Wir verabschieden uns in die Sommerferien und wünschen allen Leserinnen und Lesern einen erholsamen Sommer 2024.
Auch im kommenden Schuljahr werden wir Euren Schulalltag an dieser Stelle wieder bereichern 🙂
Euer Redaktionsteam der KGS News

Wir verabschieden uns in die Sommerferien und wünschen allen Leserinnen und Lesern einen erholsamen Sommer 2024.
Auch im kommenden Schuljahr werden wir Euren Schulalltag an dieser Stelle wieder bereichern 🙂
Euer Redaktionsteam der KGS News


Egal ob von Zuhause oder auf Reise! Schick uns wieder dein bestes Urlaubsbild und gewinne mit etwas Glück einen Überraschungsbeutel oder sogar einen Cafeteria-Gutschein!
Wie kannst du teilnehmen?
Schick dein liebstes Ferienfoto und einen kleinen Text darüber bis zum 30.08.24 über Iserv an emma.lili.blume@kgs-neustadt.de!
Viel Glück und schöne Ferien!
Die Redaktion

Laut dem Grundgesetz Art. 5 (1) gilt die Pressefreiheit in Deutschland. Die Pressefreiheit meint das Recht von Medienschaffenden, der ungehinderten Arbeit nachzugehen – also Tatsachen, Meinungen und Stellungnahmen zu recherchieren, zu bearbeiten und zu veröffentlichen. Dabei sollte der Pressekodex beachtet werden, der zur journalistischen Sorgfalt aufruft. Auch eine Schülerzeitung unterliegt dem Pressekodex. An diesen müssen sich die Schülerinnen und Schüler halten, jedoch schränkt er sie nicht in ihrer freien Berichterstattung ein: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten“ (Art. 5 Abs. 1 GG). Damit gilt die Pressefreiheit als Grundlage einer freiheitlichen Demokratie.
Die Pressefreiheit ermöglicht den Menschen einen demokratischen Austausch und kritischen Dialog. Auch wir haben uns diesen Dialog zum Ziel gesetzt und uns gefragt, was Menschen in unserem Umfeld über die Pressefreiheit denken. Im Rahmen eines Workshops zum Thema „Pressefreiheit“ anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit am 3. Mai haben wir am 24. April 2024 eine Straßenumfrage in der Innenstadt von Hannover durchgeführt. Wir haben Menschen verschiedenen Alters befragt:
Zu Beginn teilte uns ein älterer Mann mit, was er unter dem Begriff „Pressefreiheit“ versteht und wie wichtig diese ihm ist: “Unter dem Begriff Pressefreiheit verstehe ich, dass ich meine Meinung in der Zeitung kundtun kann, unabhängig von irgendwelchen Parteien oder Organisationen.“ Die Pressefreiheit sei ihm vor allem in der heutigen Zeit ganz wichtig. Seiner Meinung nach sei aber die politische Lage für die Verschlechterung der freien Berichterstattung, das ein erst kürzlich veröffentliches Ranking gezeigt hat, verantwortlich.
Es gibt ein weltweites Ranking für die Pressefreiheit der Nicht-Regierungsorganisation (NGO) „Reporter ohne Grenzen“. 180 Plätze sind zu vergeben, Platz 1 ist der Beste. Wir haben eine Erzieherin gefragt, auf welchem Platz Deutschland wohl liege. Sie antwortete prompt: „100.“ Wir klärten sie auf. Deutschland liegt aktuell auf dem 21. Platz! Allerdings ist die Tendenz sinkend. Deutschland lag noch in den vorherigen Jahren auf einer besseren Platzierung. Ein hohe Zahl tätlicher Angriffe, eine schrumpfende Pressevielfalt und eine Überwachung durch Strafverfolgungsbehörden in- und ausländischer Geheimdienste begünstigen diese problematische Entwicklung in Deutschland.
Einen Studenten haben wir ebenfalls gefragt, wie wichtig ihm die Pressefreiheit ist. Seine Antwort lautete: ,,Für mich ist schon wichtig, dass man seine Meinung äußern kann und diese auch nicht verdreht wird. Dass das, was ich jetzt zum Beispiel euch übermittle auch genauso wiedergegeben wird.“ Außerdem haben wir ihn gefragt, ob er die Pressefreiheit in Deutschland als bedroht ansieht. Er meinte: ,,Bedroht würde ich nicht sagen, aber zum Teil eingeschränkt schon. Als ich selbst Interviews oder Ähnliches gegeben habe, wurde nicht immer alles genau so wiedergegeben wie ich es gesagt habe.“ Seine Aussage demonstriert, wie wichtig die journalistische Sorgfalt bei der Berichterstattung ist.
Unsere Straßenumfrage in Hannover liefert interessante Einblicke in die Wahrnehmung der Pressefreiheit durch Bürgerinnen und Bürger verschiedener Altersgruppen. So werden die Bedeutung der Pressefreiheit für eine unabhängige Meinungsäußerung und die Bedeutung der unverfälschten Wiedergabe von Meinungen durch die Presse von den Befragten betont. Der Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern verdeutlicht aber auch die besonderen Herausforderungen der Presse.

Am 3. Mai wird weltweit der Internationale Tag der Pressefreiheit gefeiert, um die Bedeutung freier Medien für eine demokratische Gesellschaft zu würdigen. Als Schule mit einer eigenen Online-Schülerzeitung möchten wir diesen Tag nutzen, um gemeinsam mit euch ein Zeichen für die Pressefreiheit zu setzen. Wir laden euch daher ein, Teil unserer Mitmachaktion am Internationalen Tag der Pressefreiheit zu werden. Was könnt ihr tun? Es gibt viele Möglichkeiten, sich an diesem Tag zu beteiligen:
Lasst uns gemeinsam ein Zeichen für die Pressefreiheit setzen und zeigen, dass wir uns als Schule für eine demokratische Gesellschaft einsetzen!
Wir freuen uns auf eure Teilnahme.
🙂 🙂 🙂

Meine Erfahrungen und Erlebnisse während meines Auslandsjahres in Japan
Ein Beitrag von Joelin D. aus dem 12. Jahrgang.
Dieser Beitrag ist besonders an alle Schüler*innen gerichtet, die überlegen, ein Auslandsjahr – insbesondere in einem nicht englischsprachigen Land – zu absolvieren. Im Folgenden erfahrt ihr etwas über die japanische Kultur, Traditionen, Erlebnisse und Unterschiede, die ich in meinem Auslandsjahr bereits erlebt habe. Aber vor allem auch, wie es sich anfühlt, ein Auslandsschüler in einem völlig fremden Land zu sein.

Ich lebe nun schon knapp 10 Monate in Japan. Ich wohne mit meiner Gastfamilie in der Nähe von Tokio und besuche hier eine im Umkreis gelegene Highschool. Vieles hier in Japan ist anders, als ich es aus Deutschland gewohnt bin. Vor allem die Regeln, Höflichkeitsfloskeln und Traditionen unterscheiden sich von den mir bekannten stark. Hier in Japan legen die Menschen viel Wert auf Höflichkeiten wie Entschuldigungen oder auf gegenseitiges Rücksichtnehmen. Anders als in Deutschland verbeugen sich die Menschen zur Begrüßung und zum Abschied. Ich bin noch nie in ein Land gereist, was bis heute noch so geprägt von Traditionen ist wie Japan. Meine Freunde, aber auch meine Gastfamilie haben mir sehr viele davon gezeigt und mir einen Einblick in ihre Heimatkultur gegeben: Feste wie Oshogatsu (das japanische Neujahrsfest), Hanami (Picknicken unter den Kirschblüten), Hanabi (die japanischen Feuerwerke im Sommer) und so viele weitere waren unvergesslich. Der regelmäßige Besuch von Schreinen, Tempeln und Schlössern wurde definitiv eine meiner Freizeitaktivitäten. Ihre individuellen Farben, Formen und Geschichten faszinieren mich jedes Mal aufs Neue.
In Japan hat jede Jahreszeit ihre eigenen Reize: Der Herbst (Aki) ist bekannt für seine vielen bunten Ahornblätter. Das Wahrzeichen des Winters ist Japans schneebedeckter Vulkan (Fujisan) und das Neujahrsfest. Besonders charmant für den Frühling (Haru) sind die Kirschblüten, die Japan in ein rosarotes Blütenmeer verwandeln. Der Sommer (Natsu) ist für seine Feuerwerke und die Regenzeit bekannt. Erinnerungen wie im Kimono mit meinen Freunden durch die traditionellen Straßen zu laufen, werden für immer unvergesslich bleiben.
Doch nicht nur die Kultur macht Japan so interessant, auch Japans Küche ist einzigartig. Hier in Japan habe ich wahrscheinlich so gut und gesund gegessen, wie noch nie! Doch das Essen hier ist nichts für „Picky Eater“. Herkömmliche Gerichte werden in Japan mit Lebensmitteln gekocht, die in Europa kaum bekannt sind. Zutaten wie Algen, ungekochter Fisch, rohe Eier, fermentierte Sojabohnen zählen für mich nun zu ziemlich normalen Lebensmitteln. Auch in Bezug auf Süßspeisen bin ich auf Geschmacksrichtungen gestoßen, die für mich vorher völlig unbekannt gewesen waren. Vor meinem Auslandsjahr war mir nicht bewusst, dass auch Lebensmittel wie Matcha (Grünteepulver), Anko (rote Bohnenpaste), Mochi (Reiskuchen), Sesam oder Süßkartoffeln als Süßspeise verzerrt werden können.
Hier in Japan gehe ich an eine Highschool in einer Vorstadt unterhalb von Tokio. Ich besuche wöchentlich den Teezeremonieklub unserer Schule, in der ich lerne, traditionell Tee zu machen. An meiner Schule herrscht, wie an den meisten Schulen in Japan, eine Uniformpflicht. Meine besteht aus einem schlicht gehaltenen Rock, in den eine weiße Bluse hineingesteckt wird. Über die Bluse ziehe ich einen blauen Blazer. Von meinen insgesamt drei Gastfamilien gehen die Kinder aller Familien in meine Schule. Viele der Kinder sind so alt wie ich. Mit ihnen verbringe ich sehr viel Zeit. Alle Gastfamilien sind unfassbar freundlich und liebenswert. Sie nahmen mich als Austauschschülerin bei sich zuhause auf, halfen mir, mich anfangs in einem völlig neuen Land zu orientieren und vermittelten mir aktiv ihre Kultur und Sprache. Meine zweite Familie wird mich glücklicherweise im Winter nach meiner Rückkehr nach Deutschland hier besuchen.
Wenn die Möglichkeit besteht, empfehle ich jedem, ein Auslandsjahr zu absolvieren. Die Erinnerungen und Kontakte, die man durch ein Auslandsjahr schließen kann, sind goldwert und bleiben ein Leben lang. Ich habe durch mein Auslandsjahr nun Freunde überall auf der Welt z.B. in Australien, Amerika, Japan und Finnland. Für einen gewissen Zeitraum in ein ganz neues Leben einzutauchen ist eine Chance, die man in dem Maße nur einmal in seinem Leben bekommen kann. Ich würde es zudem auch generell empfehlen, in ein Land zu gehen, für welches man ein gewisses Interesse pflegt und in welches man ohne ein Auslandsjahr schlecht reisen könnte.
Das Ziel eines Auslandsjahres ist es meines Erachtens nicht, schon am Anfang die Sprache perfekt sprechen zu können, sondern dass man sie innerhalb des Aufenthalts erlernt oder verbessert. Ich bin überzeugt, dass ein Auslandsjahr mit Abstand die spaßigste, interaktivste und schnellste Möglichkeit ist, um eine Sprache zu erlernen.


Daniel Giese (46) ist unser Schulkoch und bereits seit 8 Jahren jeden Tag für uns da. Im Interview erzählt er uns, warum er seine Arbeit als Koch so mag und wie er immer wieder für Abwechslung im Speiseplan der Mensa sorgt.
Ein Gastbeitrag von Florian S. aus dem WPK Journalismus, 8. Jahrgang
Was ist für Sie das Wichtigste an Ihrem Job?
Das Wichtigste an meinem Job ist natürlich, dass alle Kinder zufrieden sind, das ist wirklich das Hauptkriterium. Also, dass ich allen gerecht werde und dass alle hier satt werden. Man kann natürlich nicht immer jedem Geschmack gerecht werden. Es soll auch Berichte davon geben, dass Schüler etwas gar nicht mögen. Aber dann können sich die Schüler immer noch am großen Salat-Buffet austoben. Wenn die Kinder zufrieden sind, geht es mir gut.
Welches Gericht kommt denn am besten an?
Als ich angefangen habe, waren es tatsächlich die Schinkennudeln mit Tomatensoße. Ich muss sagen, wir hatten sonst nur ein bis zwei Supergerichte, die die Kinder mochten. Mittlerweile sind es drei bis fünf Gerichte, die besonders gut ankommen, darunter Pommes mit Currywurst, Hamburger und Hotdogs. Auch die Schinkennudeln sind immer noch sehr beliebt.
Wir möchten gerne wissen, wie Sie den Speiseplan erstellen?
Die Gerichte in unserer Schulmensa dürfen sich maximal alle sechs Wochen wiederholen, das heißt, es muss in diesen sechs Wochen wirklich unterschiedliches Essen geben. Ich muss ehrlich sein, ich habe da auch kein System. Ich mache das einfach so „frei Schnauze“. Ich berücksichtige allerdings immer, wie die Schüler so drauf sind, damit ich auch immer genau den Punkt treffe. Dann setze ich mich mit meiner Kollegin und meiner Stellvertretung zusammen und dann schreiben wir den Speiseplan, sodass sich nichts wiederholt.
Unter uns: Was ist das Schlimmste, was zu Ihrer Zeit in der Mensa passiert ist?
Ich muss sagen, dass Schlimmste, was in der Mensa je passiert ist, war Corona, kein Essen. Das war für uns das Schlimmste, aber sonst ist hier eigentlich noch nie etwas Schlimmes passiert und ich hoffe, dass das auch weiter so bleibt und alle gut gelaunt sind. Ich finde, die Mensa sollte immer ein Ort für gemeinsames Essen und Gemeinschaft sein. Das wird heute viel zu wenig geschätzt.
Was sind denn Ihre Hobbys abseits der Küche?
Meine Hobbys sind meine Kinder. Ich verbringe viel Zeit mit der Familie. Ich habe außerdem einen belgischen Schäferhund und ich boxe zwei Mal in der Woche.
Uns interessiert abschließend, welches Gericht Sie am liebsten privat kochen?
Die Gerichte, die ich am allerliebsten koche, essen die Kinder natürlich nicht so gerne. Ich komme ja aus der ehemaligen DDR, also koche ich gerne die „Ost-„Gerichte wie Königsberger Klopse und Senfeier. Das sind natürlich Gerichte, die die Kinder überhaupt nicht mögen. Aber ich koche sie eben gerne und esse sie auch selber gerne. Aber ich koche eigentlich alles mit Liebe, weil ich alles gerne esse. Hühnerfrikassee, Senfeier und Königsberger Klopse sind aber meine Lieblingsgerichte!
Vielen Dank für das angenehme Interview. Wir wünsche Ihnen alles Gute.


Der diesjährige Vorlesewettbewerb der 6. Klassen am 28. November 2023 fand von 8:15 Uhr bis 11:30 Uhr in der Schulbibliothek statt. Vorgelesen haben sieben Schülerinnen und ein Schüler, die sehr aufgeregt waren. Als vorab geübten Text waren besonders Fantasybücher sehr beliebt. Auch die Zuhörer, die von den Teilnehmern ausgewählt wurden, fanden die Bücherauswahl interessant und überzeugend. Hervorzuheben sind die spannende Betonung und das authentische Lesen.
Die Jury besteht beim Vorlesewettbewerb aus der Siegerin des letzten Jahres, aus zwei Bibliothekarinnen, sowie aus einer ehemaligen Deutschlehrerin unserer Schule und drei Schülerinnen aus der Oberstufe. Durch spannungsvolle Moderation von Frau Schwich wurde verkündet, dass Jonna aus der 6G1 überzeugen konnte. Zweitplatzierte ist Mia aus der 6G2, die im Notfall einspringen darf: Zu Beginn des neuen Jahres geht es in die zweite Runde des Regionalentscheids nach Garbsen.
Frau Schwich beschreibt die Wichtigkeit des Wettbewerbs als übergeordnet, der Lesen fördere und in den Fokus rücken solle. Das Stattfinden im 6. Jahrgang sei festgelegt und als Übergangsschnittstelle nach der Einführungsphase angedacht.
Um das Lesen an unserer Schule zu unterstützen, plane die Schule nächstes Jahr einen Lesemonat. Dies bleibt aber abzuwarten.

Ihr seid noch auf der Suche nach einer besinnlichen Stunde mit selbstgemachter Musik? Eure Mitschülerinnen und Mitschüler laden Euch ganz herzlich zum Adventskonzert am Donnerstag, den 21.12.2023, um 18 Uhr in die Mensa der KGS ein. Es erwartet Euch ein abwechslungsreiches Konzert mit Chören, Bläserklassen und der Bigband der KGS. Ab 17.30 Uhr werdet Ihr von Euren Mitschülerinnen und Mitschülern mit selbstgebackenen Plätzchen, Muffins und Punsch auch kulinarisch in die richtige Weihnachtsstimmung gebracht. Kommt vorbei!

Wir brauchen EURE und IHRE Spenden!
Der 13. Jahrgang ist auf Eure und Ihre Spenden angewiesen, damit wir gemeinsam einen unvergesslichen Abiball erleben.
Danke für Eure und Ihre Mithilfe.
Kontakt: jo.ann.bruns@kgs-neustadt.de

Herzlichen Dank für Eure Teilnahme am diesjährigen Fotowettbewerb der KGS NEWS. Wir haben unzählige Bilder erhalten und Eure liebsten Ferienfotos ausgewertet. In diesem Jahr haben wir erstmalig die fünf besten Fotografien ausgewählt. Die Siegerehrung fand noch vor den Herbstferien statt. Vor allem Lenya H. konnte uns mit ihrem eindrucksvollen „Fjordblick“ überzeugen.

Zu den diesjährigen Siegerfotos gehören:
1. „Fjordblick“ von Lenja H.
2. „Eintauchen in die Unterwasserwelt“ von Nick B.
3. „Robbenkrankenhaus“ von Marlene B.
4. „Seifenblasen-Traum“ von Julie S.
5. „Ruhe vor dem Sturm“ von Amelie H.

Schick uns dein bestes Urlaubsbild und gewinne mit etwas Glück einen Überraschungsbeutel oder sogar einen Cafeteria-Gutschein!
Wie kannst du teilnehmen?
Schick dein liebstes Ferienfoto und einen kleinen Text darüber bis zum 04.09. über Iserv an emma.lili.blume@kgs-neustadt.de!
Viel Glück 🙂
Die Redaktion

Mehr als 30 Prozent der jungen Leute in Deutschland wissen, was sie ist, oder haben schon von ihr gehört. Die IdeenExpo ist eine der größten Messen für den Themenbereich MINT(Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), die alle zwei Jahre in Hannover auf dem Messegelände stattfindet. Dort haben mehr als 280 Unternehmen die Möglichkeit, die Teilnehmenden mit über 750 Workshops für sich und die Wissenschaft zu begeistern. Und so wie die Wissenschaft, entwickelt sich auch die IdeenExpo immer weiter.
Ein Beitrag von Stefanie K., 10. Jahrgang
Am 19. Juni 2023 besuchten einige Mitglieder der Schülerzeitung die Pressekonferenz der IdeenExpo um 10:30 im Theater am Aegi. Die Intention der Pressekonferenz: Die Vorstellung der angehenden Projekte der Expo. Die erste Neuerung ist das sogenannte Event ,,Grips Giganten‘‘. Bei dem Live-Quiz, das 75
Minuten dauert und zeitgleich am 30.06. übertragen wird, messen 4 Schulen aus 4 Bundesländern (Hannover, Hamburg, Frankfurt (Oder) und Friedrichshafen) ihr Wissen im Bereich MINT, Klimaschutz und Wirtschaft. Des Weiteren wird das Quiz von DJ‘s und Moderator*Innen geführt und begleitet. Das Preisgeld von 10.000€ wird anschließend je nach Platzierung auf die Schulen aufgeteilt.
Insgesamt nehmen rund 600 Schüler*Innen an dem Event teil. Hier in Hannover wird der Sieg von der IGS Langenhagen angestrebt. Durch die hohe Anzahl der teilnehmenden Schüler*Innen wird vor allem die bundesweite Bedeutung der IdeenExpo deutlich. Jedoch setzt diese nicht nur den Fokus auf das Näherbringen von wissenschaftlichen Sachverhalten, sondern dient auch zur Berufsorientierung. So werden die einzelnen Schulen von Unternehmen wie Tesla (Frankfurt (Oder)), ZF (Friedrichshafen), Aurubis (Hamburg) und dem Flughafen Hannover (Langenhagen) unterstützt.
Nach dem Live-Quiz ist die Einführung der neuen IdeenExpo-App geplant. Diese wird voraussichtlich im Juli im Google Playstore und Apple App Store verfügbar sein. In der App haben Schüler*Innen der Klassen 7-13 die Möglichkeit, am Quiz teilzunehmen, um ihr Wissen im wissenschaftlichen Bereich zu testen, sowie Preise für ihre Klasse zu gewinnen. Die App vermittelt MINT nicht nur auf eine Art und Weise die Spaß macht, sondern hilft Schüler*Innen auch das Finden ihrer eigenen Interessen (und somit auch des idealen Berufes) zu optimieren, indem sie einem individuell passende Stände und Workshops der
IdeenExpo vorschlägt.
Wenn ihr Interesse daran habt euch mit MINT auseinanderzusetzen, oder euer Wissen weiter vertiefen wollt, zögert nicht die nächste IdeenExpo vom 8. bis 16. Juni 2024 am Hannover Messegelände zu besuchen.

Lernen! Lernen! Lernen! Bekanntlich bekommt man nur so gute Noten. Aber wie geht das überhaupt? Vielen Schüler*innen ist nicht bewusst, dass es feste Prinzipien und Methoden gibt, um sich den im Unterricht behandelten Lernstoff gezielt einzuprägen. Spätestens ab einer bestimmten Jahrgangsstufe reicht ein Abend vor der Klausur nicht mehr, den Lernstoff einzuprägen. Schon in den vorhergehenden Beiträgen dieser Artikelserie habt ihr einige wertvolle Tipps zum Lernen erfahren. Dieser Artikel veranschaulicht anhand von Beispielen die fünf besten Lernmethoden für euch.
Ein Beitrag von Milena H., 10. Jahrgang
1) Chunking and Chaining:
In den kognitiven Neurowissenschaften des Gedächtnisses gibt es eine Methode, die sich gut dafür eignet, um lange Prozesse oder zusammenhängende Fakten zu lernen. Ein Beispiel dazu: Für Geschichte zu lernen, kann einem manchmal schwer fallen, da einzelne Daten, Namen, Geschehnisse und Orte zwar in deinem Kopf herumirren, aber du kannst sie nicht miteinander verbinden. Das erste, was du daher tun musst, ist es also, den Lerninhalt sinnvoll zu kategorisieren. Wieder ein Beispiel dazu: Wenn man versucht sich seine Handynummer zu merken, würde man sich selten die ganze Zahlenkombination 015678534 merken. Das Gehirn wird sich diese Kombination in einzelne Bruchstücke einteilen, z.B. 0156-785-34. Genauso soll es dann auch mit dem Lerninhalt gemacht werden. Statt sich z.B. den gesamten Themenkomplex „Kalter Krieg“ einzuprägen, ist es einfacher, wenn man ihn z.B. in Ereignisse wie Nachkriegszeit, Spannungen zwischen den Großmächten, Gründung der NATO und des Warschauer Paktes u.s.w. einteilt. So lassen sich dann damit einzelne Bezüge und Zusammenhänge besser merken. Dies ist besonders wichtig, weil man durch diese Bezüge automatisch schließen kann, was als nächstes kommt: Nach den Spannungen zwischen den Großmächten suchten sich beide Seiten Verbündete und schlossen millitärische Bündnisse u.s.w .
2) Summarisation from memory:
Wie aus dem vorherigen Artikel hervorgeht, ist Active Recall essenziell zum Lernen, dies wird aber durch das einfache Notizennehmen gehindert. Nimm deine langen Klassennotizen und ziele darauf ab, sie in ein paar wesentliche Linien zu kondensieren. Lies deine Unterrichtsnotizen durch, überprüfe vielleicht das Lehrbuch, und wenn du das Gefühl hast, dass du ein gutes Verständnis hast, fordere dich heraus, es zusammenzufassen, ohne es nur zu kopieren. Selbst wenn du die Informationen nur wenige Minuten nach dem Lesen zusammenfasst, ist dieser Prozess der absichtlichen Erinnerung eine gute Möglichkeit, dein Verständnis zu überprüfen.
3) Blurting (engl. für „ausspucken“):
Diese Lernmethode eignet sich streng genommen für fast alle Fächer. Besonders in Fällen, bei denen kurzfristig viel gelernt werden muss. Und so funktionierts:
1. Den zusammengefassten Lerninhalt für ungefähr 3-4 mal durchlesen und wenn nötig Fragen klären.
2. Auf einem Extrablatt jetzt nun alles, an das du dich entsinnen kannst, in der sinnvollen Reihenfolge aufschreiben.
3. Nun mit den entsprechendem Lernzettel vergleichen und wiederholen bis der gesamte Lerninhalt sicher eingeprägt ist. Diese Lernmethode erspart einem viel Zeit, da sie einem direkt die Lücken aufzeigt und den Luxus, sich hinter einem Buchtext zu verstecken, wegnimmt. Es ist geistig anstrengend und weist direkt darauf hin, worin mehr Zeit investiert werden sollte.
4) Flashcards (engl. für „Karteikarten“)
Karteikarten können für alle Fächer besonders fürs Auswendiglernen benutzt werden. Dabei ist es wichtig Folgendes zu beachten: Karteikarten müssen kurz, bedeutend und verbunden sein. Das Prinzip ist relativ simpel: Nachdem die Frage/Vokabel oder Angabe auf die Vorderseite geschrieben wurde, wird auf die Rückseite die richtige Antwort geschrieben. Nun kann man sich selber abfragen und die richtigen Antworten auf einen Extrazettel aufschreiben und mit der Rückseite der Kateikarte vergleichen.
5) Sherlock´s mind Palace
Genau, wie bei Sherlock Holmes! Das Konzept besteht darin, dass man ein Wort oder ein Satz mit einer bestimmten Sache, einem Objekt oder einer Aktion, verknüpft. Man verankert durch ständiges Wiederholen jeden Teil des Konzepts. Wenn man also die Information abrufen muss, verwendet man diese Objekte oder Aktionen als Aufforderung jedes Element des Konzepts aufzulisten. Ein Beispiel dazu: In Chemie sollst du die Lösung von Ionen (z.B. Natrium ) in Wasser erklären. Statt die ganze Liste auswendigzulernen, verknüpfst du die Hybridhülle sowohl bei der Umhüllung der Sauerstoffatome um die Natriumatome als eine Art „Umarmung“, als auch bei den Wasserstoff- und Chlorid-Ionen und musst dir nur merken, dass Anziehungskräfte wirken und eine Partialladung herrscht. Für längere Prozesse können sich sogar ganze Geschichten ausgedacht werden, also: kreativ werden!

Ein Beitrag von Milena, 10. Jahrgang
Am Donnerstag, den 15.06.2023, durften sich die Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und zahlreiche Gäste über verschiedene Ausstellungen und Auftritte freuen. Zu Beginn des Programms wurden Lieder wie „Cover me in sunshine“ oder „Diamonds“ vom Mittelstufenchor gesungen, im Anschluss verzauberte der Oberstufenchor mit einem Disney-Medley. Der Chor der Fünft- und Sechstklässler gab außerdem schonmal einen kleinen Einblick in sein Musical – „Coco Superstar“, das am Mittwoch, den 21.06.2023, um 19 Uhr, seine große Prämiere feiert.
Während die Besucherinnen und Besucher mit Grillgut und Getränken versorgt wurden, konnten angemeldete Kleingruppen oder Solokünstlerinnen und -künstler auf der „Singer-Songwriter-Bühne“ ihr Talent unter Schau stellen. In der Mensa konnten außerdem verschiedene Kunstaustellungen unterschiedlicher Jahrgänge betrachtet werden, während auf der großen Bühne die Bläserklassen Klassiker wie „Sunny“ spielten.
Zum Schluss der Veranstaltung gab unser Schulleiter Herr Jonck noch einmal ein großes Dankeschön und Lob an alle fleißigen Mitwirkenden und Organisatoren: Dazu gehören die Hausmeister, die Technik-AG, die Musikschule Neustadt, der Förderverein und die verschiedenen teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. Ein besonderes Danke galt außerdem den Lehrkräften, die solche ereignisreichen Pläne in die Tat umsetzen. Die KGS freut sich schon auf das nächste Mal!