Geschichte

                                     Das Schulgebäude

1512
gibt es im Kirchspiel Engter 395 Schulpflichtige, dazu gehören räumlich auch Icker und Vörden.

1601
gibt es 651 Schulpflichtige.

1620
Erste Erwähnung einer Schule in Engter,
möglicherweise im Küsterhaus, gegenüber der Kirche.

1795
Eine zweite Schule, eine Kirchspielschule, „in der Art der westfälischen Bauernhäuser“ mit Lehrerwohnung im „Alten Dorf Nr. 41“.

1836
400 schulpflichtige Kinder im Kirchspiel. Dem beantragten Bau einer Nebenschule in Eikern zu Schleptrup wird von der Obrigkeit nicht stattgegeben. Das Küsterhaus wird weiterhin schulisch genutzt.

1857
Reparaturen am Schulgebäude


1889
Bau eines Schulgebäudes als Volksschule
(„die alte Schule“ –  später Firma Herrling)

1894
Neubau einer weiteren Klasse und einer Junggesellenwohnung für einen 4. Lehrer

25. Oktober 1909
wird ein neues Schulgebäude mit Lehrerwohnungen eingeweiht, mit einem getrennt stehenden Abortgebäude. Baukosten 26.000 Mark. Es wird bis 1973 für die Klassen 1 – 4 genutzt.

1911
Einrichtung einer Schulsparkasse

1924/25
Spielfest in Hesepe (20. September 1924), das dann alle zwei Jahre stattfand, ab 1927/28 auf dem Wiederhall. Ab 1931/32 werden die Spiele Kreisjugendwettkämpfe genannt.

1. April 1931
wird die organische Verbindung von Kirche und Schule aufgelöst. Der Hauptlehrer versieht weiterhin den Organisten-, Lektor- und Kantordienst im freien Vertrag mit der Kirche.

21. August 1963
Einweihung des 1. Bauabschnittes der Schule
Engter am jetzigen Standort als Mittelpunktschule
. Schüler aus Engter, Kalkriese, Evinghausen und Lappenstuhl.

21. August 1969
Einweihung des 2. Bauabschnittes


1. Juli 1972
Nach Gebiets- und Verwaltungsreform verkaufte die Stadtverwaltung den Komplex von 1889 an die Bernsteinschleiferei Firma Herrling (heute: Im Alten Dorf Nr. 31)

10. Juli 1973
Einweihung des 3. Bauabschnittes

1973/74
Abschulung der Klassen 1 – 4 nach Engter aus Kalkriese, Lappenstuhl und Evinghausen

ab Schuljahr 1975/76
Grund- und Hauptschule in Engter

ab Schuljahr 1989/90 (bis 2003/04)
Grund- und Hauptschule mit Orientierungsstufe

Einzugsgebiet: Kirchspiel Engter
Schülerzahl: ca. 420
Lehrerkollegium (Anzahl): 42
Schulleitung: bis 1994 Siegfried Rumschewitsch, ab 1994 Günther Kruse-Joachim

15.01.1999
Gründung des Vereins der Freunde und Förderer der Schule Engter e.V.

23.01.2002
Gründung der Förderstiftung der Schule Engter

ab Schuljahr 2004/05
Grund- und Hauptschule Engter

Lehrerkollegium (Anzahl im letzten Jahr): 31

Februar 2013
Proteste der Eltern gegen die Schließung der Hauptschule bleiben erfolglos.

ab Schuljahr 2013/14
Grundschule Engter
= derzeitiger Schulstatus (Stand: Januar 2021)

28.09.2014
Kita an der Schule eingeweiht mit Kindergarten für 3 – 6-Jährige und Kinderkrippe unter 3 Jahren.

2015/16
Ganztagsschule

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Das alte Schulgebäude in Engter
Foto: Archiv Heimatverein

Die Schulleiter (ab 1960)

1960 – 1973    Edmund Förster
1973 – 1979Gerhard Bussas   
1979 – 1994Siegfried Rumschewitsch
1995 – 1996kommissarische Schulleitung G. Kruse-Joachim
1996 – 2021Günther Kruse-Joachim
ab 1.2.2021Bernd Kellermann

Schulleiter Bernd Kellermann


Das Lehrerkollegium

22 Lehrkräfte und 5 Betreuungskräfte (Stand: Januar 2021)


Schülerzahlen

1887380
1909315
1918370
1930220
1947412 (davon 171 Flüchtlinge)
1989/90341
1996416 ( Grundschule 247 , Orientierungsstufe 120, Hauptschule 49)
2010361
2013/14224
2015/16249
2018/19253

Quellennachweis:

NLA Osnabrück K199 Nr. 1 H, III7a u. Akte Rep. 335 Nr. 4427

Siegfried Rumschewitsch: Von der Volksschule über die Mittelpunktschule zur heutigen Grund- und Hauptschule Engter mit Orientierungsstufe. In: So war es. Jahrbuch des Heimatvereins Schmittenhöhe 1994, S. 92 – 93

Ders.: Ein Streifzug durch die Engter Schulgeschichte. In: So war es 1997, S. 66 – 71

Günther Kruse-Joachim: Die Schule in Engter wird ausgebaut. In: So war es 1999, S. 133 – 134

Ders.: Die GHOS Engter ist „Verläßliche Grundschule“. In: So war es 2001, S. 98 – 100

Neue Kita an der Schule in Engter eingeweiht. Bramscher Nachrichten v. 28.9.2014

Bearbeiterin: Christa Brüggemann

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