46 Schüler*Innen verlassen die Oberschule Hilter

Am 02.07.2021 wurden 46 Schülerinnen und Schüler mit einer Feier auf dem Schulhof von unserer Schule verabschiedet. Einen ausführlichen Bericht aus der NOZ und einige Impressionen finden Sie nachfolgend.

Quelle: NOZ

Jugendliche lernen Höcker Polytechnik digital kennen

Die Höcker Polytechnik GmbH, einer der europaweit führenden Hersteller von Absaug- und Filteranlagen für die Recycling-, Entsorgungs- und Umwelttechnik, geht einen neuen Weg bei der Nachwuchsgewinnung: Das Unternehmen aus Hilter unterzeichnete jetzt einen Kooperationsvertrag mit der Oberschule Hilter, um die Berufsorientierung junger Menschen weiter zu verbessern. Begleitet wird die Zusammenarbeit von der Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit.

Rund 220 Mitarbeitende hat Höcker Polytechnik an seinem Standort in Hilter sowie in den Vertriebsbüros und Montagestützpunkten – fast ausschließlich Fachkräfte. Die Entwicklung und das Engineering der komplexen lufttechnischen Anlagen erfolgt ausschließlich in Deutschland. „Fachkräftegewinnung und –sicherung ist deshalb für uns ein zentrales Thema“, betonte Geschäftsführer Christian Vennemann. Gemeinsam mit der Oberschule Hilter wolle man das Interesse der Schülerinnen und Schüler an den fünf Ausbildungsberufen und dualen Studienmöglichkeiten im Unternehmen wecken. „Dafür haben wir gemeinsam mit der MaßArbeit einen Projektplan entwickelt, der die Neugier der Jugendlichen weckt und gleichzeitig berufspraktische Kenntnisse vermittelt“, so Schulleiterin Ute Haehnel: „Unsere Jugendlichen erhalten alltagstaugliche Einblicke in die technischen, aber auch in die kaufmännischen Ausbildungen bei Höcker Polytechnik und können ihre Stärken und Interessen erkunden.“

Fotograf: Hermann Pentermann

Viele junge Menschen wüssten nicht, was für spannende Unternehmen und Karrierechancen in der Region auf sie warteten, betonte MaßArbeit-Vorstand Lars Hellmers: „Jede Kooperation zwischen einer Schule und einem Betrieb trägt zur Fachkräftesicherung bei und stärkt den Wirtschaftsstandort Osnabrücker Land.“ Die Oberschule Hilter zeige mit inzwischen drei Partnerschaften vorbildlich, wie praxisnahe Berufsorientierung gestaltet werden könne, so Hellmers. Doch auch das inhabergeführte Familienunternehmen Höcker Polytechnik ist ausgesprochen aktiv im Bildungsbereich. Es engagiert sich unter anderem in der EU-geförderten Unternehmerinitiative Let’s MINT e.V., die mit einem ganzheitlichen Programm junge Menschen für technische Themen und Berufswege begeistern will.

Der Projektplan der neuen Kooperation ist abwechslungsreich: Bei „Berufe im Unterricht“ lernen die Oberschüler anhand von typischen simulierten Arbeitsplätzen verschiedene Professionen sowie Branchen kennen und lösen praktische Arbeitsaufträge. Beim Projekt „Praxis im Betrieb“ erhalten die Jugendlichen dann im Unternehmen anhand von Praxisstationen einen Überblick über die Ausbildungsberufe bei Höcker Polytechnik. Dabei werden sie von Azubis und Mitarbeitenden unterstützt. In einem weiteren Projekt können die künftigen Berufseinsteiger mit Verantwortlichen der Firma Höcker erfolgreiche Vorstellungsgespräche trainieren. Doch auch die Mütter und Väter der Jugendlichen stehen im Fokus: Bei einer Veranstaltung informieren Vertreter von Höcker Polytechnik und weiteren regionalen Betrieben rund um die Themen Bewerbung, Vorstellungsgespräch, Anforderungen an Azubis sowie Verdienst- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

„Ganz wichtig in Pandemiezeiten: Jeder Baustein des Projektplans ist auch kontaktarm umzusetzen“, betonte Annika Schütte von der Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit. Digitale Berufsorientierung müsse nicht kompliziert oder aufwendig sein, sondern sich an den Interessen und Bedarfen der Schülerinnen und Schüler orientieren. „Ein gutes Beispiel hierfür ist das digitale Bewerbungscoaching von Höcker Polytechnik – eine Videokonferenz wird zum Einzelcoaching mit individueller Förderung“, so Schütte zufrieden.

Text: Pressemitteilung Landkreis Osnabrück

Autorenlesung mit Dirk Reinhardt: Perfect Storm

Auch in diesem Jahr konnten wir Dirk Reinhardt wieder zu einer Lesung begrüßen. Trotz der Einschränkungen durch die Pandemie war es möglich, die Lesung live stattfinden zu lassen. Am 11.05. stellte der erfolgreiche Jugendbuchautor den beiden 9. Klassen seinen neuen Jugendroman ‚Perfect Storm‘ vor. Zunächst berichtete er, dass ihm die Idee für das Buch auf einer Lesung in einer Schule vor ca. zwei Jahren gekommen sei. Seitdem hat er für den neuen Roman recherchiert, der sich weitestgehend mit dem Internet und seinen Möglichkeiten und Abgründen auseinandersetzt. Zur Recherche musste er sich wiederholt im Darknet bewegen und aufpassen, nicht versehentlich auf einen verbotenen Link zu geraten.

Das Buch handelt von sechs Jugendlichen, die über alle Erdteile verstreut sind und sich über ein Internetspiel kennenlernen. Sehr anschaulich werden die Protagonisten des Romans vorgestellt. Alle tragen landesübliche Vollgesichtsmasken und haben statt ihres eigentlichen Namens Pseudonyme. Alle bewegen sich aus unterschiedlichen Beweggründen    im Internet und in dem fiktiven Fantasy-Rollenspiel.

Nach dem Besuch eines Mitspielers in seinem Heimatland dem Kongo, entschließt sich die Gruppe, die dort stetig begangenen Menschenrechtsverletzungen im Bürgerkrieg zurückzuverfolgen und dagegen anzugehen. Sie stoßen dabei auf zwei große Konzerne in den USA, die gut an diesem Bürgerkrieg verdienen. Um diesen Firmen das Handwerk zu legen, beschließen sie, sich mit Hilfe ihrer unterschiedlichen Fähigkeiten über das Internet in die Firmen zu hacken. Das bleibt nicht unbeobachtet und sie geraten in die Fänge der NSA.         

Wie es weitergeht, bleibt offen. Dirk Reinhardt versteht es, wie schon bei seinen letzten Lesungen in der Schule, die Spannung aufrecht zu erhalten und Interesse an dem sehr aktuellen Thema des Buches zu wecken.

Nach einer kurzen Fragerunde bedanken sich zwei Schülerinnen der 9. Klasse bei dem Autor mit einem kleinen Geschenk. Auf die Frage, woran er gerade arbeitet, gab er an, es sei das Thema Umwelt, mit dem er sich zurzeit auseinandersetze.

Wir würden uns freuen, ihn mit seinem nächsten Roman wieder bei uns begrüßen zu dürfen.

OBS Hilter und Evangelischen Fachschulen kooperieren bei der Berufsorientierung

Sie wollen Jugendlichen gemeinsam die Berufe Erzieher*in und Sozialassistenz/sozialpädagogische Assistent*innen nahebringen (von links): Silvia Retta-Juchem, ESF-Lehrkraft, Gero Niebuhr, Berufsorientierungsbeauftragter der OBS Hilter, ESF-Schulleiterin Ulrike Kläfker, MaßArbeit-Vorstand Lars Hellmers, OBS-Schulleiterin Ute Haehnel und Katja Bielefeld von der Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit.
Foto: MaßArbeit / Hermann Pentermann

Nicht immer geht es bei Berufsorientierung für Jugendliche um Praktika oder Einblicke in den Berufsalltag in einem Unternehmen. Das zeigt die jetzt besiegelte Kooperation der Oberschule (OBS) Hilter und der Evangelischen Fachschulen (EFS) in Osnabrück. So rückt ein Baustein im umfangreichen Projektplan das Thema „Cybermobbing“ in den Fokus. „Wir wollen gemeinsam junge Menschen für die Berufe Erzieherin sowie Sozialassistenz/sozialpädagogische Assistentinnen begeistern. Berufsorientierung und –vorbereitung in diesem Bereich haben sehr viel mit der Stärkung sozialer Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu tun“, schildert OBS-Schulleiterin Ute Haehnel die Motivation der Partner.

Die Evangelischen Fachschulen Osnabrück bilden seit über 90 Jahren Erzieherinnen und Erzieher aus. „Mit dieser Breitbandausbildung haben Absolventen die Auswahl unter vielen interessanten Arbeitsfeldern von der Frühpädagogik bis zur Jugendhilfe“, beschreibt  EFS-Schulleiterin Ulrike Kläfker. Die Ausbildung spreche vielfältige Begabungen an und sorge für eine kontinuierliche Entwicklung von Persönlichkeit und Haltung: „In der gemeinsamen Projektarbeit wollen wir Jugendliche in der Berufsfindungsphase informieren und zur Auseinandersetzung mit ihren Fähigkeiten, Interessen und Zukunftsmöglichkeiten anregen,“ skizzierte die Pädagogin.

Die Kooperation ist im Rahmen des von Ulrike Kläfker geleiteten und dem Europäischen Sozialfonds (EFS) geförderten Projektes „Wir machen mehr AUS-Bildung – Fachkräfte für die KiTas!“ entstanden, an dem auch die Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit mitwirkt. „Die Servicestelle baut unter anderem Kooperationen zwischen den EFS und allgemeinbildenden Schulen auf, um die erziehenden Berufe für möglichst viele Jugendliche erfahrbar zu machen“, erklärte MaßArbeit-Vorstand Lars Hellmers. Er wies auf die starke Nachfrage des Arbeitsmarktes nach Fachkräften im Erziehungsbereich hin: „Mit bundesweit über einer Million Mitarbeitenden ist dieser Bereich der aktuell größte Wachstumsmarkt in der Bundesrepublik.“

Die Oberschule Hilter hat bereits eine Kooperation mit B.Braun Prolabor aus Hilter. „In Zusammenarbeit mit den EFS können wir unseren Jugendlichen jetzt auch im sozialen Bereich spannende Angebote machen“, so OBS-Berufsorientierungsbeauftragter Gero Niebuhr. Die neue Kooperation ist darüber hinaus Corona-fest: „Alle Module des Kooperationsplanes können bei Bedarf auch digital realisiert werden“, betonte Niebuhr. So beteiligten sich die EFS auch an der schulinternen Messe „Betriebe in der Schule BIDS“. Die Oberschule Hilter setzt die Messe in diesem Jahr ausschließlich digital um.

Doch der umfangreiche Projektplan bietet viele weitere Maßnahmen, wie einen Fachtag an den EFS oder einen Babysitter-Kurs. Besonders begeistert ist Katja Bielefeld von der Servicestelle Schule-Wirtschaft aber vom Planspiel Cybermobbing: „Zum einen werden die Jugendlichen für das Thema sensibilisiert, zum anderen findet spielerische Berufsorientierung statt, indem Ausbildungsinhalte aktiv in den Unterricht eingebunden werden“, so Bielefeld. Das Ergebnis sei eine Win-Win-Situation in vielfacher Hinsicht: Prävention, Berufsorientierung und Förderung der Soft Skills. 

§  Pressemitteilung Landkreis Osnabrück

Abschied – Feier nur im kleinen Kreis

Zum Ende des Halbjahres mussten wir uns von drei sehr liebgewonnenen Kolleg*innen trennen. Frau Kuhr verlässt uns nach 3,5 Jahren an der Schule. Sie war zunächst als Vertretungslehrkraft, dann als Inklusionshelferin tätig. Last but not not least hat sie ihr Referendariat bei uns sehr erfolgreich beendet. Sie wird nun eine feste Stelle in Quakenbrück antreten. Alles Gute für den Start an der neuen Schule.

Ursula Münnich geht nach 30 Jahren Schule in Borgloh – ein Fossil der Schullandschaft vor Ort. Nicht einmal von ihrer Klasse konnte sie sich richtig verabschieden – alles geht momentan nur online. Sie hat nicht nur die Realschule, sondern auch die Oberschule mit geplant und ihre Ideen in die Planung miteinfließen lassen. Die Aufgaben, die sie immer gerne übernommen hat, sei es als Organisatorin für die Waldrallye, als ehemaliges Personalratsmitglied oder als Mitglied des Schulvorstandes müssen nun von anderen Kolleg*innen übernommen werden. Sie wird uns fehlen.

Leider verlässt uns auch unser Konrektor Ralf Ackermann, der ebenfalls die Real- und Oberschule mit geplant und aufgebaut hat. Er war 17 Jahre in Borgloh als Konrektor an unserer Schule tätig. Gewandt in Wort und Schrift war er nach seinem Studium in Osnabrück bei der NOZ tätig, bevor er die Möglichkeit erhielt, an einer Schule in seinem Beruf eingesetzt zu werden. Als immer engagierter Lehrer hatte er bald die Möglichkeit, das Amt des Konrektors zu übernehmen, das er bis zu seinem 65. Lebensjahr konsequent und mit Bedacht ausgeübt hat. Wir werden ihn alle sehr vermissen.

Lange schon hatten das Kollegium und die Schüler*innen der Klasse 6b und 7a Aktionen zum Abschied von Frau Münnich und Herrn Ackermann geplant. Feiern wollte man, sich bedanken für die tolle gemeinsame Zeit, die man miteinander erlebt hat. Doch dann kam Corona und die Planungen wurden immer reduzierter, bis dann nur noch der Onlineabschied von den Klassen und ein kleinerer in Präsenz von wenigen Kolleg*innen übrigblieb. Dennoch gab es ein würdiges letztes Beisammensein.

Die kleine Feier wurde musikalisch von Frau Jahns am Klavier und Herrn Meinen an der Gitarre begleitet. Nach sehr einfühlsamen Dankesreden erhielten die Pensionäre ihre persönlichen Abschiedsgeschenke. Frau Münnich durfte sich u.a. über eine Decke mit dem aktuellen Klassenfoto ihrer Klasse freuen, Herr Ackermann erhielt u.a. Bücher mit individuell von jeder Lehrkraft gestalteten Seiten und  von der Klasse 6b ein Buch über den Ackinator, das sie auch selbst zusammengestellt hatte.

Nach der Überreichung der Urkunden wurde noch ein keiner Snack unter der Berücksichtigung der Hygienevorschriften eingenommen.

Die letzten Worte der Pensionäre waren: Wenn wir wieder dürfen, laden wir Euch und die anderen Kolleg*innen alle zu einem ‚richtigen‘ Abschied ein.

Darauf freuen wir uns schon – in mancherlei Hinsicht.

HOMESCHOOLING zu KINDERRECHTEN

Kinder haben weltweit besondere Rechte. Im Religionsunterricht haben sich Schüler*innen mit den von der UNICEF verfassten Kinderrechten beschäftigt. Sie haben überlegt, welche Grundrechte besonders wichtig sind, wie und wo sie schon gut umgesetzt werden und was man für eine bessere Umsetzung tun kann. Dabei haben einige auch bedauert, dass einige Rechte derzeit  aufgrund des Lockdowns nur eingeschränkt umgesetzt werden können.  

Jedes einzelne Recht ist enorm wichtig für ein gutes Leben jedes Kindes. Um auf die Rechte aufmerksam zu machen, entstanden im Homeschooling unter anderem eine Reihe von Plakaten zu einzelnen Kinderrechten. Da wir die Plakate nicht im Klassenzimmer präsentieren können, veröffentlichen wir hier nun einige Ergebnisse der 6. Klässler.

Einschulung 2020/21

Herzlich willkommen – aus einem Buchstabensalat bastelten die Kinder aus der 6b eine Girlande für die 37 neuen Schülerinnen und Schüler, die jetzt die Klassen 5a und 5b der Oberschule Hilter-Borgloh bilden.

Gespannt schauten die Kinder auf die Bühne, auf der Buchstabe neben Buchstabe auf die Girlande geklebt wurde, bis der Willkommensgruß vollendet war. Allerdings staunten die neuen 5. Klässler nicht schlecht, denn der Willkommensgruß war nicht vollständig, es fehlten einige Buchstaben. Da konnte doch etwas nicht stimmen! Und tatsächlich – einzelne Buchstaben hatten sich unter den Stühlen der neuen Schülerinnen und Schüler versteckt. Die Mädchen und Jungen durften die fehlenden Buchstaben auf die Bühne bringen und befestigen.

„Schön, dass ihr da seid!“, betonte Schulleiterin Ute Haehnel und erzählte den Kindern dann eine kleine Kaktusgeschichte. Ein Kaktus, der gut gepflegt wird, zeigt zwar ab und an mal seine Stacheln, blüht aber auch bei guter Pflege. Und so wie die Lehrkräfte sich um die Kinder kümmern, so dürfen sich auch die Kinder nun um ihren kleinen Kaktus kümmern, den sie als Einschulungsgeschenk erhielten.

Musiklehrerin Hilde Jahns untermalte die Rede mit dem bekannten Schlager ‚Mein kleiner grüner Kaktus‘ am Klavier. Die Klassenlehrerinnen Solveig Bültmann und Janina Rutenkröger hießen ihre Fünftklässler ebenfalls herzlich willkommen und wünschten ihnen einen guten Start.

Am Ende der kleinen Einschulungsfeier stellten sich die Paten aus dem 8. Jahrgang  den Kindern vor und kamen mit ihrer fünften Klasse auf die Bühne. Nach den obligatorischen Fotos  lernten die neuen 5.Klässler ihre Klassenräume kennen, die in den Sommerferien mit nagelneuen Activeboards ausgestattet worden waren. Und dann starteten die ersten Unterrichtsstunden.

Für die Eltern hatte die Schülerfirma „Kiosk 2.0“ duftenden Kaffee vorbereitet. Etliche Mamas und Papas nutzten die Gelegenheit, sich bei gutem Wetter mit entsprechendem Abstand auf dem Schulhof besser kennen zu lernen oder mit der Schulleitung ins Gespräch zu kommen.

Abschluss 2020 unter anderen Vorzeichen

Lockdown, AHA-Regel, Hygienekonzept und Homeschooling.  Das begleitete den Abschlussjahrgang 2020. Eine nie dagewesene Pandemie,  die uns noch lange in Atem halten wird. Ängste wurden wach – wie schaffen wir unseren Abschluss, finden wir eine Stelle… Das alles hatten unsere Abschlussschüler und –schülerinnen zum Teil hinter sich gelassen, als sie am 26.06.2020 bei schönstem Wetter  ihren Abschluss feierten. Lange wurde hin und her überlegt, ob denn überhaupt gefeiert werden dürfe. Doch kurz vor dem Termin war klar, dass unter Einhaltung der Hygienevorschriften ein Gottesdienst stattfinden darf. Hier wurden Fotopräsentationen  aus der gemeinsamen Schulzeit gezeigt und die Schüler*innen schließlich gesegnet. Das Planungskomitee hatte sich etwas ganz Besonders einfallen lassen: Unter freiem Himmel wurden 31 Zehntklässler sowie zwei Neuntklässler verabschiedet. Der Konrektor, Ralf Ackermann, wies in seiner Auftaktrede darauf hin, dass er sehr dankbar sei, dass der Abschluss noch gefeiert werden könne. So wurde der Schulhof der Oberschule in einen  Festplatz verwandelt. Improvisiert wurde auch die kleine Band, die mit Frau Kuper u.a.  ‚Ich wünsch Dir‘ spielt und damit zu Tränen rührte. Reden folgten von der Elternvertreterin Bärbel Bosse, dem Bürgermeister Marc Schewski und von Ute Haehnel als Schulleiterin. Sie lobte besonders das große Engagement dieses Jahrgangs. Dieses zeigte sich auch bei der Überreichung der zahlreichen Zertifikate für die Beteiligung  an der Homepage AG, der Technik und PC-AG, den Schülerlotsen und der Schülerfirma Kiosk 2.0. Alle Schüler*innen, die keine weiterführende Schule besuchen, haben trotz Corona einen Ausbildungsplatz gefunden. Darauf kann man wirklich stolz sein.

Klassentage Jahrgang 8 in Rulle

Vom 07.-09.02.20 waren die Klassen 8a und 8b mit den Kolleginnen Frau Frintrop, Frau Jahns, Frau Luttmann und Frau Kuper in Rulle auf Kennenlerntage. Wie in jedem Jahr wurden die Schüler/innen im Haus Maria Frieden untergebracht. Die Jugendbildungsstätte Haus »Maria Frieden« ist eine von zwei Jugendbildungsstätten der Diözese Osnabrück und ist beherbergt in einem ehemaligen Zisterzienserinnenkloster.

Am Anreisetag haben die Schüler*innen sich zunächst mit einem guten Freund/ einer guten Freundin zusammengefunden und ihr Zimmer bezogen. Anschließend gab es vorzügliches Mittagessen. Die Verpflegung ist an dieser Stelle besonders hervorzuheben, da man nirgendwo anders so gut bekocht und verwöhnt wird wie in Rulle.

Das Hauptaugenmerk lag in diesen Tagen auf dem Erwerb von sozialen Kompetenzen, den sogenannten soft skills oder auch Schlüsselqualifikationen. Die Pädagog*innen versuchten mit verschiedenen Methoden die Schüler*innen zu den Themen Kooperation, Teamwork und dem Übernehmen von Verantwortung zu sensibilisieren und darin zu fördern.

Wir waren in diesen drei Tagen viel an der frischen Luft, wir haben gespielt, haben viel  gelernt, wurden zum Nachdenken angeregt und haben viel miteinander gelacht. Es gab drei längere Einheiten am Tag, aber es wurde den Kindern auch ausreichend Freizeit eingeräumt. Besonders Spaß gemacht haben den Kindern der Tanz, der bereits in den Sportunterricht integriert wurde, sowie auch die vielen verschiedenen Interaktions- und Kooperationsspiele, die die Jugendlichen zugleich sehr gefordert haben. Die kleine Kapelle des Hauses ließ Raum für die eigenen Gedanken beim abendlichen Ausklang des Tages.     

Am Freitagmorgen ging es nach dem Frühstück und einem kurzen Rückblick auf die drei Tage zurück zur Schule. Sowohl die Schüler*innen als auch die Lehrerinnen behalten diese bereichernden Tage in guter Erinnerung.

Schnuppertage der 4. Klassen

Am Dienstag (11. Februar 2020) und Montag (17.02.2020) kamen 86 gespannte Viertklässler aus den umliegenden Schulen Borgloh, Wellendorf, Hilter und Kloster Oesede zu Besuch an die Oberschule Hilter. Zur Begrüßung der Kinder gab es ein gesundes Frühstück, das der Kiosk 2.0 mit Schüler*innen aus den Jahrgängen 9/10, geleitet von Frau Schönhoff und Frau Leweke, für sie vorbereitet hatte. Zur Besichtigung der verschiedenen Unterrichtseinheiten wurden die Schüler*innen in vier Gruppen eingeteilt und von den Guides aus Jg.9 und Jg.10 zu den verschiedenen Schnupperstunden begleitet. Die Fächer Informatik, Englisch, Chemie und Französisch wurden vorgestellt. Die Schüler*innen konnten theoretisch und praktisch mitarbeiten. Laut der Aussage der Viertklässler hat ihnen das Frühstück super geschmeckt und alle fanden die Unterrichtseinheiten gut organisiert und interessant gestaltet.