Berufsorientierende Maßnahmen

Neben den drei verpflichtenden Praktika in den Jahrgängen 8, 9 und 10 finden begleitend berufsorientierende Maßnahmen statt. Berufsorientierung ist unserem Verständnis keine Aufgabe, die erst kurz vor dem Abschluss aktuell wird. Insofern sind die berufsorientierenden Maßnahmen ab Klasse 5 fester Bestandteil des Lernens an der ROGA.

Jahrgang 5/6:
Am Zukunftstag können Schülerinnen und Schüler erste Erfahrungen machen in unterschiedlichen Ausbildungsberufen, insbesondere auch unter einem Gender-Aspekt. Die Erfahrungen dieses Tages werden anschließend im Klassenverband gemeinsam ausgewertet.
Auch durch außerschulische Projekte im Ganztagsbereich werden erste Kontakte mit Betrieben und Einrichtungen gefördert, z.B. durch ein Vorleseprojekt für das örtliche Seniorenheim oder in Zusammenarbeit mit der Zukunftswerkstatt in Buchholz.

Jahrgang 7/8:
Erste Betriebserkundungen in Jahrgang 7 eröffnen die Möglichkeit, sich mit dem Arbeitsleben konkreter auseinanderzusetzen und auch bereits die Wahl einer Praktikumsstelle in Jahrgang 8 vorzubereiten. Praktische Berufsfelderkundungen in Zusammenarbeit mit dem BNW vertiefen und erweitern dieses Wissen. In diesem Prozess werden wir auch von der Bundesagentur für Arbeit („PACE“) unterstützt. In Kooperation mit der AOK finden Bewerbungstrainings statt, die fachlich im Deutschunterricht fundiert werden. Die Prozessdokumentation findet für jeden Schüler bisher individuell in einem „Berufswahlpass“ statt. Dieser „Berufswahlpass“ wird perspektivisch durch die „Berufe-App“ abgelöst.

Jahrgang 9/10:

Die berufsorientierenden Maßnahmen aus dem vorangegangenen Doppeljahrgang werden intensiviert. Zusätzlich zu den beiden Praktika in den Jahrgängen 9 und 10 unterstützt eine Berufsberaterin der Bundesagentur für Arbeit durch Termine vor Ort, unsere Schülerinnen und Schüler bei der Berufswahl zu unterstützen. Auch die Internetplattform „Planet-Beruf.de“ wird im Unterricht vorgestellt. Auch das Bewerbungstraining wird erneut in Kooperation mit der AOK intensiviert und durch Module zur Gesprächsführung („Jump Talk“) ergänzt. Praxistage für Betriebserkundungen auch in Zusammenarbeit mit der BBS ergänzen die Maßnahmen.