Abschied – Feier nur im kleinen Kreis

Zum Ende des Halbjahres mussten wir uns von drei sehr liebgewonnenen Kolleg*innen trennen. Frau Kuhr verlässt uns nach 3,5 Jahren an der Schule. Sie war zunächst als Vertretungslehrkraft, dann als Inklusionshelferin tätig. Last but not not least hat sie ihr Referendariat bei uns sehr erfolgreich beendet. Sie wird nun eine feste Stelle in Quakenbrück antreten. Alles Gute für den Start an der neuen Schule.

Ursula Münnich geht nach 30 Jahren Schule in Borgloh – ein Fossil der Schullandschaft vor Ort. Nicht einmal von ihrer Klasse konnte sie sich richtig verabschieden – alles geht momentan nur online. Sie hat nicht nur die Realschule, sondern auch die Oberschule mit geplant und ihre Ideen in die Planung miteinfließen lassen. Die Aufgaben, die sie immer gerne übernommen hat, sei es als Organisatorin für die Waldrallye, als ehemaliges Personalratsmitglied oder als Mitglied des Schulvorstandes müssen nun von anderen Kolleg*innen übernommen werden. Sie wird uns fehlen.

Leider verlässt uns auch unser Konrektor Ralf Ackermann, der ebenfalls die Real- und Oberschule mit geplant und aufgebaut hat. Er war 17 Jahre in Borgloh als Konrektor an unserer Schule tätig. Gewandt in Wort und Schrift war er nach seinem Studium in Osnabrück bei der NOZ tätig, bevor er die Möglichkeit erhielt, an einer Schule in seinem Beruf eingesetzt zu werden. Als immer engagierter Lehrer hatte er bald die Möglichkeit, das Amt des Konrektors zu übernehmen, das er bis zu seinem 65. Lebensjahr konsequent und mit Bedacht ausgeübt hat. Wir werden ihn alle sehr vermissen.

Lange schon hatten das Kollegium und die Schüler*innen der Klasse 6b und 7a Aktionen zum Abschied von Frau Münnich und Herrn Ackermann geplant. Feiern wollte man, sich bedanken für die tolle gemeinsame Zeit, die man miteinander erlebt hat. Doch dann kam Corona und die Planungen wurden immer reduzierter, bis dann nur noch der Onlineabschied von den Klassen und ein kleinerer in Präsenz von wenigen Kolleg*innen übrigblieb. Dennoch gab es ein würdiges letztes Beisammensein.

Die kleine Feier wurde musikalisch von Frau Jahns am Klavier und Herrn Meinen an der Gitarre begleitet. Nach sehr einfühlsamen Dankesreden erhielten die Pensionäre ihre persönlichen Abschiedsgeschenke. Frau Münnich durfte sich u.a. über eine Decke mit dem aktuellen Klassenfoto ihrer Klasse freuen, Herr Ackermann erhielt u.a. Bücher mit individuell von jeder Lehrkraft gestalteten Seiten und  von der Klasse 6b ein Buch über den Ackinator, das sie auch selbst zusammengestellt hatte.

Nach der Überreichung der Urkunden wurde noch ein keiner Snack unter der Berücksichtigung der Hygienevorschriften eingenommen.

Die letzten Worte der Pensionäre waren: Wenn wir wieder dürfen, laden wir Euch und die anderen Kolleg*innen alle zu einem ‚richtigen‘ Abschied ein.

Darauf freuen wir uns schon – in mancherlei Hinsicht.

HOMESCHOOLING zu KINDERRECHTEN

Kinder haben weltweit besondere Rechte. Im Religionsunterricht haben sich Schüler*innen mit den von der UNICEF verfassten Kinderrechten beschäftigt. Sie haben überlegt, welche Grundrechte besonders wichtig sind, wie und wo sie schon gut umgesetzt werden und was man für eine bessere Umsetzung tun kann. Dabei haben einige auch bedauert, dass einige Rechte derzeit  aufgrund des Lockdowns nur eingeschränkt umgesetzt werden können.  

Jedes einzelne Recht ist enorm wichtig für ein gutes Leben jedes Kindes. Um auf die Rechte aufmerksam zu machen, entstanden im Homeschooling unter anderem eine Reihe von Plakaten zu einzelnen Kinderrechten. Da wir die Plakate nicht im Klassenzimmer präsentieren können, veröffentlichen wir hier nun einige Ergebnisse der 6. Klässler.

Einschulung 2020/21

Herzlich willkommen – aus einem Buchstabensalat bastelten die Kinder aus der 6b eine Girlande für die 37 neuen Schülerinnen und Schüler, die jetzt die Klassen 5a und 5b der Oberschule Hilter-Borgloh bilden.

Gespannt schauten die Kinder auf die Bühne, auf der Buchstabe neben Buchstabe auf die Girlande geklebt wurde, bis der Willkommensgruß vollendet war. Allerdings staunten die neuen 5. Klässler nicht schlecht, denn der Willkommensgruß war nicht vollständig, es fehlten einige Buchstaben. Da konnte doch etwas nicht stimmen! Und tatsächlich – einzelne Buchstaben hatten sich unter den Stühlen der neuen Schülerinnen und Schüler versteckt. Die Mädchen und Jungen durften die fehlenden Buchstaben auf die Bühne bringen und befestigen.

„Schön, dass ihr da seid!“, betonte Schulleiterin Ute Haehnel und erzählte den Kindern dann eine kleine Kaktusgeschichte. Ein Kaktus, der gut gepflegt wird, zeigt zwar ab und an mal seine Stacheln, blüht aber auch bei guter Pflege. Und so wie die Lehrkräfte sich um die Kinder kümmern, so dürfen sich auch die Kinder nun um ihren kleinen Kaktus kümmern, den sie als Einschulungsgeschenk erhielten.

Musiklehrerin Hilde Jahns untermalte die Rede mit dem bekannten Schlager ‚Mein kleiner grüner Kaktus‘ am Klavier. Die Klassenlehrerinnen Solveig Bültmann und Janina Rutenkröger hießen ihre Fünftklässler ebenfalls herzlich willkommen und wünschten ihnen einen guten Start.

Am Ende der kleinen Einschulungsfeier stellten sich die Paten aus dem 8. Jahrgang  den Kindern vor und kamen mit ihrer fünften Klasse auf die Bühne. Nach den obligatorischen Fotos  lernten die neuen 5.Klässler ihre Klassenräume kennen, die in den Sommerferien mit nagelneuen Activeboards ausgestattet worden waren. Und dann starteten die ersten Unterrichtsstunden.

Für die Eltern hatte die Schülerfirma „Kiosk 2.0“ duftenden Kaffee vorbereitet. Etliche Mamas und Papas nutzten die Gelegenheit, sich bei gutem Wetter mit entsprechendem Abstand auf dem Schulhof besser kennen zu lernen oder mit der Schulleitung ins Gespräch zu kommen.

Abschluss 2020 unter anderen Vorzeichen

Lockdown, AHA-Regel, Hygienekonzept und Homeschooling.  Das begleitete den Abschlussjahrgang 2020. Eine nie dagewesene Pandemie,  die uns noch lange in Atem halten wird. Ängste wurden wach – wie schaffen wir unseren Abschluss, finden wir eine Stelle… Das alles hatten unsere Abschlussschüler und –schülerinnen zum Teil hinter sich gelassen, als sie am 26.06.2020 bei schönstem Wetter  ihren Abschluss feierten. Lange wurde hin und her überlegt, ob denn überhaupt gefeiert werden dürfe. Doch kurz vor dem Termin war klar, dass unter Einhaltung der Hygienevorschriften ein Gottesdienst stattfinden darf. Hier wurden Fotopräsentationen  aus der gemeinsamen Schulzeit gezeigt und die Schüler*innen schließlich gesegnet. Das Planungskomitee hatte sich etwas ganz Besonders einfallen lassen: Unter freiem Himmel wurden 31 Zehntklässler sowie zwei Neuntklässler verabschiedet. Der Konrektor, Ralf Ackermann, wies in seiner Auftaktrede darauf hin, dass er sehr dankbar sei, dass der Abschluss noch gefeiert werden könne. So wurde der Schulhof der Oberschule in einen  Festplatz verwandelt. Improvisiert wurde auch die kleine Band, die mit Frau Kuper u.a.  ‚Ich wünsch Dir‘ spielt und damit zu Tränen rührte. Reden folgten von der Elternvertreterin Bärbel Bosse, dem Bürgermeister Marc Schewski und von Ute Haehnel als Schulleiterin. Sie lobte besonders das große Engagement dieses Jahrgangs. Dieses zeigte sich auch bei der Überreichung der zahlreichen Zertifikate für die Beteiligung  an der Homepage AG, der Technik und PC-AG, den Schülerlotsen und der Schülerfirma Kiosk 2.0. Alle Schüler*innen, die keine weiterführende Schule besuchen, haben trotz Corona einen Ausbildungsplatz gefunden. Darauf kann man wirklich stolz sein.

Klassentage Jahrgang 8 in Rulle

Vom 07.-09.02.20 waren die Klassen 8a und 8b mit den Kolleginnen Frau Frintrop, Frau Jahns, Frau Luttmann und Frau Kuper in Rulle auf Kennenlerntage. Wie in jedem Jahr wurden die Schüler/innen im Haus Maria Frieden untergebracht. Die Jugendbildungsstätte Haus »Maria Frieden« ist eine von zwei Jugendbildungsstätten der Diözese Osnabrück und ist beherbergt in einem ehemaligen Zisterzienserinnenkloster.

Am Anreisetag haben die Schüler*innen sich zunächst mit einem guten Freund/ einer guten Freundin zusammengefunden und ihr Zimmer bezogen. Anschließend gab es vorzügliches Mittagessen. Die Verpflegung ist an dieser Stelle besonders hervorzuheben, da man nirgendwo anders so gut bekocht und verwöhnt wird wie in Rulle.

Das Hauptaugenmerk lag in diesen Tagen auf dem Erwerb von sozialen Kompetenzen, den sogenannten soft skills oder auch Schlüsselqualifikationen. Die Pädagog*innen versuchten mit verschiedenen Methoden die Schüler*innen zu den Themen Kooperation, Teamwork und dem Übernehmen von Verantwortung zu sensibilisieren und darin zu fördern.

Wir waren in diesen drei Tagen viel an der frischen Luft, wir haben gespielt, haben viel  gelernt, wurden zum Nachdenken angeregt und haben viel miteinander gelacht. Es gab drei längere Einheiten am Tag, aber es wurde den Kindern auch ausreichend Freizeit eingeräumt. Besonders Spaß gemacht haben den Kindern der Tanz, der bereits in den Sportunterricht integriert wurde, sowie auch die vielen verschiedenen Interaktions- und Kooperationsspiele, die die Jugendlichen zugleich sehr gefordert haben. Die kleine Kapelle des Hauses ließ Raum für die eigenen Gedanken beim abendlichen Ausklang des Tages.     

Am Freitagmorgen ging es nach dem Frühstück und einem kurzen Rückblick auf die drei Tage zurück zur Schule. Sowohl die Schüler*innen als auch die Lehrerinnen behalten diese bereichernden Tage in guter Erinnerung.

Schnuppertage der 4. Klassen

Am Dienstag (11. Februar 2020) und Montag (17.02.2020) kamen 86 gespannte Viertklässler aus den umliegenden Schulen Borgloh, Wellendorf, Hilter und Kloster Oesede zu Besuch an die Oberschule Hilter. Zur Begrüßung der Kinder gab es ein gesundes Frühstück, das der Kiosk 2.0 mit Schüler*innen aus den Jahrgängen 9/10, geleitet von Frau Schönhoff und Frau Leweke, für sie vorbereitet hatte. Zur Besichtigung der verschiedenen Unterrichtseinheiten wurden die Schüler*innen in vier Gruppen eingeteilt und von den Guides aus Jg.9 und Jg.10 zu den verschiedenen Schnupperstunden begleitet. Die Fächer Informatik, Englisch, Chemie und Französisch wurden vorgestellt. Die Schüler*innen konnten theoretisch und praktisch mitarbeiten. Laut der Aussage der Viertklässler hat ihnen das Frühstück super geschmeckt und alle fanden die Unterrichtseinheiten gut organisiert und interessant gestaltet.

Tag der offenen Tür und Weihnachtsshow


Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Aula der Oberschule Hilter-Borgloh, als Schulleiterin Ute Haehnel gemeinsam mit einigen Schülern stimmungsvoll im Kerzenlicht die Weihnachtsshow eröffnete. Anschließend präsentierten die Schülerinnen und Schüler ein abwechslungsreiches, buntes Programm.

Bereits vorher konnten sich interessierte Eltern und Kinder aus den umliegenden Grundschulen über das Angebot der Oberschule informieren. In Form einer Schulrallye oder durch von Schülern geleitete Rundgänge präsentierten Schüler und Lehrer zahlreiche Aktivitäten in den Fachräumen.

Da konnte man z. B. im Biologieraum mikroskopieren oder im Chemieraum in einer „Fälscherwerkstatt“ aktiv werden. Im Computerraum lud ein Mal- und Schreibprogramm zum Mitmachen ein, im Musikraum standen zahlreiche Instrumente zum Ausprobieren bereitet. Im Werkraum faszinierten die Besucher die 3-D-Drucker und die Mindstorm-Roboter, Schüler des Französischkurses lockten mit duftenden frisch gebackenen Crepes und der 9. bzw. 10. Jahrgang präsentierte den Ablauf des Betriebspraktikums und die Abschlussfahrt nach Berlin.

Das Team der Schülerbibliothek stellte interessanten Kinder- und Jugendbücher vor und in zwei Klassenräumen fand ein weihnachtlicher Basar statt. Dort boten Schüler viele selbst gebastelte Advents- und Weihnachtssachen an. Die Angebote fanden einen großen Anklang. Die Schule spendet den Erlös der Mutter-Vater-Kind-Einrichtung in Bad Laer.  

Bevor die Besucher in der Aula Platz nahmen, stärkten sie sich in der von der Schülerfirma „Kiosk 2.0“ liebevoll ausgestalteten Cafeteria. 

Den Auftakt der Show machte die 5b mit dem Song „Oh Weihnachtszeit“, wobei einige der jüngsten Schüler mit gelungenen Soloeinlagen zu gefallen wussten. Zahlreiche Lacher erntete die 5a mit ihrem Sketch „Der eilige Weihnachtsmann“, der wie in jedem Jahr seinen Einsatz verschläft. Mit vereinten Kräften gelang es den Wichteln, den Weihnachtsmann zu wecken, einzukleiden und mit seinen Päckchen auf die Reise zu schicken. Und damit er im nächsten Jahr nicht wieder verschläft, erhielt er selbst als Geschenk einen Wecker. Mitgesungen und –geklatscht wurde beim Lied „Last Christmas“, vorgetragen von der 6b.

„The new Santa Claus“ stellte der Englisch E-Kurs des 6. Jahrgangs vor. In englischer Sprache erklärten die Schüler, wie der Nikolaus mit Mantel, Mütze, Bart und allerlei weiteren Sachen ausgestattet wird. Die 6c wusste mit dem bekannten Song „In der Weihnachtsbäckerei“ zu gefallen, wobei auch hier einige Schüler durch stimmungsvolle Soloeinlagen spontanen Applaus erhielten.

Besondere Weihnachtswünsche hatte die Klasse 6a im Gepäck. Die Schüler wünschten sich z. B. zum heiligen Christ eine Schule, die ohne Englischunterricht ist, Klassenkameraden, die immer leise sind und eine Schule, die ganz spät beginnt.  Schwungvoll ging es dann weiter zu den Klängen von „American Beat“. Schülerinnen des 9. Jahrgangs ließen den Nikolaus elegant über die Bühne tanzen.

Die Ausgestaltung des Weihnachtsfestes war Thema eines Sketches, den Schüler des 10. Jahrgangs präsentierten. Die Meinungen der Eltern und der Kinder gingen in diesem Sketch doch stark auseinander, am Schluss einigten sie sich aber auf das gemeinsame Lied „Weihnachtsmann & Co.KG“. Schüler aller Jahrgänge sprachen ihren Klassenkameraden sicher aus dem Herzen, als das Lied „let it snow“ erklang. Dazu präsentierten sie gemeinsam mit ehemaligen Schülern der Oberschule einen Line Dance.  

Rhythmisch ging es zu, als die 7a zeigte, was sie in zwei Trommelworkshops gelernt hatte. Unter der Leitung von Joachim Brüntjen von DrumBob riss ihre Percussion-Präsentation die Besucher von den Sitzen. Gleich im Anschluss daran motivierte die 6a mit einem Flashmob alle noch einmal zum Mitmachen. Mit lustigen Bewegungen stellten die Schüler das Schmücken eines Weihnachtsbaumes nach. Zwischendurch präsentierte der Chor der Oberschule mit bekannten Weihnachtsliedern sein Können. Mit dem beliebten Song „Merry Christmas“ wurden die über 300 Gäste nach einer abwechslungsreichen Show stimmungsvoll in den adventlichen Abend entlassen.

Vorlesewettbewerb an der Oberschule Hilter

Bundesweit lesen jedes Jahr rund 600.000 Schüler*innen der 6. Klassen beim Vorlesewettbewerb um die Wette. Er ist einer der größten und traditionsreichsten Schülerwettbewerbe Deutschlands.

Da kann die Oberschule Hilter einfach nicht fehlen.

Die Schüler*innen der Klassen 6a, 6b und 6c holten auch in diesem Jahr ihre Lieblingsbücher hervor, übten fleißig und haben sich gegenseitig vorgelesen, um optimal auf den Vorlesewettbewerb vorbereitet zu sein. Denn nur wer wirklich klar und deutlich vorliest, wer richtig betont und es schafft, mit seinem Vortrag die Fantasie der Zuhörer*innen zu erwecken, hat eine Chance auf den Schulsieg.

Als Klassensieger qualifizierten sich in diesem Jahr folgende Schüler*innen:

6a        Anakin K.

6a        Trixi L.

6b        Tolga K.

6b        Melina S. O.

6c        Katharina N.

6c        David V.

Am 09. Dezember 2019 war es dann soweit, sich einer fünfköpfigen Jury zu stellen, die aus Frau Leweke und Frau Schlangen als Deutschlehrerinnen, Frau Kaumkötter als Vertreterin der örtlichen Bücherei, Nathalie B. als Schulsprecherin und Anna-Sophie S. als Vorjahressiegerin bestand. Im Publikum der Aula saßen aufmerksame Fünftklässler, die gespannt auf die Beiträge der Klassensieger warteten.

Nach dem Lesen eines bekannten Buchausschnittes von drei Minuten Länge folgte ein unbekannter Text, der in zwei Minuten alle oben genannten Kriterien erfüllen musste, um von der Jury eine gute Bewertung zu erhalten. Der Fremdtext wurde von der Bücherei-AG der Schule mit Hilfe von Leon R. (9b), Paul W. (9b) und Josephine W. (9b) ausgewählt und vorgestellt.

Nach dem Auszählen der Punkte gab es einen ganz knappen Entscheid: Melina S. O. gewann den Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs und setzte sich gegen ihre Mitstreiter durch. Sie las aus dem Buch „Das magische Baumhaus – Die geheime Macht der Zauberflöte“ von Mary Pope Osborne vor.

Als Schulsiegerin wird Melina nun ihre Schule bei dem Wettbewerb zwischen den Schulen im Landkreis vertreten.

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg!

Tuesday for future – Papierrecycling Jahrgang 6

Am 29.10.2019 fiel der normale Unterricht für die Klasse 6a aus. Die SchülerInnen hatten einen Vormittag Zeit, die Papierherstellung, den Papierverbrauch und Recyclingmöglichkeiten kennen zu lernen und selbst aktiv zu werden. Am Tag zuvor hatten die SchülerInnen alte Zeitungen in Papierstückchen gerissen und in Wassereimern über Nacht einweichen lassen. Doch es sollte nicht sofort losgehen. Der Tag begann mit einem Film, in dem die Rodung von Bäumen, die Weiterverarbeitung zu Papier und Alternativen zum gigantischen Papierverbrauch aufgezeigt wurden. Nach einer kurzen Besprechung der Inhalte wurde der Klassenraum dann in einen Arbeitsraum verwandelt. Das eingeweichte Papier wurde mit dem Pürierstab zur „Pulpe“ verrührt, aus der die SchülerInnen einzeln mit einem Schöpfrahmen ihre noch sehr flüssige Papiermatsche entnehmen und weiter trocknen konnten. Am Schülertisch gestalteten sie anschließend mit Gräsern, bunten Herbstblättern, Bändern und farbigem Glitzer ihr noch sehr feuchtes Blatt. Schließlich wurde es vorsichtig aus dem Rahmen geklopft und zum endgültigen Trocknen ausgelegt. Am nächsten Tag konnten alle SchülerInnen ihre Ergebnisse bewundern. Sie lösten ihr selbst hergestelltes und gestaltetes Papier von der Zeitungsunterlage und hielten ihr vorzeitiges Weihnachtsgeschenk für ihre Familien in der Hand. Dieser „Unterricht“ könnte häufiger stattfinden!

Abschlussfahrt 2019


Klassenfahrt Berlin 23.09. – 27.09.2019

Tag 1: Am Montag, den 23. September, haben wir uns um 8:30 Uhr an den Bushaltestellen getroffen und unser Gepäck in dem Bus verstaut. Um 8:50 Uhr begann dann die fünfstündige Fahrt nach Berlin, wobei wir uns allerdings verfahren haben, hinterher dennoch gut beim Hostel „Happy Go Lucky“ angekommen sind. Nachdem uns die Zimmer zugewiesen worden waren, hatten wir eine halbe Stunde Zeit, um unsere Zimmer fertig zu beziehen. Als dies erledigt war, haben wir uns alle getroffen, um dann in einen ehemaligen Bunker zu gehen, „the Story of Berlin“. Dort konnten wir uns etwas zur Geschichte von Berlin ansehen, zusätzlich auch mit einem Audio-Guide. Um ca. 19:00 Uhr haben wir dann alle etwas Leckeres in einer Pizzeria gegessen und hatten, als dann alle fertig waren, noch etwas Freizeit, bis wir dann zurück zum Hostel mussten.

Tag 2: Am Dienstag, den 24. September, haben wir um 8:00 Uhr gefrühstückt. Nach dem Frühstück haben wir uns um 9.45 Uhr getroffen und eine Stadtführung gemacht.  Die Stadtführung  wurde in den Klassen durchgeführt. Nach der Stadtführung hatten wir dann etwas Freizeit, um Mittag zu essen. Um 14:30 Uhr  haben wir uns dann alle am Paul-Löbe-Haus getroffen. Um 15:00 Uhr sind wir ins Paul-Löbe-Haus gegangen. Am Eingang mussten alle ihren Personalausweis vorzeigen und es wurde eine Sicherheitskontrolle durchgeführt. Als wir mit der Sicherheitskontrolle fertig waren, sind wir in einen Raum gegangen, wo wir ein Gespräch mit dem persönlichen Referenten des SPD-Politikers Rainer Spiering hatten. Nach dem 60 minütigen Gespräch sind wir alle gemeinsam zum Brandenburger Tor gegangen, wo uns die Lehrer Freizeit gegeben haben. Abends um 19:00 Uhr haben wir uns alle am Paul-Löbe-Haus wieder getroffen, um dort gemeinsam Abend zu essen. Die Lehrer kamen 15 Minuten zu spät. Man musste erneut den Personalausweis vorzeigen und Sicherheitskontrolle durchführen. Nach dem leckeren Abendessen sind wir in den Reichstag gegangen und haben dort an einer Informationsveranstaltung  im Plenarsaal teilgenommen. Anschließend sind wir auf die Reichstagskuppel gegangen. Nach dem schönen Tag waren wir dann alle platt. Als wir zurück im Hostel waren, sind wir alle ins Bett gefallen.

Tag 3:  Am Mittwoch, den 25. September, gab es für uns um 8.00 Uhr Frühstück im Hostel und um 8:45 Uhr haben wir uns getroffen, um bei regnerischem Wetter mit dem Bus zu Madame Tussauds zu fahren. Dort haben wir viele Wachsfiguren von bekannten Personen, wie z.B. Angela Merkel, Katy Perry, Donald Trump, Johnny Depp, Michael Jackson und von vielen weiteren bekannten Persönlichkeiten gesehen. Nachdem wir bei Madame Tussauds fertig waren, ging es für uns zum Berliner Dom. Dort konnten wir das Innere des Doms sehen und nach 299 Stufen  auch einen Blick auf das Zentrum von Berlin wefen. Daraufhin hatten wir eine lange Pause, wo viele entweder in die Stadt gegangen sind um etwas zu essen oder etwas zu kaufen oder wieder zum Hotel gegangen sind. Am Abend sind wir dann alle zusammen mit der S-Bahn zum Matrix gefahren,  wobei ein Teil des Jahrganges auf der Tanzfläche war und der andere Teil sich einfach irgendwo hingesetzt hat. Später am Abend konnten wir entscheiden, ob wir dann schon um 22:00 Uhr oder auch erst um 23:00 Uhr/ 0 Uhr zurück zum Hostel wollten. Die einzelnen Gruppen wurden jeweils von Frau Haehnel, Frau Kuhr und Frau Frankenberg begleitet.

Tag 4: Am Donnerstag, den 26. September, haben wir um 8:00 Uhr im Hostel gefrühstückt, danach sind wir zum Checkpoint Charlie gefahren. Dort konnten wir uns über den 2. Weltkrieg informieren. Es gab da auch ein paar Ausstellungsstücke, die besonders waren, wie z.B. der originale Heißluftballon aus dem Film „Ballon“. Nachdem sich einige noch ein Souvenir gekauft hatten, hatten wir dann Freizeit und durften einkaufen gehen oder ein bisschen durch  die Stadt gehen. Um 15:45 Uhr – 17:15 Uhr gab es eine Führung durch ein ehemaliges Stasigefängnis in Hohenschönhausen. Dort haben wir uns aufgeteilt und haben uns von zwei Personen ihre Geschichte erzählen lassen, wie sie mit der Staatsicherheit in Kontakt gekommen und in Hohenschönhausen inhaftiert worden sind.  Nachdem wir uns vor dem Stasigefängnis getroffen hatten, sind wir zusammen in ein pakistanisches Restaurant essen gegangen. Dort gab es schön scharfes Essen und jeder ist auch satt geworden, wobei viele eine solche Schärfe nicht gewohnt waren.

Tag 5: Am Freitag, den 27. September, mussten wir schon um 7:00 Uhr aufstehen und unsere restlichen Sachen packen, die Zimmer ausräumen, sowie die Bettbezüge wegbringen und unsere Koffer beim Empfang abstellen. Um 8:00 Uhr hatten wir unser letztes Frühstück im Hostel, bevor wir wieder nach Borgloh gefahren sind. Um 9:00 Uhr ging es los.  Während der Fahrt haben die meisten von uns noch etwas Schlaf nachgeholt. Glücklicherweise standen wir in keinem Stau, sodass die Rückfahrt ca. fünf Stunden dauerte. Es gab noch einen kurzen Zwischenstopp, wo wir alle noch etwas essen und auf Toilette gehen konnten. Am Nachmittag kamen wir an der Schule an. Von dort sind alle nach Hause gefahren um sich auszuruhen und die Koffer und Taschen auszupacken.

Fazit: Es war eine schöne Erfahrung, mal in der Hauptstadt gewesen zu sein.