„Vorfreude, schönste Freude, Freude im Advent!“

Liebe Schülerinnen und Schüler,

Weihnachten steht vor der Türe und die Vorbereitungen für die Weihnachtsfeier sind in vielen Familien bereits im vollen Gange: Es wird gebastelt, eingepackt, geschmückt und gekocht – alles für ein fröhliches und besinnliches Fest. Selbst, wenn in diesem Jahr nicht alles so laufen wird, wie wir es kennen, ist doch Weihnachten für viele eine große Freude und die schönste Zeit im Jahr. Gerade in dieser Zeit zeigen sich bestimmte Traditionen oder gar ganz einzigartige, familiäre Bräuche. Wir sind uns sicher, dass auch ihr eigene, ganz bestimmte Bräuche in euren Familien pflegt. Viele dieser Bräuche müssen jedoch in diesem Jahr ausfallen, dennoch bleibt die Vorfreude bestehen. Und ist nicht die Vorfreude die schönste Freude? So beschreibt es zumindest ein deutsches Adventslied. Dabei beginnt jede Strophe mit den Worten „Vorfreude, schönste Freude, Freude im Advent!“.

Der Advent ist für viele Menschen die schönste Zeit im Jahr. Der erste Advent fällt dabei immer auf das Wochenende nach dem 26. November. Die Adventszeit dauert somit 22 bis 28 Tage und hat immer vier Sonntage. Wie wir alle wissen, endet diese Zeit an Heiligabend. Hier dürfen wir auch unser letztes Türchen vom Adventskalender öffnen.

Die Kerzen des Kranzes werden im Laufe der Adventszeit nacheinander entzündet.

Außerdem beginnt mit dem ersten Lichtlein am ersten Advent in den Kirchen das neue Kirchenjahr. Aus dem Lateinischem übersetzt bedeutet Advent  nämlich „Ankunft“, was sich wiederum auf die Ankunft des Christuskindes bezieht. Die meisten Familien feiern den Advent mit einem Adventskranz, der festlich mit vier Kerzen geschmückt wird. An jedem Sonntag wird eine Kerze angezündet, sodass am Ende alle vier gleichzeitig angezündet sind. Übrigens: Der Adventskranz soll ein Symbol für den Kampf der Christen gegen das Dunkle im Leben sein.

Aber zurück zu unserem Lied: Das Lied thematisiert eigentlich, was Kinder in der Vorweihnachtszeit so alles erleben können: Das Basteln und die Gemütlichkeit in den eigenen vier Wänden, den Duft des Adventskranzes oder die Heimlichkeiten in der Küche. Vielleicht erlebt auch ihr diese schönen, manchmal sogar wilden oder lustigen Momente trotz der aktuellen Lage in diesem Jahr. Das – und überhaupt ein wunderschönes Fest im allerengsten Kreise und einen guten Rutsch ins neue Jahr – wünscht euch eure Schülerzeitungsredaktion. 

Marie Mielke, 9. Jahrgang

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