsmitglieder nach dem Verzehr ein leichtes Brennen im Hals. Ein negativer Aspekt fällt auch bei der Milchschnitte auf, und zwar, dass der Teig, trotz brauner Farbe, nicht nach Schokolade schmeckt. Als positiv ist hier allerdings der Geschmack der weichen Milchcreme zu bewerten – sie schmeckt nach Honig und Vanille. Auch das Knoppers schneidet im Geschmackstest gut ab – es ist sehr knusprig sowie leicht süß, außerdem nussig und schokoladig. Besonders negativ fiel Nutella B-Ready im Testvergleich auf: Der Riegel schmeckt trotz knuspriger Waffel pappig und trocken, die Füllung hingegen ist süß und weitestgehend schokoladig.

    Insgesamt konnte keiner der getesteten Riegel uns überzeugen, obwohl es doch in der Schule so viele Möglichkeiten gibt, um einen solchen Riegel zu naschen. Wer dennoch auf sein tägliches Genuss-Kraftwunder nicht verzichten möchte, dem empfehlen wir selbstgebackene Getreideriegel (siehe unten). Diese kleinen Kraftpakete kann man, krümelsicher und platzsparend verpackt, überallhin mitnehmen – gerne auch als Mitbringsel.

    Link zum Riegel-Rezept: https://ww2.bettybossi.ch/de/Rezept/ShowRezept/BB_BBZI080915_0026A-40-de?title=Mueesli-Riegel  [04.02.2020].

    Tabelle: Preise und Inhaltsstoffe im Überblick
    Riegel Preis (pro Riegel) Kalorien Zucker Fett Salz Palmöl/-fett Kokosfett Soja
    Corny 27 ct 114 kcal 8,5 g 4,4 g 0,35 g Nein Ja Nein
    Kinderiegel 20 ct 117 kcal 11,2 g 7,4 g 0,06 g Ja Nein Ja
    Milchschnitte 22 ct 118 kcal 8,3 g 7,8 g 0,2 g Nein Nein Nein
    Knoppers 23 ct 140 kcal 8,8 g 8 g 0,1 g Ja Nein Nein
    B-Ready 20 ct 115 kcal 10,4 g 6 g 1,23 g Ja Nein Ja

    von Nina L. (11. Jahrgang)

  • Herr Braunkohle im Interview: „Heute gelte ich als problematischer Energieträger“

    Herr Braunkohle im Interview: „Heute gelte ich als problematischer Energieträger“

    Die Braunkohle steht bei vielen Menschen in Deutschland in der Kritik. Aber warum ist das eigentlich so? Dieser Frage sind nicht nur Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse im Erdkundeunterricht nachgegangen, sie haben sie auch in ansprechender Form für die Schülerzeitung unserer Schule aufbereitet. Auch Mia G. (6G3) ging der Frage nach, warum die Braunkohle bei so vielen Menschen einen unfassbar schlechten Ruf hat.

    Interview von Mia G. (6G3)

    Sehr geehrter Herr Braunkohle, ist es wahr, dass es Sie bereits seit vielen Millionen Jahren gibt?

    Braunkohle: Ja, das stimmt tatsächlich. Meine ersten Vorfahren stammen aus dem sogenannten „Tertiär“, ein Erdzeitalter, das am Ende der Kreidezeit, vor ca. 65 Millionen Jahren, begann. Meine liebe Verwandte, die Steinkohle, ist noch viel älter. Sie stammt aus dem Erdzeitalter „Karbon“ und ist beinahe 350 Millionen Jahre alt.

    Wie genau sind Sie entstanden?

    Braunkohle: Ich bin aus alten abgestorbenen Pflanzen entstanden. Ganze Wälder mit riesigen Farnen und Bäumen, die es damals gab, wurden überschwemmt. Schließlich hat sich Moor gebildet. Die Pflanzen darin sind abgestorben und zu Torf geworden. Dann hat sich Sand darüber abgelagert und es konnte wieder ein neuer Wald entstehen. Der wurde wieder überschwemmt, die Pflanzen sind erneut abgestorben und Sand hat sich wiederum abgelagert. Das hat sich über Millionen von Jahren wiederholt. So sind immer mehr Schichten von Torf entstanden.

    Und dann, Herr Braunkohle?

    Braunkohle: Durch das Gewicht der oberen Schichten wurde der Torf zu Braunkohle gepresst.

    War das bei Ihrer Verwandte, der Steinkohle, denn auch so?

    Braunkohle: Die Steinkohle ist aus den ersten Schichten entstanden. Sie liegt tief unten im Gestein, wo der Druck noch größer war.

    Verraten Sie uns, wie Sie eigentlich an die Oberfläche gekommen sind?

    Braunkohle: Ich befinde mich auf großen Flächen relativ dicht unter der heutigen Oberfläche. Wenn man die Erde darüber abträgt, dann kann man mich mit riesigen Baggern, sogenannten Schaufelradbaggern, fördern.

    Ist die Förderung auch mit Problemen verbunden?

    Braunkohle: Ja, die Flächen sind häufig mehrere Quadratkilometer groß. Darüber befinden sich häufig Wälder oder Flüsse oder gar Siedlungen von Menschen.

    Oh, dann sind Sie bei den Anwohnern wohl nicht sehr beliebt?

    Braunkohle: Manche Menschen haben durch mich Arbeit, weil sie mich abbauen. Andere sehen nur die Landschaft, die sich durch den Abbau stark verändert. Wiederum andere müssen leider ihre Heimat verlassen.

    Sie berichten von einer starken Veränderung. Was passiert konkret mit den Ortschaften und Flüssen, die beim Abbau im Weg sind?

    Braunkohle: Die müssen leider verlegt oder umgesiedelt werden. Aber: Wenn ich nicht mehr in der Erde bin, dann wird die Fläche wieder aufgefüllt und bepflanzt. Dadurch entstehen tolle Naturerholungsgebiete. Die Experten nennen dies „Rekultivierung“.

    Kein Wunder, dass die Menschen Sie nicht nur mögen. Ist das bei Ihrer Verwandten, der Steinkohle, denn auch so?

    Braunkohle: Die Steinkohle liegt tief in der Erde – meist mehrere 100 bis 1000 Meter tief. Sie zu fördern ist noch viel aufwändiger und gefährlicher.

    Bild 1: Die Schaufel eines Schaufelradbaggers ist im Schnitt 24 m hoch und 4 m tief.

    Das müssen Sie den Schülerinnen und Schülern aber genauer erklären, Herr Braunkohle!

    Braunkohle: Menschen und Maschinen müssen tief in die Erde. Man kann nicht mit riesigen Baggern arbeiten, sondern mit kleineren Fräsen, denn Steinkohle ist sehr hart. Außerdem ist es dort sehr heiß und die Stollen können einstürzen. Die Hälfte der Fördermenge ist normales Gestein und muss entsorgt werden. Daher gib es auch dort große Abraumhalden, welche später mit Erde bedeckt und bepflanzt werden.

    Trotzdem gelten Sie als „braunes Gold“. Schließlich kann der Mensch mit Ihnen heizen oder Strom erzeugen. Mögen viele Menschen Sie?

    Braunkohle: Früher ja. Heute gelte ich als problematischer Energieträger.

    Warum? Von Ihnen werden doch immer noch Millionen von Tonnen pro Jahr gefördert.

    Braunkohle: Schon, aber in den Pflanzen sind – damals wie heute – viele Tausend Tonnen Kohlenstoff (C) gespeichert und dieser Kohlenstoff trägt fast ausschließlich zur Verbrennungsenergie bei. Daraus wird dann Kohlenstoffdioxid (CO2) – das klimawirksame Gas.

    Bild 2: Bei der Verbrennung von Braunkohle ensteht das klimawirksame Gas Kohlendioxid.

    Dann sind Sie mitverantwortlich für die Erderwärmung und den Klimawandel?

    Braunkohle: Manche Menschen sagen, dass sich das Klima schon immer verändert hat. Aber es gibt Studien, die zeigen, dass die Verfeuerung von Kohle mit bleibenden Schäden für die Umwelt und den Menschen verbunden ist. Der bräunliche Stoff setzt nämlich beim Verbrennen besonders große Mengen Klimagase frei. Und, wie ich eben bereits betont habe, liegt der Grund für meine enorme Klimaschädlichkeit in meiner Entstehung.

    Der Klimawandel macht vielen Menschen Angst. Sie wollen daher lieber Strom aus erneuerbaren Energiequellen, wie der Wind- und Sonnenenergie, gewinnen. Was halten Sie von diesem Vorhaben?

    Braunkohle: Kein Kommentar.

  • Umfrage: Was ihr euch zu Weihnachten wünscht

    Umfrage: Was ihr euch zu Weihnachten wünscht

    Während viele noch auf der Suche nach dem passenden Weihnachtsgeschenk sind, haben uns Schülerinnen und Schüler der KGS verraten, was sie sich tatsächlich zu Weihnachten wünschen. Das Ergebnis der Umfrage findet ihr in der untenstehenden Übersicht (Top-10-Ranking). Ihre Wünsche weichen allerdings davon ab, was Käufer aktuell online shoppen: Statt teurer Technikgeschenke kaufen sie lieber alte Dinge. So landen beispielsweise klassische Brettspiele wie Monopoly oder die mittlerweile als Spielzeugklassiker geltenden Legosteine im Warenkorb. Wir sind also gespannt, was ihr unter dem Weihnachtsbaum vorfindet und wünschen euch schon jetzt ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest.

    Top-10-Ranking:

    1. Handyhülle
    2. Geld
    3. Handy
    4. Kleidung
    5. Zeit
    6. Apple AirPods
    7. Instrument
    8. Notebook
    9. Blackriver (Fingerskateboard)
    10. Gesundheit

     

    Alia (5R3), Nils (5R3), Nalin (6G1)

     

  • Alle Jahre wieder – Der Adventsbasar an unserer Schule

    Am Freitag, den 29. November 2019, fand zum wiederholten Mal der Adventsbasar an unserer Schule statt. Wie in jedem Jahr warteten auf die Besucher vielfältige weihnachtliche Basteleien und Leckereien sowie spannende Mitmachaktionen, die im Vorfeld von den Schülerinnen und Schülern vorbereitet wurden. In Scharen ließen sich die Neustädter auf den KGS-Adventsbasar ein, sodass er erneut zu einem großen Erfolg für alle Beteiligten wurde. Besonders begehrt waren in diesem Jahr unter anderem die selbst gefertigten Dekoartikel, die textilen Handarbeiten und die selbstgebastelten Weihnachtskarten. Einen Eindruck von dem vielfältigen Angebot der Stände bieten euch die nachstehenden Bilder.

    Katharina, 11. Jhg.

  • Der Mensch als Hauptmotiv – Kurzgeschichten nach den Gemälden von Edward Hopper

    Der Mensch als Hauptmotiv – Kurzgeschichten nach den Gemälden von Edward Hopper

    Dass jedes Bild eine Geschichte erzählt, gilt vor allem für die Gemälde des amerikanischen Malers Edward Hopper (1882-1967). Seine Darstellungen lassen der Fantasie großen Spielraum und bieten auch Jugendlichen vielseitige Anknüpfungsmöglichkeiten: Von Hoppers Bildern inspiriert, haben 26 Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs der KGS Neustadt dort angesetzt, wo das Gemälde gezwungenermaßen aufhört. Ihre Kurzgeschichten erzählen weiter, was in der Momentaufnahme Hoppers zu spüren ist: Liebe, Eifersucht, Verzweiflung, Trauer, Angst, Wut. Enstanden sind so – im Rahmen des Deutschunterrichtes – vielfältige Geschichten über das Menschsein. Die besten drei Kurzgeschichten wurden im vergangenen Monat von den Schülerinnen und Schülern der Klasse 9G3 ausgewählt und sollen euch hier präsentiert werden.

    Der letzte Tag (2019)

    Bild 1: Morning Sun

    Sie kam nach Hause wie immer, fünf Tage die Woche, die letzten zwanzig Jahre. Doch diesmal ist etwas anders, denn ein großer weißer Briefumschlag liegt im Briefkasten mit der fettgedruckten Aufschrift ,,Fristlose Kündigung“. Eine unerwartete Tatsache für sie. Trotz der Wirtschaftskrise hielt sie immer treu zu ihrer Arbeit und führte ihre Arbeit pflichtbewusst aus.

    Verzweiflung zeichnet ihr Gesicht. Sie setzt sich auf ihr Bett. Sie sieht aus dem Fenster. Ein schweifender Blick auf die vertraute Umgebung. Das, was einmal war, wird bald nicht mehr sein. Eine Sackgasse ohne Ausweg. Es scheint aussichtslos. Selbst der helle Schein des Himmels trügt. Nach außen hin stets froh und munter, doch plötzlich kommt die Kehrtwende und dunkle Wolken bedecken den Himmel. Ein Gewitter zieht auf. Wohin nun? Was nun? Die Fragen und Ungewissheit überwiegen Antworten und Klarheit. Eine Träne rollt und es werden langsam mehrere. Abschied steht nun an. Hätte sie nur auf Otto gehört. Otto sagt immer: „In unsicheren Zeiten muss man auf alles gefasst sein.“ Das hilft nun nicht mehr! Doch der Vergangenheit nachzutrauern ebnet nicht die Pfade der Zukunft.

    Draußen wird es hell. Sie schaut aus dem Fenster. Ein Blitz schlägt. Einmal, zweimal, das Grollen ertönt.

    Feuer entfacht.

    Die Flammen umschlingen die Fabrik. Der Rauch zieht auf. Schockiert blickt sie auf die traute Arbeitsstelle. So viel Schweiß und harte Arbeit, was sie mit diesem Ort verbindet, geht nun in Flammen auf.

    Sie eilt zum Telefon. Mit der Feuerwehr am Hörer bleibt die Hoffnung erhalten. Sirenen ertönen. Die Stille ist gebrochen. Das Gebäude, noch rettbar, wird von den Flammen befreit. Die Verwüstung hat ein Ende. Ihr schnelles Eingreifen verhinderte Schlimmeres, doch von der Fabrik ist nicht mehr viel übrig. Auch gute Taten in schlechten Zeiten bewirken nichts außer Anerkennung. Die Wohnungsräumung beginnt.

    Verfasst von: Paul M., Hendrik M., Niklas S., Ronja G., Lilly S., Linus R.

    Nichts ist so wie es scheint (2019)

    Bild 2: Chop Suey

    Sie geht aus der Haustür. Sie ist eine hübsche junge Frau, ohne Haare sieht sie jedoch anders aus. Schon von Weitem bemerkt sie, wie sie angestarrt wird. Auf dem Weg zum Café geht sie über die Straße. Ein Mann ruft ihr zu: „Ekelhaft so ganz ohne Haare.“ Sie guckt ihn nicht an und eilt weiter. Sie geht über den Marktplatz. Die Menschen werfen ihr abwertende Blicke zu. Sie senkt ihren Kopf. Schnell weiter.

    Obwohl sie weiß, warum sie das getan hat, leidet sie trotzdem unter den Reaktionen der Menschen. Um dem zu entgehen, kauft sie sich auf dem Weg eine Mütze. Eine Blaue mit roten Punkten. Sie fühlt sich sicherer. Sie eilt schnell weiter zum Café.

    Schon von Weitem erkennt sie ihre Freundin. Seit ein paar Monaten sieht sie krank aus. Sie hat Angst, was passieren wird. Sie betritt das Café und setzt sich zu ihr. Sie gucken sich lange an. Beide haben Tränen in den Augen. Die Leute im Raum schauen die beiden mitleidig an. Sie nimmt ihre Mütze ab. Die Freundin ebenfalls. Sie umarmen sich. Freudentränen fließen über ihr Gesicht. So glücklich waren beide seit Monaten nicht mehr.

    Verfasst von: Filippa W., Antonia G., Lion Z., Dennis H., Lena T.

    Treppenmelodie (2019)

    Bild 3: New York Movie

    Die Oper fing an. Ich war zu spät. Ich eilte zu den Treppen, die mich zum Saal führen sollten. Die Melodie ertönt. Die gleiche Melodie wie damals. Es war Samstag. Wir schritten zum Altar, die Melodie ertönte. Ich schaute ihm in die Augen, ich war glücklich.

    Ich trete eine Stufe hinab, die Melodie wird schneller. Wir liebten uns, damals. Ich höre ein Raunen im Saal und ein ,,Natürlich liebe ich dich!“ im Geiste.

    Ich trete eine Stufe hinab, die Melodie wird lauter. Die Neue heißt Vanessa, er verbringt mehr Zeit mit ihr.

    Mit einem Gefühl von Einsamkeit trete ich die nächste Stufe hinab. Stets meint er, es wäre nichts Ernstes, sie ist nur eine gute Freundin.

    Ich trete eine Stufe hinab. Die Melodie wird langsamer. Die täglichen Spaziergänge blieben aus, er kam spät nach Hause.

    Ich trete die nächste Stufe hinab. Die Melodie wird langsam leiser. Er wird bald zu ihr ziehen. Eine Träne fließt meine Wange hinab.

    Ich schwanke zur nächsten Stufe hinab. Die Melodie pausiert und ist meilenweit entfernt. Ich zerbreche täglich an der Einsamkeit, es ist unerträglich.

    Unsicher stolpere ich die nächste Stufe hinab. Ich greife in meine Jackentasche und fühle das spitze Metall. Die Melodie verstummt ganz. Ich halte es nicht mehr aus.

    Ich falle die letzte Stufe hinab und stürze ins Graue.

    Verfasst von: Jana R., Johanna R., Jannik K., Silas M.

    Quellen:

    • Titelbild: https://live.staticflickr.com/3137/2551809640_93c0918460_b.jpg
    • Bild 1: https://www.flickr.com/photos/clairity/14278537925
    • Bild 2: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c8/Edward_hopper_chop_suey.jpg
    • Bild 3: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/25/Newyork-movie-edward-hopper-1939.jpg
    • Text: Nighthawks. Stories nach Gemälden von Edward Hopper. Hrsg. von Laurence Block. München 2017.
  • Süß und fair: Der Weihnachtsmännerverkauf an der KGS Neustadt

    Süß und fair: Der Weihnachtsmännerverkauf an der KGS Neustadt

    Die Schülervertretung (SV) der KGS Neustadt kümmert sich nicht nur um Probleme, die Schülerinnen und Schüler an der KGS Neustadt betreffen, sondern setzt sich auch für nachhaltige Projekte wie „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ein. Daneben engagieren sich die Vertreterinnen und Vetreter selbstverständlich für ein besseres Miteinander in der Schule – manchmal auch mit eher unkonventionellen Mitteln:

    In diesem Jahr versüßen ihre Mitglieder wieder allen KGSlern den Schulalltag in der Vorweihnachtszeit. Hierfür können vom 06.11. bis zum 14.11.19 Weihnächtsmänner in der Großen Pausenhalle für Freunde erworben werden (1. und 2. Pause). Die Weihnachtsmänner kosten 1 Euro pro Stück und tragen das „Fairtrade“-Siegel.

    Das Siegel garantiert einen fairen Handel, bei dem die Erzeugerinnen und Erzeuger einen Mindestpreis für ihr Produkt erhalten, der von einer Fairtrade-Organisation bestimmt wird. Nur so kann ihnen – auch bei niedrigeren Marktpreisen – ein verlässliches Einkommen garantiert werden. Vor allem die Kakaobauern sind häufig von existenzsichernden Einkommen weit entfernt und leben in Armut.

    Daher aufgepasst: Wer von Euch einer Freundin oder einem Freund eine süße und noch dazu faire Freude machen möchte, kann das noch bis zum 14.11.19 tun – aber „nur solange der Vorrat reicht“.

    – Die Redaktion

     

  • Einlinienfiguren im Kunstunterricht

    Einlinienfiguren im Kunstunterricht

    Zu Beginn dieses Schuljahres arbeitete der sechste Jahrgang, Kurs 607, unter der Leitung von Frau Piklaps im Kunstunterricht an sogenannten Einlinienfiguren.

    Der Sinn des Projektes ist, dass eine Figur aus nur einer Linie gezeichnet wird, ohne dass es einen Flächeninhalt gibt. Danach werden die Kunstarbeiten mit einer bestimmten Struktur ausgemalt, damit zum Beispiel ein Farbverlauf entstehen kann. Zudem wird verhindert, dass nicht kreuz und quer ausgemalt wird. Dabei soll jeder Schüler seine eigene Struktur entwickeln, damit nicht alle Bilder gleich aussehen.

    Um dieses Bild zu entwerfen, sollten die Schüler zuerst auf einem DIN A4 Blatt eine Skizze anfertigen, ohne dabei eine genaue Vorstellung der Figur zu haben. Danach wurde das Ergebnis auf DIN A3 übertragen.

    Im August 2019 wurden die zahlreichen Ergebnisse in der kleinen Pausenhalle ausgestellt. Das Projekt hat den Schülern großen Spaß gemacht, auch wenn das Erstellen der Werke viel Arbeit war. Übrigens: Uns haben die Bilder so gut gefallen, dass wir euch die schönsten Einlinienfiguren hier präsentieren möchten:

    Bild 1: „Das Papierkrokodil“ von Lina Khello (6G2)

    Bild 2: „Die zutrauliche Sphinx“ von Jana Fricke (6R2)

    Bild 3: „Die wilde Krakenpfote“ von Mariella Janke (6R2)

    Bild 4: „Der bunte Seeriese“ von Emma Menke (6G2)

    Sophie B., Jahrgang 6

     

     

  • Leistungsspangenabnahme an der KGS Neustadt

    Leistungsspangenabnahme an der KGS Neustadt

    Abzeichen (Foto: Nina L.)

    Am vergangenen Sonntag, den 15. September 2019, fand an unserer Schule die Abnahme und Verleihung des höchstmöglichen Jugendfeuerwehrabzeichens statt: der Leistungs-spange. Die Veranstaltung wurde durch Reden von Personen aus den Reihen der Feuerwehr, Polizei sowie der Politik ergänzt.

    Morgens um 9 Uhr begannen die ersten der 34 teilnehmenden Gruppen, die fünf Stationen zu bestreiten. Eine Gruppe, die immer aus neun Personen bestand, musste bei jeder Station jeweils einen Punkt erreichen, um zu bestehen. Dabei durfte eine Station, wenn sie beim ersten Versuch nicht bestanden wurde, einmal wiederholt werden.

    Die Stationen waren zum Teil sportlich, wie Kugelstoßen (insgesamt mindestens 55 Meter um zu bestehen) und Laufen (1500 Meter in höchstens 4:10 Minuten), aber auch feuerwehrtechnisches Wissen war gefordert: ein Löschangriff musste durchgeführt werden (allerdings ohne Wasser), eine 80 Meter lange Schlauchleitung musste in weniger als 75 Sekunden verlegt werden und Feuerwehr-Fragen mussten richtig beantwortet werden. Nur als Team konnte man diese Aufgaben bewältigen. Im Klartext hieß dies: Entweder bestand die ganze Gruppe oder niemand.

    Die Verleihung des höchstmöglichen Jugendfeuerwehrabzeichens begann schließlich um 16:30 mit einigen Reden von Personen aus Reihen der Feuerwehr, Polizei sowie der Politik.  Am Ende bestanden 29 der 34 Gruppen die Leistungsspange – eine gute Quote.

    Nina L., Jahrgang 11

    Start der Schnelligkeitsübung: Schlauchstaffette (Foto: Nina L.)
    Fortgang der Schnelligkeitsübung: Schlauchstaffette (Foto: Nina L.
    Weitere Übungen der Schlauchstaffette (Foto: Nina L.)