Autor: KGS NEWS

  • Kultur à la carte – Ein Sommerabend an der KGS Neustadt

    Kultur à la carte – Ein Sommerabend an der KGS Neustadt

    Es ist wieder so weit: „Kultur à la carte“ findet am Donnerstag, den 15.06.2023, ab 17 Uhr auf dem Gelände der KGS Neustadt statt. Zu diesem Fest sind nicht nur alle Mitglieder der Schulgemeinde, sondern auch Verwandte, Freunde und Ehemalige der Schule ganz herzlich eingeladen. Es erwarten euch dort verschiedene Darbietungen aus dem Kunst-, Musik- und Theaterbereich. Daneben werden euch aber auch unterschiedliche Leckereien von den Schüler*innen (z.B. bunte Tüten, Häppchen, Saftschorlen) angeboten. Seid ihr neugierig geworden? Dann schaut vorbei! 

     

  • Frühlingskonzert der KGS Neustadt

    Frühlingskonzert der KGS Neustadt

    Am vergangenen Donnerstag, den 2.3.2023, fand im Musikpavillon der KGS Neustadt ein Frühlingskonzert statt, das von dem WPK des 10. Jahrgangs organisiert wurde. Mit insgesamt 14 verschiedenen Acts und zahlreichen Gruppen, Duetts und einem leckeren Buffet wurde das Publikum am Nachmittag unterhalten. Das Konzert war für den WPK ein bereicherndes Erlebnis und auch den musikalisch begabten Künstlerinnen und Künstler wurde eine Möglichkeit zum Auftreten geboten. Seid gerne beim nächsten Mal dabei!

  • „Am Anfang erlitt ich einen Rückschlag“ – Interview mit Marlo Flegel zu seiner Tätigkeit als Schiedsrichter

    „Am Anfang erlitt ich einen Rückschlag“ – Interview mit Marlo Flegel zu seiner Tätigkeit als Schiedsrichter

    Marlo Flegel ist bereits mit 14 Jahren der Einstieg in die Schiedsrichter-Karriere gelungen. (Bild: Helena)

    Marlo Flegel ist 14 Jahre alt und als Schiedsrichter in der Bezirksliga für Jugendliche und als Assistent in der Regionalliga tätig. Er geht auf unsere Schule und hat hier viele Fans. Das liegt auch an den regelmäßig erscheinenden Videos auf seinem TikTok-Kanal (https://www.tiktok.com/@sr_marlo) mit fast 700 Followern. In den Videos spricht er über seine Fußballerfahrungen und sein Hobby als Schiedsrichter.

    Ein Gastbeitrag von Helena und Janina, 8. Jahrgang

    Wie hast du es geschafft so viele Fans auf der KGS zu haben?

    Ich habe mit TikTok angefangen, um Leute für mein Hobby als Schiedsrichter zu begeistern und da mich schon viele von der KGS  kannten, haben sie mich auch auf Tik Tok schnell erkannt. Mein TikTok-Kanal hat sich dann unter Freunden auch relativ zügig herumgesprochen, deswegen kannte nach kurzer Zeit fast die ganze Schule meinen Account.

    Wie bist du auf die Idee gekommen Schiedsrichter zu werden?

    Mich hat das Schiedsrichter sein schon seit längerer Zeit als Fußballspieler begeistert. Ich habe nach den Spielen schon immer mit den Schiedsrichtern gesprochen, dadurch hat sich mehr und mehr das Interesse dafür entwickelt. Am Anfang erlitt ich allerdings einen Rückschlag, weil mein früherer Trainer gesagt hat, dass das Schiedsrichtern nichts für mich sei und das ich dafür einfach nicht gemacht sei. Das war überhaupt nicht schön, aber jetzt bin ich froh, dass ich trotzdem Schiedsrichter geworden bin.

    Marlo Flegel in der Freilufthalle der KGS. (Bild: Helena)

    Unter uns: Wer sind deine Fußballvorbilder?

    Mein Vorbild ist der Fußballer Pablo Martín Páez Gavira, bekannt als „Gavi“ (FC Barcelona ), da ich ihn sehr interessant finde. Mein Schiedsrichteridol ist QualleXD, weil ich seine TikTok-Videos sehr mag und sie mich inspirieren.

    Welchen Content willst du als nächstes veröffentlichen bzw. arbeitest du an neuen Projekten?

    Ich habe schon auf TikTok angekündigt, dass ich meinen Content umstellen möchte, weil ich nicht mehr Fragen beantworten möchte, da das eher weniger Leute interressiert. Stattdessen würde ich gerne Vlogs, die auf meinen Schiedsrichteralltag eingehen, oder auch Fußballchallenges posten. Außerdem plane ich schon seit längerer Zeit mit dem TikToker QualleXD ein Projekt, bei dem er mich bei einem meiner Spiele als Schiedsrichter begleiten wird.

    Hast du Ziele, die du erreichen möchtest?

    Ich möchte gerne Schiedsrichter in der Stadtmeisterschaft von Neustadt sein. Ein größeres Ziel von mir ist es in der Herren-Regionalliga zu pfeifen und in der 1. Bundesliga Assistent des Schiedsrichters zu werden, das ist aber eher unwahrscheinlich.

    Vielen Dank für das Gespräch.

  • Besondere Weihnachtsgrüße

    Besondere Weihnachtsgrüße

    Das Jahr neigt sich dem Ende zu und Weihnachten steht vor der Türe. Die Vorbereitungen für die Weihnachtsfeier sind in vielen Familien bereits im vollen Gange: Es wird gebastelt, eingepackt, geschmückt und gekocht – alles für ein fröhliches und besinnliches Fest 🙂 Auch wir wünschen euch ein schönes und erholsames Weihnachtsfest im Kreise eurer Liebsten.

    Übrigens: Kurz vor Weihnachten haben uns ganz besondere Weihnachtsgrüße ereilt: Unsere polnische Partnerschule hat uns selbstgebastelte Weihnachtskarten mit ganz persönlichen Botschaften zugeschickt. Darüber haben sich insbesondere einige Schülerinnen und Schüler aus dem 8. Jahrgang sehr gefreut. Im Gegenzug haben auch sie Weihnachtskarten an die polnischen Schülerinnen und Schüler versendet. Und zu guter Letzt ereilte uns noch gestern ein Video der polnischen Partnerschule:

    Kartki świąteczne I Liceum dla KGS Neustadt am Rübenberge.

    Vielen Dank für diese tolle Aktion 🙂 🙂 🙂

    Eure Schülerzeitungsredaktion

  • Nach dreijähriger Pause wieder ein voller Erfolg – der KGS-Adventsbasar 2022

    Der lang ersehnte Adventsbasar unserer Schule fand vergangenen Freitagnachmittag endlich wieder statt und war ein voller Erfolg: von Musik, zu Essen und selbstgebastelten Kleinigkeiten war alles dabei. Sicherlich wurden die Klassengemeinschaften gestärkt und auch die Klassenkassen haben einen kleinen Schub bekommen. 50 Prozent der Einnahmen werden in den nächsten Tagen der Neustädter Tafel übergeben.

    So oder so: Freude und Spaß drangen aus allen Ecken. Die KGS Neustadt freut sich schon auf den nächsten Adventsbasar und bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement!

     

    Die Bilder sind aufgrund der Archivierung des Artikels nicht mehr vorhanden.

  • KGS on Tour – Die Siegerbilder 2022

    KGS on Tour – Die Siegerbilder 2022

    Unzählige Bilder sind in den letzten Wochen bei uns eingegangen. Ihr habt uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, doch wir haben schließlich eine Auswahl treffen können. Die Gewinner des Fotowettbewerbs „KGS on Tour 2022“ stellen wir euch hier vor. Vielen Dank für eure Teilnahme 🙂 Wir freuen uns schon auf den nächsten Sommer.

     

    Platz  1: „Echt oder doch nur ein Modell?“, Foto von Jeremy M.

     

    In meinem Urlaub in Dänemark habe ich mir eine Ausfertigung meines Autos im Maßstab 1:43 gekauft: den Suzuki Grand Vitara. An einem sonnigen Abend platzierte ich den Wagen im vom Wasser aufgeweichten Sand am Strand von Vorupør nahe der Stadt Thisted.

     

    Platz 2: „Lupo“, Foto von Klara G.

    Auf dem Foto sieht man den Welpen Lupo, der bald zu uns kommt. Er ist ein kleiner Dackelwelpe und gerade mal so groß wie eine einzelne Hand, denn er ist ein Kurzhaar-Zwergdackel.

     

    Platz 3: „Mein Steinhuder-Meer-Erlebnis“, Foto von Julie S.

    Ich habe dieses Foto gewählt, weil ich mich hier getraut habe, auf einem SUP auf dem Steinhuder Meer zu stehen. Eine Freundin von mir ist mit mir zusammen auf dem SUP gefahren. Vor ein paar Bäumen bei Sonnenuntergang haben wir coole Motive ausprobiert. Dieses Foto hat mir dabei am besten gefallen.

     

  • Fünf Orte – Fünf Geschichten – Fünf Menschen: Ein Kriegsflüchtling berichtet

    Fünf Orte – Fünf Geschichten – Fünf Menschen: Ein Kriegsflüchtling berichtet

    Manfred Tietz ist 81 Jahre alt und wohnt in Diepholz. Er ist während des Zweiten Weltkriegs (1939-1945) mit nur vier Jahren aus Ostpreußen geflüchtet. Im Interview erzählt er uns von seiner schwierigen Flucht. 

    Herr Tietz, wieso sind Sie damals geflüchtet?

    Ostpreußen war die ehemalige Heimat von Manfred Tietz. Heute gehört dieser Teil zu Litauen und Polen.

    Die Russen hatten bereits den Landkreis Tilsit in Ostpreußen bombardiert und zerstört. Meine Oma hat dadurch ihr ganzes Hab und Gut verloren und ist mit dem Handgepäck, das sie mit in den Schutzbunker nehmen durfte, zu uns, also ihrer Tochter, meiner Schwester und mir, geflüchtet. Ich kann mich erinnern, dass die Straßenfront in der Kreisstadt Tilsit nur noch Schutt und Asche war. Währenddessen wurde bereits Königsberg bombardiert. Die Bomber der Roten Armee kamen über die Ostsee direkt über unseren Ort geflogen und bombardierten Königsberg Tag und Nacht. Daraufhin sind wir geflüchtet.

    Mit wem genau sind Sie damals geflüchtet?

    Ich bin mit meiner Oma, meiner Mutter und meiner Schwester Rosmarie geflüchtet.

    Wann sind Sie damals geflüchtet?

    Am 23.01.1945 sind wir aufgebrochen. Es war Winter und überall lag Schnee. Wir hatten einen Schlitten mit dem ganzen Gepäck gepackt. Auf diesen wurde ich oben drauf gesetzt und durch den tiefen Schnee gezogen. Für mich als kleinen Jungen waren es riesengroße Schneehügel. 

    Gibt es Bilder von Ihrer Flucht?

    Nein, uns wurde alles weggenommen.

    Wie genau sind Sie geflüchtet? Wie sah Ihre Fluchtroute aus?

    Das Flüchtlingsschiff Gotland.

    Wir sind von Groß-Kuhren in Ostpreußen mit dem bepackten Schlitten zu Fuß durch den tiefen Schnee zum Bahnhof. Von dort sind wir mit der Bahn nach Pillau gefahren. Dort wurden wir auf die „Gotland“, das letzte Flüchtlingsschiff, gebracht. Die „Gustlow“, ein Marine-Ausbildungsschiff für Sanitäter, hatte auch Flüchtlinge an Bord. Dieses Begleitschiff wartete bereits auf offener See auf uns. In der darauffolgenden Nacht wurde die Gustlow von einem russischen U-Boot mit Torpedos beschossen und versenkt. Es gab kaum Überlebende. Wir kamen mit unserem Schiff in Warnemünde an. Mit dem Zug ging es weiter nach Malchin und dann Richtung Waren/Müritz. Dort ging es schließlich auf einen Gutshof mit Stallungen und Nebengebäude.

    Was war das schlimmste Ereignis auf Ihrer Flucht?

    Wir haben von der „Gotland“ mit ansehen können, wie das Schiff „Gustlow“, mit meinem Onkel und meiner Tante darauf, untergegangen ist. Auch als russische Soldaten unsere Schutz-Unterstände beschossen haben. Wir wurden zusammengetrieben und geplündert. Außerdem mussten wir alle mit ansehen, wie hauptsächlich junge Frauen gequält wurden.

    Und was war das schlimmste, was Sie zurücklassen mussten?

    Mein damaliges Zuhause, meinen Vater. Und meine Kuscheltiere.

    Haben Sie jemals überlegt zurück nach Ostpreußen zu ziehen?

    Nein! Wir waren im Jahr 1992 einmal zu Besuch dort. Doch als wir ankamen, war alles kaputt und es gab kein Haus, keinen Hof mehr. Alles war platt und voll mit Wildwuchs.

    Wie war der Beginn in der neuen Heimat?

    Wir waren nicht willkommen, aber wir wurden von vielen für Hilfstätigkeiten ausgenutzt.

    Vielen Dank für das interessante Interview.

     

    Interview von Ben T., 8. Jahrgang, WPK Journalismus

  • Fünf Orte – Fünf Geschichten – Fünf Menschen: Die Geschichte eines Rentners

    Fünf Orte – Fünf Geschichten – Fünf Menschen: Die Geschichte eines Rentners

    Rainer Schönberger ist ein Rentner aus Mandelsloh, der 1954 in Hessen geboren wurde und 25 Jahre bei der Jugendhilfe als Hausmeister gearbeitet hat.

    Wo stammen Sie genau her?

    Ich komme aus dem schönen Hessen und bin 1972/73 hier nach Hannover gekommen, wo ich dann meine erste Frau kennengelernt habe. Aus der Ehe sind zwei Kinder hervorgegangen und wir waren 27 Jahre verheiratet. Dann haben wir uns getrennt und anschließend habe ich meine jetzige Frau, Kerstin, kennengelernt. Wir haben wiederum zwei Kinder bekommen, einen Sohn, der heißt Lennart und eine Tochter, die heißt Lilly. Wir leben in Mandelsloh, uns geht es recht gut und wir haben ein Haus.

    Sind Sie froh, Rentner zu sein?

    Rentner zu sein bedeutet, dass man ein Stück weit soziale Kontakte verliert und hier in Deutschland, als Rentner, sehr schnell in die Armutsfalle reintappen kann. Mir ist es so ergangen, dass ich irgendwann aufgrund meiner Gesundheit nicht mehr arbeiten konnte. Dies wurde auch vom Amt bestätigt, sodass ich dann 100% erwerbsunfähig wurde. Dann kam für mich ein Schock, da ich aufgrund dessen nicht mehr arbeiten konnte, damals war ich knapp 60 Jahre alt. Mir wurde mitgeteilt, dass 11% meiner Rente abgezogen werden, weil ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kann. Dazu kommt noch, dass die von mir eingezahlte Rente auch noch versteuert wird und das finde ich ist eigentlich ungerechtfertigt. Trotzdem bin ich irgendwie auch froh Rentner zu sein, weil sich die Arbeitswelt dermaßen verändert hat. Das Miteinander am Arbeitsplatz wird in den Hintergrund gerückt und die soziale Komponente verschwindet immer mehr. Viele arbeiten nur noch des Geldes wegen, Spaß bzw. Gefallen an der Arbeit ist kein richtiger Faktor mehr, dies haben mir auch Leute aus meinem Umfeld bestätigen können. Deshalb bin ich auch froh, Rentner zu sein.

    Wo haben Sie denn gearbeitet?

    Ich habe zunächst eine Ausbildung zum Tischler gemacht, aber angefangen habe ich eigentlich im Verkauf. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mit Menschen Kontakt zu haben. Ich war dort freiberuflicher Mitarbeiter, bin dann aber in den Baumarktbereich als Fachberater für Holz und Bauelemente übergegangen, woran ich sehr viel Spaß hatte. Nachdem die Firma die Pforten geschlossen hat, bin ich in den sozialen Bereich gewechselt. Ich bin dann in einem Jugendheim gelandet, als Hausmeister bzw. Facility Manager, wie man das heutzutage nennt. Dort bin ich 25 Jahre tätig gewesen und das hat mir auch sehr viel Spaß gemacht mit den Jugendlichen zu arbeiten und auch mit den Menschen, die für die Bewohner da waren. Das alles war ein ganz tolles Miteinander, mit den ganzen Wohngruppen, wenn man dort hingekommen ist, das war jedes Mal ein Erlebnis. Manchmal negativ, aber überwiegend positiv. Das war oft wie eine zweite Familie für mich.

    Und was haben Sie alles bei der Jugendhilfe gemacht?

    Also ich war eigentlich als Hausmeister eingestellt, das war der Ursprung. Das war für ein einziges Kinderheim, was sich aber im Nachhinein ausgeweitet hat. Auch mit Zivildienstleistenden habe ich hausmeisterliche Tätigkeiten, wie Reparaturen an Gebäuden, den Garten und eben alles, was zum Facility Management dazugehört, durchgeführt. Des Weiteren habe ich auch noch vier Außenwohngruppen betreut und die jeweiligen Büros kamen auch noch dazu, ebenso etwa 25 Wohnungen für Jugendliche, die dort in Betreuung waren. Diese Wohnungen und die Autos der Wohngruppen hatte ich auch noch zu betreuen. Falls es mal eng geworden ist mit dem Personal, durch Urlaub oder Krankheit, bin ich auch mal als Erzieher eingesprungen. Das hat sich alles so weiter entwickelt, dass ich mit den Jugendlichen auch noch Projekte gemacht habe, um ihnen zu zeigen, dass sie wertvoll sind, das sie auch etwas können und das man ihnen nicht alles abspricht, sondern das man ihnen sagt: „Guck mal, das habt ihr gemacht und das ist echt toll geworden.“ Das gibt ihnen Selbstvertrauen und ein Selbstwertgefühl.

    Viele ältere Menschen sagen, „damals war alles besser“. Sehen Sie das auch so?

    Besser? Nein. Besser würde ich so nicht stehen lassen, es war nicht besser, es war anders. Es war der Zeit entsprechend. Ein einfaches Beispiel wären Autos. Wenn man sich damals ein Auto gekauft hätte, das 1960 auf den Markt gekommen ist und man sich heute ein Auto anschaut, was Sicherheit und Komfort anbelangt, dann sind die Autos auch nicht teurer, sondern besser und sicherer, insofern war es früher nicht schlechter, es war anders und heute ist es eben auch anders als früher, weil es die Zeit mit sich bringt, dass man auch Veränderungen annehmen und sich mit diesen arrangieren muss. Also besser oder schlechter möchte ich so gar nicht formulieren, es war anders. Es war alles eben der Zeit angepasst.

    Zum Abschluss: Haben Sie noch irgendwelche „Weisheiten“ für die heutige Jugend?

    Ich würde der Jugend mit auf den Weg geben, einen Weg zu gehen, der ihnen gefällt und sich nichts aufzwingen zulassen, aber auf jeden Fall sollten sie erst eine ordentliche Ausbildung machen und dann können sie so lange studieren wie sie möchten, weil es ist nicht so unwahrscheinlich, dass man das Studium abbricht und dann mit leeren Händen da steht, deshalb sollte man erst eine Ausbildung machen. Ganz wichtig ist auch noch, dass man seinen Körper nicht für die Arbeit kaputt macht. Man hat nur einen Körper und den sollte man nicht für die Arbeit aufopfern. Meine Erfahrung, die ich für mich selber gemacht habe, ist, dass ich „Raubbau“ mit meinem Körper betrieben habe und das würde ich niemandem empfehlen.

    Vielen Dank für das angenehme Gespräch und den Einblick, den Sie uns in Ihr Leben gegeben haben. Wir wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft.

     

    Interview von Lennart S., 8. Jahrgang, WPK Journalismus

  • Fünf Orte – Fünf Geschichten – Fünf Menschen: Das Leben als Berufspolitikerin

    Fünf Orte – Fünf Geschichten – Fünf Menschen: Das Leben als Berufspolitikerin

    Rebecca Schamber ist Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD), sie ist 46 Jahre alt und wohnt in Borstel. Im Interview erzählt Sie aus ihrem Leben als Berufspolitikerin. 

    Was sind Ihre Aufgaben als Berufspolitikerin?

    Meine Aufgaben in meinem Beruf sind natürlich in erste Linie mit den Menschen zu sprechen, was sie bewegt in meinem Wahlkreis und was gesellschaftspolitisch gerade aktuell ist. Und dann müssen wir Mittel und Wege finden, wie wir unsere Gesellschaft gut gestalten, wie wir unsere Umwelt gut gestalten und entsprechend dann auch die Gesetze auf den Weg bringen.

    Würden Sie behaupten, dass es Ihr Traumberuf ist? Könnten Sie sich auch etwas anderes vorstellen?

    Ja, ich würde schon sagen, dass das mein Traumberuf ist, also, ich bin ja jetzt aktuell Berufspolitikerin, das ist ja auch kein Beruf, den man erlernen kann, man kann zwar Politikwissenschaft studieren, dann macht man nicht zwingend das, was ich tue, also Mitglied des Deutschen Bundestages zu sein. Man kann aber ganz unterschiedliche Berufe erlernt haben. Ich bin eigentlich Juristin, also ich habe Jura studiert, ich habe aber auch viel in der Gastronomie gearbeitet, wir hatten einen Gastronomiebetrieb. Da habe ich viel gearbeitet und teilweise habe ich den auch geleitet. Und früher habe ich auch ganz viel ehrenamtlich Politik gemacht, praktisch so wie andere Volleyball spielen war das eben mein Hobby. Politik hat mich einfach schon immer interessiert.

    Ist der Weg zur Politikerin mit vielen Hürden verbunden?

    Also einfach ist es sicherlich nicht, man spricht auch in der Politik von der sogenannten Ochsentour, die man durchmachen muss. Ich bin seit über 10 Jahren politisch aktiv, ehrenamtlich. Meine Familie kennt das ja auch und weiß daher auch genau, dass ich oft nicht da bin. Ich habe vorher in der Wedemark gewohnt, da war ich auch stellvertretende Gemeindebürgermeisterin. Das heißt, ich war in der Woche bestimmt drei Abende unterwegs, und natürlich auch oft am Wochenende. Also, es ist schon viel und wenn man Berufspolitikerin werden will, muss man das erst innerhalb der eigenen Partei machen und man muss sich natürlich durchsetzen gegen die anderen Parteien. Um den Prozess zur Berufspolitikerin zu gewinnen, müssen die anderen dich erst einmal wählen und das war für mich nicht ganz einfach, die anderen von mir zu überzeugen.

    Frau Schamber, würden Sie sagen, dass der Job für jeden etwas ist?

    Theoretisch ja, ich habe ja schon gesagt, man muss keine bestimmte Berufsausbildung dafür haben. Also ich bin Juristin und das ist schon ein einigermaßen klassischer Beruf. Wir haben sehr viele Juristen im Deutschen Bundestag sitzen, das schadet auch nicht wegen der Gesetzgebungsprozesse, die dort ablaufen. Jurist zu sein ist aber auch nicht zwingend erforderlich. Einer meiner liebsten Kolleginnen kommt auch aus Niedersachsen, die ist Kindertagespflegerin und vorher Taxi gefahren und hat bei Aldi an der Kasse gearbeitet. Sie hat also auch Brüche in ihrer Biografie. Sie ist jetzt aber in der Politik absolut richtig und macht das auch gerne. Was eben wichtig ist, ist eine tolle Empathie für die Menschen. Und das man bereit ist, darum zu kämpfen, was man umsetzen möchte. Was man auch tun sollte, ist natürlich mitzudenken, Menschen zu sprechen und vor den Menschen zu sprechen, und dann auch Kompromisse eingehen zu können. Man bekommt nicht immer hunderprozentig das, was man möchte. Aber: Das sind alles Dinge, die man erlernen kann. Von daher möchte ich gerne jeden ermutigen in die Politik zu gehen.

    Unter uns: Ist es nicht manchmal schwierig so oft unterwegs zu sein?

    Ja, es gibt ein schönes Buch, das heißt „Einsamer kann man gar nicht sein“. Dieser Job, gerade als Bundestagsabgeordnete, beinhaltet sehr viel.  Hier im Wahlkreis bin ich zumindest abends bei meiner Familie. Tagsüber und am Wochenende bin ich meist unterwegs und arbeite viel mit den Menschen aus meinem Wahlkreis zusammen. Und in Berlin ist es wirklich so, dass es von morgens bis abends geht, manchmal gehen die Termine schon um 7.30 Uhr los und vor 22.00 Uhr bin ich nicht zu Hause. In Berlin habe ich auch meine Zweitwohnung. Aber die Familie ist nicht da, das ist schon manchmal schwierig. Und für die Familie ist es auch eine Umstellung, ich habe das Glück, dass meine Kinder damit groß geworden sind, die kennen das, die wissen, dass Politik sehr wichtig ist. Aber die ersten Wochen in Berlin war es schon schwierig, weil es eine Umstellung war in der Woche nicht da zu sein. Aber ich denke, wir haben das jetzt ganz gut gelöst. Wir unternehmen dann auch viel und genießen intensiv die Zeit und reden dann auch über sämtliche Dinge.

    Vielen Dank für das angenehme Gespräch. Wir wünschen Ihnen alls Gute für die Zukunft.

     

    Interview von Mira S., 8. Jahrgang, WPK Journalismus

  • Fünf Orte – Fünf Geschichten – Fünf Menschen: Die Realschulzweigleiterin im Interview

    Fünf Orte – Fünf Geschichten – Fünf Menschen: Die Realschulzweigleiterin im Interview

    Nicole Schaper ist als Realschulzweigleiterin an der KGS Neustadt a. Rbge. tätig. Sie ist 1973 geboren und wohnt in Neustadt a. Rbge. Im Interview gibt Sie einen Einblick in diese vielseitige und spannende Tätigkeit. 

    Wie sind Sie denn überhaupt nach Neustadt gekommen?

    Ich bin nach Neustadt aufgrund meiner Stelle bei der KGS Neustadt gekommen. Ich habe erst in Hildesheim gewohnt und nach Abschluss des Studiums und des Referendariates dann eine Stelle gesucht. Im Prinzip war Neustadt die am ehesten passendste. Ich kannte Neustadt vorher nicht und bin dann hergefahren, habe mir die Schule angeschaut und habe die Stelle dann bekommen. Ich bin das erste halbe Jahr von Hildesheim gefahren, das war aber ein bisschen weit und zu anstrengend. Deshalb bin ich mit meinem damaligen Lebensgefährten hierher gezogen.

    Wo haben Sie denn studiert?

    In Osnabrück. Ich bin aber nach dem Studium für das Referendariat nach Hildesheim gegangen.

    Was haben Sie denn studiert?

    Realschullehramt hieß das damals, für die Fächer Biologie und Französisch sowie Physik.

    Das heißt, dies sind auch die Fächer, die Sie unterrichten oder unterrichten Sie auch weitere Fächer?

    Das sind die Fächer, die ich unterrichte. Im Laufe der Jahre ist noch Gesundheit und Soziales dazugekommen. Dazu gibt es keinen Studiengang. Ich habe eine zusätzliche mehrtägige Fortbildung gemacht. Außerdem unterrichte ich Hauswirtschaft und habe früher Chemie und Deutsch unterrichtet.

    Sie sind aber auch als Realschulzweigleitung tätig. Was sind denn hier Ihre Aufgaben?

    Ja, seit einigen Jahren bin ich in der Schulleitung als Realschulzweigleiterin tätig. Da geht es natürlich auch darum, den Realschulzweig zu organisieren, das heißt, die neuen Fünftklässler zu informieren, einzuteilen, in Empfang zu nehmen und auch die Abschlussprüfung im 10. Jahrgang zu organisieren. Außerdem geht es darum, dass es passende Klassenlehrkräfte und andere Lehrkräfte in den Klassen gibt. Auch wenn es Probleme mit der Einhaltung der Schulregeln gibt, werde ich häufig aktiv. Ebenfalls bin ich für die Klassenfahrten bei uns an der KGS zuständig. Das heißt, wenn Kollegen und Kolleginnen überlegen auf Klassenfahrt zu fahren, sprechen sie das mit mir ab oder besprechen die Formalitäten. Für Schüleraustauschprogramme bin ich ebenfalls zuständig. Als Französischlehrerin versuche ich natürlich die Realschüler von dieser zweiten Fremdsprache zu begeistern und unterrichte auch fleißig. Ich betreue außerdem die außerschulischen Sprachprüfungen, Delf genannt, die jetzt auch demnächst anstehen. In der Realschule gibt es auch noch die Profile. Auch auf diese habe ich natürlich einen Blick, wobei da auch ein anderer Kollege tatkräftig organisiert.

    Sie betonten bereits, Sie seien für Klassenfahrten zuständig. Es heißt, es gab durch Corona durchaus viel Stress und Probleme. Haben Sie das auch mitbekommen?

    Ja, also gerade Klassenfahrten sind insofern stressbelastet gewesen, da wir ja vor Corona bereits Fahrten gebucht hatten. Die Klassenlehrkräfte und die Klassen haben sich auf Klassenfahrten gefreut, die dann natürlich Lockdown bedingt abgesagt werden mussten. Wir haben versucht die Fahrten zu verschieben und dann gab es auch von der Schulbehörde die Ansage, dass man die Klassenfahrten stornieren muss. Da waren natürlich viele Briefwechsel und Gespräche nötig, um die ganzen Klassenfahrten unserer großen Schule wieder abzusagen oder zu verschieben.

    Vielen Dank für das angenehme Interview. Wir freuen uns, dass Sie uns einen Einblick in Ihre Tätigkeiten gegeben haben und wünsche Ihnen alles Gute.

     

    Interview von Laurin S., 8. Jahrgang, WPK Journalismus

  • Fünf Orte – Fünf Geschichten – Fünf Menschen: Landwirtschaft in schwierigen Zeiten

    Fünf Orte – Fünf Geschichten – Fünf Menschen: Landwirtschaft in schwierigen Zeiten

    Henning Zedler ist 46 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder. Er führt einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Milchvieh und 90 Hektar Futteranbau. Im Gespräch verrät er uns, warum die Landwirtschaft in schwierigen Zeiten steckt.

    Herr Zedler, was fanden Sie an der Landwirtschaft so interessant?

    Zum einen, dass man immer in der Natur ist und mit den Tieren arbeiten kann. Zum anderen kommen auch bei den Pflanzen immer mehr Züchtungen hinzu und das finde ich ziemlich interessant.

    Wie lange führen Sie den Betrieb jetzt schon?

    Ich habe den Betrieb im Jahr 2005 von meinen Eltern übernommen, also dieses Jahr werden es 17 Jahre.

    Was für Pflanzen bauen Sie auf Ihren Feldern an?

    Wintergerste, Winterroggen, Triticale, das ist eine Kreuzung aus Roggen und Weizen sowie Silomais. Außerdem sowohl Grünland als auch Futterfläche für unsere Kühe.

    Sie benötigen demnach auch viel Saatgut. Wie wirkt sich eigentlich der Ukraine-Krieg auf die Preise von Saatgut aus?

    Saatgut ist von den Preisen gleich geblieben, jedoch kostet Dünger zurzeit ungefähr das Vierfache wie früher und die Energiekosten sind ca. 75% bis 80% angestiegen.

    Gibt es noch weitere Folgen für Sie durch den Ukraine-Krieg?

    Die Beschaffung von Futtermitteln ist extrem schwierig und teuer geworden, denn die Ukraine produziert viel Mais, welches für Kraftfutter benötigt wird, sowie Sojaschrot und somit sind die Futtermittelkosten in etwa um 60% angestiegen.

    Ich habe auf einer Internetseite gesehen, dass Sie auch Lehrlinge ausbilden. Wie läuft dies ab?

    Am 01.08. beginnt immer das Ausbildungsjahr und junge Leute, die später auch Landwirte werden wollen, können sich die Betriebe vorher im Internet anschauen. Wenn diese Interesse haben, ihre Ausbildung hier zu machen, schickt der potentielle Auszubildende im Voraus eine Bewerbung ab, dann wird ein Vorstellungsgespräch vereinbart, sodass der Auszubildende sich den Betrieb auch anschauen kann, um einen ersten Eindruck zu bekommen. Wenn das Gespräch positiv verlaufen ist, wird ein Probearbeiten vereinbart, danach wird ein Ausbildungsvertrag abgeschlossen.

    Braucht man dafür eine bestimmte Ausbildung, oder kann jeder Landwirt Lehrlinge ausbilden?

    Dafür muss man entweder die Meisterschule besucht haben, oder eine zweijährige Fachschule nach der landwirtschaftlichen Ausbildung gemacht haben.

    Vielen Dank für den spannenden Einblick in die Landwirtschaft.

     

    Interview von Leonie Z., 8. Jahrgang, WPK Journalismus

     

    Quellen:

    https://www.talente-gesucht.de/betriebe/detail/502585_Zedler?beruf=Landwirt%2Fin [02.07.22].

  • Rückblick: Die Baupiloten zu Gast in der KGS

    Rückblick: Die Baupiloten zu Gast in der KGS

    Am 30. November 2021 gab es ein Treffen mit dem Berliner Architekten-Büro „Die Baupiloten“. Sie entwickeln Raumkonzepte, unter anderem auch für Schulen wie unsere. In der Visionenwerkstatt wurde mit Schülern und Lehrkräften das Visionenspiel, bei dem die Anordnung verschiedener Bereiche überlegt wird, gespielt. Währenddessen wurden auch viele Collagen gebastelt, die die Atmosphäre bei uns in der KGS beschreiben. Am 08. Februar 2022 gab es dann online ein weiteres Treffen mit dem Architekten-Büro. Die Ergebnisse aus diesen beiden Werkstätten werteten die Baupiloten schließlich ausführlich aus und präsentierten sie am 28. März 2022 der Arbeitsgruppe. Der erste Schritt auf dem langen Weg zur Schule der Zukunft ist nun getan. In der Gesamtkonferenz am 14. Juni 2022 wurden die Ergebnisse der gesamten Schulgemeinschaft vorgestellt. Unter anderem soll es ein neues Gebäude für die Sekundarstufe 2 geben.

    von Florian Streufert, 6. Jahrgang

  • Steht Algebra über meiner Zukunft?

    Steht Algebra über meiner Zukunft?

    Ein Kommentar von Lenya W., 10. Jahrgang

    Wenn man mich vor 10 Jahren gefragt hätte, was ich später werden will, hätte ich vermutlich „Prinzessin“ oder „Ballerina“ geantwortet. Doch jetzt ist das anders. Schüler*innen, die in die 10. oder aber auch 11. Klasse gehen, machen sich immer öfter Gedanken darüber, wie es in ihrer Zukunft weitergeht. Was mache ich nach der Schule? Muss ich studieren? Brauche ich ein Abitur? Diese Fragen gehen den Jugendlichen nicht aus dem Kopf. Aber woran liegt das? Warum wissen Jugendliche immer seltener, welchen Weg sie in der Zukunft hinsichtlich ihrer Berufswahl gehen wollen?

    Nur etwa die Hälfte aller Schüler*innen in Deutschland fühlt sich angemessen und genügend über ihre beruflichen Möglichkeiten in der Zukunft informiert. Das liegt vermutlich vor allem an der großen Auswahl, die das Individuum heutzutage genießt. Allerdings sorgt gerade diese auch für Verwirrung. Nie zuvor gab es so viele Richtungen in die Schüler*innen gehen können, wodurch die Gefahr entsteht, dass es beinahe unmöglich wird, sich fest zu einem konkreten Beruf zu entschließen. Sowohl die Unwissenheit als auch die Orientierungslosigkeit führt zu Unzufriedenheit und Frust bei den Jugendlichen. Irgendwann erscheint einem die Suche nach dem „perfekten“ Job aussichtslos. Und genau dann wird es ernst und die Schule sollte etwas tun. Denn gerade diese wirbt doch dafür, dass sie die Jugendlichen auf den richtigen Pfad in ihre Zukunft leitet, nicht wahr?

    Aber einigen Schüler*innen erscheint es, als würde sich die Schule, die uns all die Jahre auf unsere Zukunft vorbereiten sollte, jeglicher Verantwortung entziehen, sobald man sie verlässt. Damit ist nicht zu bestreiten, dass etwa die Berufemesse oder das Fach „Berufsorientierung“ durchaus sinnvoll und ein lobenswertes Konzept sind, allerdings wurde auch schon oft von den Schüler*innen kritisiert, dass sich die Berufemesse schon lange eher auf Ausbildungsberufe konzentriert, was für viele Jugendliche mit dem Wunsch zu studieren ein erhebliches Problem darstellt. Auch ist zu hinterfragen, weshalb das Fach „Berufsorientierung“ lediglich im 9. und 11. Jahrgang unterrichtet wird, der 10. Jahrgang, der immerhin für einige Schüler*innen das Ende ihrer ausschließlich schulischen Laufbahn bedeutet, allerdings außen vor gelassen wird. Wäre es nicht sinnvoller gerade diesen Jahrgang über ihre Möglichkeiten zu informieren?

    Schlussendlich liegt es in der Eigenverantwortung, sich über seine Möglichkeiten in der Zukunft zu informieren und einen Plan für seine Zukunft zu gestalten. Aber gerade Jugendliche, die in einer Zeit leben, in der es noch nie mehr Möglichkeiten für sie gab, brauchen eine gewisse Unterstützung. Denn es ist die Schule, die den Schüler*innen die gesellschaftlichen Werte und Normen, Algebra oder Gedichtinterpretationen lehrt, aber sie sollte es auch sein, die ihnen den Weg zum Erwachsenwerden erleichtert.

     

    Quellen:

    • https://www.badische-zeitung.de/schule-sollte-auf-die-zukunftvorbereiten [15.06.22]
    • https://www.beltz.de/fachmedien/paedagogik/zeitschriften/paedagogik/themenschwerpunkte/lernen_fuer_die_welt_von_morgen.html [15.06.22]
    • https://www.vodafone-stiftung.de/schule-und-dann/ [15.06.22]
  • IdeenExpo 2022: „Wir lassen es dieses Jahr richtig krachen“

    IdeenExpo 2022: „Wir lassen es dieses Jahr richtig krachen“

    Am 23. Mai 2022 fand eine Pressekonferenz zum Line Up der diesjährigen IdeenExpo im Maschsee-Restaurant „Pier 51“ statt. Der Aufsichtsratsvorsitzende der IdeenExpo, Dr. Volker Schmidt, verspricht für dieses Jahr ein noch vielfältigeres Programm: „Wir lassen es dieses Jahr richtig krachen – ein so großes Staraufgebot gab es bei der IdeenExpo noch nie.“ Auf der Pressekonferenz verriet er uns erstmals das genauere Bühnenprogramm für das nach Angaben der Initiatoren größte Jugendevent Europas.

    Vom 2. bis 10. Juli findet auf dem Messegelände in Hannover die IdeenExpo statt. Das Bühnenprogramm ist nun weitestgehend bekannt: Am Samstag, den 02. Juli, eröffnet die österreichische Newcomerin Mathea die Bühne, gefolgt vom Hamburger Solokünstler Jan Delay mit seiner Band Disko No. 1. Am zweiten Samstag, den 9. Juli, eröffnet die Hannoveranische Band Passepartout den Abend. Anschließend tritt der Headliner Casper auf. Außerdem sind weitere Influencer angekündigt: Laserluca, Rewinside, Alexibexi, Julesboringlife, Falco Punch, Jacob Beautemps und Klimaaktivistin Luisa Neubauer.

    Jacob Beautemps beim Experimentieren mit Volker Schmidt.

    Der Wissenschaftskünstler Jacob Beautemps (YouTube-Kanal „Breaking Lab“) moderiert in diesem Jahr erstmals die Show „Wissen Live“. Dabei betont Beautemps, dass das präsentierte Wissen unter dem Motto „Nachhaltigkeit – Mit Technik die Welt verbessern“ stehe. Per Live-Schalte ist seine Show außerdem zu Gast an einem spannenden Forschungsstandort irgendwo auf der Welt. Seinen Zugang zur Wissenschaft fand Beautemps nach eigenen Angaben durch den Wissenschaftsjournalisten und Autor Ranga Yogeshwar. Darüber hinaus sei er durch einen tollen Physiklehrer inspiriert worden. „Der hat in jeder Stunde eine kleine Show abgeliefert,“ so Beautemps. Ranga Yogeshwar moderiert in diesem Jahr das neue Format „Ranga trifft…“. Der Moderator trifft unter anderem Persönlichkeiten wie Klimaaktivistin Luisa Neubauer und die deutsche Astronautenkandidatin Insa Thiele-Eich und spricht mit ihnen über den Themenschwerpunkt Nachhaltigkeit und Technik.

    Es erwartet uns also ein bunter Mix aus bekannten Persönlichkeiten – mit dem Ziel, Jugendliche für Naturwisschenschaften und Technik zu begeistern. Übrigens: Am Freitag, den 8. Juli, treten weitere Künstler auf, deren Namen aber erst Anfang Juni bekannt gegeben werden.