Kategorie: Schule

  • Mobbing: Was ist das eigentlich genau und was kann ich dagegen tun?

    Rund 158 Millionen Kinder und Jugendliche zwischen sechs und siebzehn Jahren werden im Jahr gemobbt. Jedes dritte Kind ist also von Mobbing betroffen. Wir haben nachgehakt und Euch zum Thema „Mobbing“ befragt.

    Abbildung 1: Mobbing: Ausschluss einer Person durch eine Gruppe – über einen längeren Zeitraum.

    Die meisten von Euch wissen, dass Mobbing ein ernstes Thema ist und damit nicht zu spaßen ist, schließlich hat es keine guten Auswirkungen auf das eigene Leben. Beispielsweise kann Mobbing die betroffene Person sehr traurig machen und sogar zu Depressionen führen. Zu den typischen Symptomen einer Depression gehören eine gedrückte Stimmung, Grübeln und ein verminderter Antrieb.

    Was ist Mobbing überhaupt?

    Unter Mobbing versteht man im Allgemeinen den Ausschluss von Personen durch ganze Gruppen über einen längeren Zeitraum.

    Wer mobbt und wer wird gemobbt?

    Meistens wird eine schwächere Person, die zum Beispiel in der Pause allein ist, von dem Täter und seinen Mitläufern gemobbt. Die Täter fühlen sich häufig stark und mächtig, so wie ein König. Es gibt demnach verschiedene Rollen, die ausgeführt werden:

    • Der Täter: Er mobbt das Opfer. Er ist zugleich der Anführer einer Gruppe, die eine bestimmte Person mobbt.
    • Der Mitläufer: Der Mitläufer unterstützt den Täter und seine Taten. Die Mitläufer sind somit am Mobbing beteiligt.
    • Die Bystander: Die Bystander sind Personen, die zwar von dem Mobbing wissen, aber meistens nichts dagegen tun, da sie selbst Angst vor Mobbing haben. Ihnen ist nicht bewusst, dass sie eigentlich die größte Macht haben.
    • Die Unterstützer des Opfers: Sie helfen dem Opfer und stehen ihm in schwierigen Situationen bei. Von den Unterstützern gibt es leider immer zu wenig. Manchmal hat das Opfer gar keinen Unterstützer.
    • Das Opfer: Das Opfer wird gemobbt und leidet an den Auswirkungen (siehe unten).

    Weshalb mobbt jemand?

    Der Täter leidet zuhause möglicherweise selbst und lässt seine Wut, seine Frust oder seine Trauer an anderen Personen aus. Zudem mögen es viele Täter, dass sie sich während des Mobbens stärker fühlen. Häufig erlangen sie Anerkennung im Kreise ihrer Mittäter. Auch das Ende einer Freundschaft kann dazu führen, dass man den ehemaligen Freund oder die ehemalige Freundin mobbt. Daneben können aber auch Neid oder Rachsucht als Erklärungsversuche für das Mobbingverhalten dienen.

    Wo kann Mobbing passieren?

    Mobbing kann selbstverständlich an verschiedenen Orten passieren. Besonders häufig passiert es aber auf dem Schulhof, im Schulbus oder an der Bushaltestelle, also immer dann, wenn der Täter im Glauben ist, möglichst unbeobachtet sein Opfer mobben zu können.

    Wozu kann Mobbing führen?

    Die Auswirkungen können unterschiedlich sein. Die Opfer leiden u. a. an Übelkeit, Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen. Auch Schulunlust oder gar Schulangst können eintreten.

    Welche Arten von Mobbing gibt es?

    Es gibt verschiedene Arten von Mobbing:

    • Cybermobbing: Darunter versteht man eine Form des Mobbings, die im Internet stattfindet. Beispielsweise stellt der Täter ungefragt ein Bild des Opfers online.
    • Physisches Mobbing: Dies Form umfasst körperliche Verletzungen z. B. Schläge.
    • Psychisches Mobbing: Eine Form des Mobbings, die beispielsweise den Ausschluss von Personen aus einer Gruppe betrifft. Es kommt infolgedessen zu seelischen Verletzungen.
    • Verbales Mobbing: Unter dem verbalen Mobbing versteht man den Ausschluss einer Person mithilfe von verbalen, also wörtlichen, Mitteln. Beispielsweise werden Gerüchte über das Opfer verbreitet.

    Was kann ich gegen Mobbing tun?

    Werde zum Unterstützer des Opfers! Hole Hilfe von einer erwachsenen Person z. B. einer Lehrkraft.  Im Notfall, insbesondere bei physischen Formen des Mobbings, kannst du die Polizei kontaktieren.

    Und: Bitte fang nicht an zu mobben! Wenn du jemanden siehst, der gemobbt wird, hilf dieser Person und stell dich gemeinsam mit anderen Personen gegen den Täter und seine Mitläufer.

    von Nils R. (5. Jhg.), Lily D. (6. Jhg.)

  • Corny und Co. – Die beliebtesten Pausenriegel im Test

    Vor einigen Wochen haben wir in der AG Online-Zeitung die beliebtesten Pausenriegel für Euch getestet – darunter Nutella B-Ready, Milchschnitte, Knoppers, Kinderriegel und Corny Schoko. Um zu schauen, ob die kleinen Genuss-Kraftwerke wirklich so pausenhoftauglich sind, wurden sie vor allem im Hinblick auf ihre Inhaltsstoffe und ihren Geschmack getestet.

    Die Riegel wurden im Hinblick auf ihren Geschmack und ihre Inhaltsstoffe getestet.

    Beim Kauf von Pausenriegeln achten viele von Euch vor allem auf den Preis. Dieser liegt im Durchschnitt zwischen 20 und 25 Cent pro Riegel. Auffällig ist, dass der Corny-Riegel 27 Cent kostet und damit im Vergleich zum Kinderriegel, der 20 Cent pro Stück kostet, deutlich teurer ist. Aber ist die teurere Pausenriegelvariante auch immer die bessere?

    Der Corny-Riegel belegt in unserem Test in keiner Kategorie den letzten Platz, stattdessen belegt er sogar in einer den ersten: Er enthält nämlich mit 4,4 Gramm pro Riegel am wenigsten Fett von allen getesteten Riegeln. Hier schneidet der Knoppers-Riegel übrigens am schlechtesten ab: Er enthält 8 Gramm Fett pro Schnitte. Allerdings schneidet der Knoppers-Riegel gemeinsam mit dem Kinderriegel beim Salzgehalt gut ab. Sie enthalten im Gegensatz zum Nutella-B-Ready-Riegel (1,23 g) im Schnitt nur 0,1 Gramm Salz und sind somit in diesem Aspekt gesünder. Allerdings liegt der Kinderriegel in den anderen Kategorien hinten bzw. im Mittelfeld, zum Beispiel Zuckergehalt (11,2 Gramm) und Kalorien (117 kcal). Auch B-Ready hat mit 10,4 Gramm vergleichsweise viel Zucker. In dieser Kategorie liegt die Milchschnitte mit 8,3 Gramm vorne. Sie enthält also unter den hier getesteten Pausenriegeln am wenigsten Zucker. Auch bei den Kalorien liegt die Milchschnitte (118 kcal) gemeinsam mit dem Corny-Riegel (114 kcal) und dem Nutella-B-Ready-Riegel (115 kcal) vorne, am meisten Kalorien hat der Knoppers (140 kcal).

    Hinter den Kulissen wird dokumentiert.

    Außerdem fällt sowohl beim Corny-Riegel als auch bei der Milchschnitte auf, dass kein Palmöl (bzw. Palmfett) enthalten ist. Die anderen drei Riegel-Varianten beinhalten nämlich dieses problematische Pflanzenöl, das aus dem Fruchtfleisch der Ölpalme gewonnen wird. Dabei ist nicht die Pflanze an sich das Problem, sondern die Nachfrage. Aufgrund der hohen Nachfrage müssen vielerorts Wälder für Palmplantagen weichen. So auch in Indonesien. Hier werden Regenwälder abgeholzt, die eigentlich zu den letzten, noch verbliebenen Lebensräumen der Orang-Utans gehören. Daneben besteht Palmöl zum Großteil aus sogenannten gesättigten Fettsäuren. In größeren Mengen verursachen sie hohe Cholesterin-Werte, Diabetes und Herzkrankheiten beim Menschen. Sie gelten mittlerweile sogar als Dickmacher. Außerdem enthalten der Kinderriegel und der Nutella-B-Ready-Riegel zusätzlich noch Soja, was an sich zwar nicht problematisch ist, allerdings wird die Herkunft des in den Riegeln verwendeten Soja nicht angegeben. Somit stammt dieses vermutlich auch von Plantagen, für welche der Regenwald weichen musste. Der Corny-Riegel verwendet übrigens statt dem Palmfett das vermeintlich gesündere Kokosfett (bzw. Kokosöl). Es gibt allerdings bisher keinen eindeutigen wissenschaftlichen Nachweis, dass das Kokosöl besonders gesund ist – vielmehr verursacht das als „Superfood“ vermarktete Produkt lange Transportwege bei geringerem Ertrag. Der ökologische Fußabdruck vom Kokosöl wäre demnach sogar noch größer als jener des schon in Verruf geratenen Palmöles.

    Knoppers schneidet geschmacklich gut ab – knusprig, nussig, schokoladig.

    Zuletzt wurden die Riegel auf ihren Geschmack getestet. Der vermeintlich gesunde Corny-Riegel schmeckt süßlich sowie nach Karamell und Schokolade. Außerdem ist positiv aufgefallen, dass er knusprig ist – insgesamt geschmacklich also sehr positiv. Der Kinderriegel ist sehr süß und schokoladig, die verwendete Vanille lässt sich herausschmecken. Jedoch bemerkten manche Schülerzeitungsmitglieder nach dem Verzehr ein leichtes Brennen im Hals. Ein negativer Aspekt fällt auch bei der Milchschnitte auf, und zwar, dass der Teig, trotz brauner Farbe, nicht nach Schokolade schmeckt. Als positiv ist hier allerdings der Geschmack der weichen Milchcreme zu bewerten – sie schmeckt nach Honig und Vanille. Auch das Knoppers schneidet im Geschmackstest gut ab – es ist sehr knusprig sowie leicht süß, außerdem nussig und schokoladig. Besonders negativ fiel Nutella B-Ready im Testvergleich auf: Der Riegel schmeckt trotz knuspriger Waffel pappig und trocken, die Füllung hingegen ist süß und weitestgehend schokoladig.

    Insgesamt konnte keiner der getesteten Riegel uns überzeugen, obwohl es doch in der Schule so viele Möglichkeiten gibt, um einen solchen Riegel zu naschen. Wer dennoch auf sein tägliches Genuss-Kraftwunder nicht verzichten möchte, dem empfehlen wir selbstgebackene Getreideriegel (siehe unten). Diese kleinen Kraftpakete kann man, krümelsicher und platzsparend verpackt, überallhin mitnehmen – gerne auch als Mitbringsel.

    Link zum Riegel-Rezept: https://ww2.bettybossi.ch/de/Rezept/ShowRezept/BB_BBZI080915_0026A-40-de?title=Mueesli-Riegel  [04.02.2020].

    Tabelle: Preise und Inhaltsstoffe im Überblick
    Riegel Preis (pro Riegel) Kalorien Zucker Fett Salz Palmöl/-fett Kokosfett Soja
    Corny 27 ct 114 kcal 8,5 g 4,4 g 0,35 g Nein Ja Nein
    Kinderiegel 20 ct 117 kcal 11,2 g 7,4 g 0,06 g Ja Nein Ja
    Milchschnitte 22 ct 118 kcal 8,3 g 7,8 g 0,2 g Nein Nein Nein
    Knoppers 23 ct 140 kcal 8,8 g 8 g 0,1 g Ja Nein Nein
    B-Ready 20 ct 115 kcal 10,4 g 6 g 1,23 g Ja Nein Ja

    von Nina L. (11. Jahrgang)

  • Umfrage: Was ihr euch zu Weihnachten wünscht

    Umfrage: Was ihr euch zu Weihnachten wünscht

    Während viele noch auf der Suche nach dem passenden Weihnachtsgeschenk sind, haben uns Schülerinnen und Schüler der KGS verraten, was sie sich tatsächlich zu Weihnachten wünschen. Das Ergebnis der Umfrage findet ihr in der untenstehenden Übersicht (Top-10-Ranking). Ihre Wünsche weichen allerdings davon ab, was Käufer aktuell online shoppen: Statt teurer Technikgeschenke kaufen sie lieber alte Dinge. So landen beispielsweise klassische Brettspiele wie Monopoly oder die mittlerweile als Spielzeugklassiker geltenden Legosteine im Warenkorb. Wir sind also gespannt, was ihr unter dem Weihnachtsbaum vorfindet und wünschen euch schon jetzt ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest.

    Top-10-Ranking:

    1. Handyhülle
    2. Geld
    3. Handy
    4. Kleidung
    5. Zeit
    6. Apple AirPods
    7. Instrument
    8. Notebook
    9. Blackriver (Fingerskateboard)
    10. Gesundheit

     

    Alia (5R3), Nils (5R3), Nalin (6G1)

     

  • Alle Jahre wieder – Der Adventsbasar an unserer Schule

    Am Freitag, den 29. November 2019, fand zum wiederholten Mal der Adventsbasar an unserer Schule statt. Wie in jedem Jahr warteten auf die Besucher vielfältige weihnachtliche Basteleien und Leckereien sowie spannende Mitmachaktionen, die im Vorfeld von den Schülerinnen und Schülern vorbereitet wurden. In Scharen ließen sich die Neustädter auf den KGS-Adventsbasar ein, sodass er erneut zu einem großen Erfolg für alle Beteiligten wurde. Besonders begehrt waren in diesem Jahr unter anderem die selbst gefertigten Dekoartikel, die textilen Handarbeiten und die selbstgebastelten Weihnachtskarten. Einen Eindruck von dem vielfältigen Angebot der Stände bieten euch die nachstehenden Bilder.

    Katharina, 11. Jhg.

  • Süß und fair: Der Weihnachtsmännerverkauf an der KGS Neustadt

    Süß und fair: Der Weihnachtsmännerverkauf an der KGS Neustadt

    Die Schülervertretung (SV) der KGS Neustadt kümmert sich nicht nur um Probleme, die Schülerinnen und Schüler an der KGS Neustadt betreffen, sondern setzt sich auch für nachhaltige Projekte wie „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ein. Daneben engagieren sich die Vertreterinnen und Vetreter selbstverständlich für ein besseres Miteinander in der Schule – manchmal auch mit eher unkonventionellen Mitteln:

    In diesem Jahr versüßen ihre Mitglieder wieder allen KGSlern den Schulalltag in der Vorweihnachtszeit. Hierfür können vom 06.11. bis zum 14.11.19 Weihnächtsmänner in der Großen Pausenhalle für Freunde erworben werden (1. und 2. Pause). Die Weihnachtsmänner kosten 1 Euro pro Stück und tragen das „Fairtrade“-Siegel.

    Das Siegel garantiert einen fairen Handel, bei dem die Erzeugerinnen und Erzeuger einen Mindestpreis für ihr Produkt erhalten, der von einer Fairtrade-Organisation bestimmt wird. Nur so kann ihnen – auch bei niedrigeren Marktpreisen – ein verlässliches Einkommen garantiert werden. Vor allem die Kakaobauern sind häufig von existenzsichernden Einkommen weit entfernt und leben in Armut.

    Daher aufgepasst: Wer von Euch einer Freundin oder einem Freund eine süße und noch dazu faire Freude machen möchte, kann das noch bis zum 14.11.19 tun – aber „nur solange der Vorrat reicht“.

    – Die Redaktion

     

  • Einlinienfiguren im Kunstunterricht

    Einlinienfiguren im Kunstunterricht

    Zu Beginn dieses Schuljahres arbeitete der sechste Jahrgang, Kurs 607, unter der Leitung von Frau Piklaps im Kunstunterricht an sogenannten Einlinienfiguren.

    Der Sinn des Projektes ist, dass eine Figur aus nur einer Linie gezeichnet wird, ohne dass es einen Flächeninhalt gibt. Danach werden die Kunstarbeiten mit einer bestimmten Struktur ausgemalt, damit zum Beispiel ein Farbverlauf entstehen kann. Zudem wird verhindert, dass nicht kreuz und quer ausgemalt wird. Dabei soll jeder Schüler seine eigene Struktur entwickeln, damit nicht alle Bilder gleich aussehen.

    Um dieses Bild zu entwerfen, sollten die Schüler zuerst auf einem DIN A4 Blatt eine Skizze anfertigen, ohne dabei eine genaue Vorstellung der Figur zu haben. Danach wurde das Ergebnis auf DIN A3 übertragen.

    Im August 2019 wurden die zahlreichen Ergebnisse in der kleinen Pausenhalle ausgestellt. Das Projekt hat den Schülern großen Spaß gemacht, auch wenn das Erstellen der Werke viel Arbeit war. Übrigens: Uns haben die Bilder so gut gefallen, dass wir euch die schönsten Einlinienfiguren hier präsentieren möchten:

    Bild 1: „Das Papierkrokodil“ von Lina Khello (6G2)

    Bild 2: „Die zutrauliche Sphinx“ von Jana Fricke (6R2)

    Bild 3: „Die wilde Krakenpfote“ von Mariella Janke (6R2)

    Bild 4: „Der bunte Seeriese“ von Emma Menke (6G2)

    Sophie B., Jahrgang 6

     

     

  • Leistungsspangenabnahme an der KGS Neustadt

    Leistungsspangenabnahme an der KGS Neustadt

    Abzeichen (Foto: Nina L.)

    Am vergangenen Sonntag, den 15. September 2019, fand an unserer Schule die Abnahme und Verleihung des höchstmöglichen Jugendfeuerwehrabzeichens statt: der Leistungs-spange. Die Veranstaltung wurde durch Reden von Personen aus den Reihen der Feuerwehr, Polizei sowie der Politik ergänzt.

    Morgens um 9 Uhr begannen die ersten der 34 teilnehmenden Gruppen, die fünf Stationen zu bestreiten. Eine Gruppe, die immer aus neun Personen bestand, musste bei jeder Station jeweils einen Punkt erreichen, um zu bestehen. Dabei durfte eine Station, wenn sie beim ersten Versuch nicht bestanden wurde, einmal wiederholt werden.

    Die Stationen waren zum Teil sportlich, wie Kugelstoßen (insgesamt mindestens 55 Meter um zu bestehen) und Laufen (1500 Meter in höchstens 4:10 Minuten), aber auch feuerwehrtechnisches Wissen war gefordert: ein Löschangriff musste durchgeführt werden (allerdings ohne Wasser), eine 80 Meter lange Schlauchleitung musste in weniger als 75 Sekunden verlegt werden und Feuerwehr-Fragen mussten richtig beantwortet werden. Nur als Team konnte man diese Aufgaben bewältigen. Im Klartext hieß dies: Entweder bestand die ganze Gruppe oder niemand.

    Die Verleihung des höchstmöglichen Jugendfeuerwehrabzeichens begann schließlich um 16:30 mit einigen Reden von Personen aus Reihen der Feuerwehr, Polizei sowie der Politik.  Am Ende bestanden 29 der 34 Gruppen die Leistungsspange – eine gute Quote.

    Nina L., Jahrgang 11

    Start der Schnelligkeitsübung: Schlauchstaffette (Foto: Nina L.)
    Fortgang der Schnelligkeitsübung: Schlauchstaffette (Foto: Nina L.
    Weitere Übungen der Schlauchstaffette (Foto: Nina L.)

     

  • KGS Neustadt zu Besuch in Hastings

    KGS Neustadt zu Besuch in Hastings

    Vom 25.08.2019 bis zum 31.08.2019 besuchten 48 Schülerinnen und Schüler aus allen Schulzweigen des 8. Jahrgangs der KGS Neustadt die südenglische Hafenstadt Hastings.

    Für sechs Tage wurde die Schulbank gegen die praktische Anwendung der englischen Sprache und das Eintauchen in die englische Geschichte und Kultur getauscht. Die Jugendlichen und die begleitenden Lehrerinnen, Frau Ciano, Frau Hoheisel und Frau Kanzow sowie der begleitende Lehrer, Herr Oevermann, waren in englischen Gastfamilien untergebracht, in denen sie sehr freundlich aufgenommen wurden.

    Hastings spielt in der englischen Geschichte eine große Rolle. Anspielungen auf die Schlacht von Hastings im Jahre 1066 finden sich im Ort an jeder Ecke. Doch auch die Schmuggler ließen sich in Hastings nieder. Die Schülerinnen und Schüler bewegten sich in den Höhlen oberhalb der Stadt auf ihren Spuren.

    Ein Erlebnis der besonderen Art war für die Jugendlichen die Begegnung mit Lady Rebecca, die ihnen den „Afternoon Tea“ näherbrachte. Bei Tee und Gebäck wurden sie in die Tradition des „Cream Tea“ eingeführt, wobei auf eine gerade Sitzhaltung geachtet und der Nachmittagstanz eingeübt wurde. Begeisterte Schülerinnen und Schüler übten sich in Konversation.

    Den größten Eindruck bei den Schülerinnen und Schülern hinterließen die beiden Besuche in der Hauptstadt. An zwei Tagen wurden Ausflüge nach London unternommen und die Weltstadt zeigte sich von ihrer sonnigen Seite, so dass der Entdeckung der Stadt nichts mehr im Wege stand. Das Bild zeigt die Schülerinnen und Schüler in Shakespeares Globe, wo sie einen Einblick in Shakespeares Theaterwelt erhielten.

    Mit vielen neuen Erfahrungen im Gepäck kehrte die Gruppe am Samstagmorgen nach Neustadt zurück. Für sehr viele Schülerinnen und Schüler steht fest:

    „England, wir kommen wieder.“

    Foto: KGS Neustadt zu Besuch in Hastings
  • Heads up: Die Leine sucht Nachwuchstalente!

    Auch in diesem Schuljahr treffen wir uns wieder, um in regelmäßigen Abständen über das Schulleben und vieles mehr zu berichten. Beinahe wöchentlich liefern wir verschiedene Beiträge, ohne dabei den Druck eines Redaktionsschlusses der klassischen Printmedien verspüren zu müssen.

    Gerne würden wir aber unseren Kreis an Jungredakteuren erweitern. Also aufgepasst: Wir heißen interessierte Wortakrobaten, Hobby-Fotografen, Kommunikationstalente und digitale Nomaden herzlich willkommen in unserem Redaktionsteam.

    Dein Alter ist egal. Du solltest jedoch Interesse am schulischen Geschehen haben, offen und freundlich auf Menschen zugehen können, gerne recherchieren, schreiben, layouten und fotografieren. Wichtig ist auch, dass das Zusammenspiel in der Redaktion klappt: Du solltest also auch ein Teamplayer sein!

    Neugierig geworden? Dann komm doch einfach vorbei! Wir treffen uns in diesem Schuljahr immer mittwochs in der 7./8. Stunde (12.30-13.50 Uhr) im PC-Raum 1 J12 (Computer-Raum II).

    Wir freuens uns auf Dich!

    Eure Leine-Redaktion

  • Zukunft gemeinsam unterstützen – Der Förderverein hat ein neues Design

    Lange wurde darauf gewartet – jetzt ist es endlich soweit: Der Förderverein der KGS hat endlich seine neuen Flyer bekommen.

    Gestaltet wurden die neuen Flyer bereits letztes Jahr. Im Kunstunterricht behandelten die ehemaligen neunten Klassen des Gymnasialzweigs mit Frau Krumbholz das Thema „Design“. Die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler war es, einen Flyer zu entwickeln, der den Förderverein besser widerspiegelt als der alte Flyer es getan hatte – dieser war optisch nicht sehr ansprechend gestaltet.

    In der Pause, nachdem die Flyer fertiggestellt wurden, bekamen alle Schülerinnen und Schüler der KGS die Möglichkeit, für ihren Favoriten abzustimmen. Vor allem die jüngeren Schüler zeigten großes Interesse an den verschiedenen Motiven. Insgesamt standen 17 Bilder zur Auswahl. Der Flyer mit den meisten Stimmen sollte vervielfältigt werden.

    Jetzt sind die Flyer endlich fertig gedruckt und bereit zum Mitnehmen!

    Link zum Förderverein (Stand: 29.04.2019): https://kgs-neustadt.org/partner/foerderverein/
  • Eine neue Farbe muss her

    Eine neue Farbe muss her

    Wer sich in den letzten Wochen in der großen Pausenhalle aufgehalten hat, dem ist bestimmt aufgefallen, dass sich im und um den SV-Raum herum viel getan hat: Die Schülervertretung hat ihren Raum renoviert.

    Schon seit über einem Jahr gab es innerhalb der Schülervertretung die Idee, den Raum neu zu gestalten. Die grüne Farbe der Wände hatte den Schülern nicht mehr gefallen, auch die Einrichtung verbesserte die Raumatmosphäre kaum. Bis vor einigen Wochen hatte niemand den richtigen Impuls zur Umgestaltung gegeben, sodass das Projekt immer weiter aufgeschoben wurde.

    Jari Herpig (10G1), der in diesem Schuljahr zum Schülersprecher gewählt wurde, machte die Renovierung zu einem der Ziele, die dieses Jahr unbedingt verwirklicht werden sollten. Im Oktober gründete er die Arbeitsgruppe, die darüber beriet, wie der Raum zukünftig gestaltet werden sollte. Jeden Freitag in der 7. Stunde trafen sich die Schüler*innen und arbeiteten an einem neuen Raumkonzept. Als schließlich alles besprochen und ein Termin für den Beginn der Renovierung gefunden war, kaufte Jari die Farben und alle SV-Mitglieder sowie der Fachbereich Kunst stellten weitere Renovierungsutensilien zur Verfügung. Das Geld für die Renovierung erarbeitete sich die SV durch einige Waffelverkäufe, da der Erlös durch den Weihnachtsmannverkauf allen Schüler*innen zu Gute kommen sollte, nicht nur den SV-Mitgliedern.

    Neben der neuen Wandfarbe wurde der Raum noch mit Milchglasfolie und neuer Möblierung ausgestattet. Das Ergebnis könnt ihr hier betrachten.


    Nina Lilkendey, 10G2

  • Diese Schule lebt durch ihre Vielfalt!

    Diese Schule lebt durch ihre Vielfalt!

    Was macht eine kooperative Schule so besonders? Ein Gespräch mit Hans-Dieter Dreischmeier, ehemaliger Sozialpädagoge der KGS Neustadt, über die Vielfältigkeit seiner Tätigkeiten an unserer Schule.

    Herr Dreischmeier, was war Ihr schönster Moment an dieser Schule?

    Das lässt sich so nicht beantworten. Ich bin dankbar für die elf Jahre, die ich hier war, weil ich immer wieder so viele schöne Momente erleben konnte. Zum Beispiel als ich Vorleser in der Bibliothek war, da gab es einige Sitzreihen, die sich so nach oben staffelten. Dort saßen dann die Fünft- und Sechstklässler und ich habe ihnen vorgelesen, das war einer von vielen sehr schönen Momenten.

    Was werden Sie in Ihrem Ruhestand machen?

    Ich habe mehrere Hobbys, denen ich nachgehen werde. Ich male Aquarell und Acryl, manchmal auch mit Ölfarben. Dann werde ich Bogenschießen, das habe ich vor Langem aufgegeben und meine Bögen liegen alle noch herum. Ich habe früher Turniere geschossen, ich habe auch in den Jugenddörfern, in denen ich gearbeitet habe, Bogengruppen aufgebaut. Außerdem bin ich Angler. Es gibt hier viele schöne Gewässer wie die Leine und viele schöne Teiche. Dort werde ich sitzen und Ruhe haben. Allerdings werde ich mich bewegen müssen, übrigens auf drängenden Wunsch meiner Frau, damit ich etwas abnehme. Aber ich werde auch auf jeden Fall soziale Kontakte behalten müssen. Das kann zum Beispiel über so eine Bogengruppe sein. Ungern werde ich mich terminlich noch irgendwo binden, vor allen Dingen nicht langfristig.

    Was hat Ihnen an der Schule besonders gefallen?

    Ich wäre nicht hier geblieben, wenn diese Schule in ihrer Vielfalt als kooperative Schule nicht besonders wäre. Hier kommen diese Gruppen zusammen, die sonst auseinander sind, und hier kann soziales Lernen gelingen. Das finde ich ganz wichtig und das hat mir hier immer gefallen. Genauso die Organisation: Es ist alles sehr gut organisiert, sodass man Freude haben kann und keine Störungen durch mangelnde Organisation hat. Außerdem durfte ich überall freundlichen Menschen begegnen, vom Hausmeister über die Sekretärinnen bis hin zu den Bibliotheksdamen. Alle waren immer sehr freundlich und hilfsbereit. Mir macht es Spaß, mit vielen unterschiedlichen Menschen in Kontakt zu kommen, ich bin ja kein Lehrer, ich bin Sozialpädagoge.

    Wo Sie das erwähnen: Werden Sie die Schule vermissen, wenn Sie nicht mehr hier sind?

    Durch gute Erinnerungen, davon habe ich ja gesprochen, werde ich das Vermissen sicher ertragen können. Aber zu besonderen Ereignissen, bei denen ich willkommen bin, kann ich auch immer mal wieder, sofern ich Zeit habe und gesund bin, wieder kommen.

    Das Gespräch führten Nina Lilkendey (10G2) und Katharina Willer (10G2).

  • „Da muss etwas getan werden“ – Die BNE-Projekttage an der KGS Neustadt

    „Da muss etwas getan werden“ – Die BNE-Projekttage an der KGS Neustadt

    Herr Dethlefsen, was bedeutet eigentlich BNE?

    BNE ist die Abkürzung für „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Das umfasst im Prinzip alles, was Bildung dafür tun kann, damit bei Schülern und generell bei Menschen Nachhaltigkeit im Kopf bleibt. Es gibt verschiedene Säulen von Nachhaltigkeit. Da ist zum Beispiel die soziale Komponente: Mein Handeln hat ja immer irgendwelche Auswirkungen auf meine Mitmenschen. Solche Sachen untersuchen wir. Fair Trade ist ja auch so ein ganz gutes Beispiel. Kaufe ich zum Beispiel nur die herkömmliche Marken-Schokolade, bekommt der Kakaobauer nur sehr wenig von dem Geld ab. Achte ich aber ein bisschen auf mein Kaufverhalten, kaufe also zum Beispiel Fair Trade Schokolade, dann bekommen Menschen in der Welt ein besseres Auskommen.

    Wie entstand die Idee für die Einführung der BNE-Projekttage an der KGS?

    Das wurde tatsächlich schon im letzten Jahr, im Rahmen des Schulprogramms, von der Schulleitung vorgeschlagen. Das Schulprogramm sollte einen wesentlich nachhaltigeren Anstrich bekommen. Der achte Jahrgang hat ja, genauso wie der fünfte, mit dem wir das vor den Sommerferien machen werden, besonders viele WPKs. Und mit den umfassenden Kompetenzen der Kollegen können wir das ganz gut abdecken, deswegen wurden auch diese Jahrgänge ausgewählt.

    In Ihrer Präsentation meinten Sie, da müsse was getan werden. Was genau muss getan werden?

    Ich glaube, eine Standardantwort gibt es darauf nicht. Wir müssen alle unser Handeln, bei allem was wir machen, hinterfragen. Fahre ich mein Kind mit dem Auto zum Kindergarten, oder schaffe ich die 500 Meter zu Fuß oder mit dem Fahrrad? Da kann ich dann auch schon überlegen, ob ich überhaupt ein eigenes Auto brauche oder ob ich lieber die Fahrscheine bezahle und öffentliche Verkehrsmittel benutze.

    Zur Auswahl standen verschiedene Projektgruppen – Von der Moorentdeckungsreise bis zum Fahrradcheck war doch sicher für jeden etwas dabei. Unter uns: Gab es Tops und Flops?

    Eindeutig. Also Flops gabs nicht. Tops gabs auf jeden Fall bei dem Kräuterhexenprojekt und bei dem Paletten-Bau-Projekt. Da hätten wir locker vier Gruppen machen können. Da werden wir dieses Jahr schauen, ob wir vielleicht zwei davon anbieten können. In den Küchen wird es wahrscheinlich nicht klappen, weil wir nur zwei Küchen haben, aber mit dem anderen Vorschlag werden wir das machen.

    Bei dem Paletten-Bau-Kurs gab es für alle Schüler sichtbare Ergebnisse. Was haben die anderen Kurse gemacht?

    Ganz unterschiedlich. Also beim Paletten-Bau-Projekt sieht man die Ergebnisse immer noch und bei den anderen Projekten, wie beim Kräuterhexenprojekt wurde ganz viel gekocht und gebacken. Die Produkte sind in den nächsten Tagen ausgestellt worden. Es ist im Prinzip ein gutes Ergebnis für jeden gewesen.

    Insgesamt wird Nachhaltigkeit ja in verschiedenen Unterrichtsfächern behandelt, deshalb besteht die berechtigte Frage der Schüler: Warum hat ein weiteres Projekt zu diesem Thema stattgefunden?

    Nachhaltigkeit steht in jedem Kerncurriculum drin, das heißt es muss eigentlich in jedem Fach unterrichtet werden. Es taucht seit Ewigkeiten in den meisten Fächern auf. Projektunterricht ist natürlich auch ganz anders, als der herkömmliche Unterricht, weil man da ein bisschen was anderes machen kann. Denn ich glaube nicht, dass Schüler im Unterricht solche Paletten-Möbel herstellen würden. Deswegen denke ich, sind diese Projekttage eine ganz gute Ergänzung zu dem regulären Unterricht.

    Wir bedanken uns recht herzlich für das Interview und wünschen Ihnen alles Gute für die weiteren BNE-Projekte.

  • Der Welterfolg in Hamburg!

    Der Welterfolg in Hamburg!

    Am Mittwoch, dem 05. Dezember 2018, bekamen die Schülerinnen und Schüler von der Musiklehrerin Frau Sommer die großartige Möglichkeit, gemeinsam das Musical „Der König der Löwen“ in Hamburg zu besuchen.

    Die Gruppe brach um ca 14:30 Uhr nach Hamburg auf. Die große Euphorie und Aufregung wurde nicht einmal durch die dreistündige Fahrt unterbrochen. Kurz nach fünf machte sie sich auf den Weg zu den Fähren, die sie über die Elbe bringen sollten. Dann betrat die Gruppe das berühmte Gebäude, in dem das Musical stattfand. Der Saal war reichlich gefüllt und die Aufführung begann wie geplant pünktlich um 18:30 Uhr. Bereits die erste Hälfte des Stückes war schauspielerisch und gesanglich sehr beeindruckend. Nach einer 20-minütigen Pause ging es dann in die zweite Halbzeit, der es ebenfalls keineswegs an Qualität mangelte. Eine Schülerin bestätigte: „Ich persönlich empfand die zweite Hälfte noch emotionaler als die erste. Besonders gefallen hat mir die Stelle, als Mufasa aus den Sternen zu Simba gesprochen hat.“

    Um halb zehn war die Gruppe wieder im Bus, die meisten waren nach dem langen Tag müde und versuchten auf der Rückfahrt, etwas zu schlafen. Um kurz vor Mitternacht waren alle Beteiligten wieder an der KGS.

    Wir freuen uns sehr, diese Erfahrung gemacht zu haben und bedanken uns ganz herzlich bei Frau Sommer, die uns diesen beeindruckenden, berührenden und auch lustigen Abend ermöglicht hat.

    Ich kann das Musical nur weiterempfehlen, denn es war eine sehr schöne Erfahrung, die jedem Musik- und Schauspielbegeisterten, und natürlich auch allen anderen, ganz sicher gefallen würde.