
Zum siebten Mal organisierten die OBS Lastrup und die OBS Marienschule Cloppenburg eine gemeinsame Frankreichfahrt. 48 Mädchen und Jungen aus den Jahrgängen acht, neun und zehn beider Schulen nahmen daran teil und hatten so Gelegenheit, ihre Französischkenntnisse zu testen und zu erweitern.
Diesmal führte die Fahrt in die Normandie und nach Paris. Zunächst besuchten die SchülerInnen in der Normandie einige Sehenswürdigkeiten wie z.B. die Steilklippen in Étretat, den deutschen Soldatenfriedhof von La Cambe, die Landungsstrände der Alliierten in Arromanches sowie das 360 ° Kino. An der Küste von Courseulles-sur-Mer nutzten die SchülerInnen die Gelegenheit, Muscheln zu sammeln und in Honfleur bewunderten die Schüler den malerischen Hafen. Auch die Pont de Normandie (die größte Schrägseilbrücke Europas) beeindruckte die Schüler.
Am nächsten Tag war zunächst das berühmte Felsenkloster Mont-Saint-Michel das Ziel. Die Benediktinerabtei, das Wahrzeichen der Bretagne, ist auf einer durch einen Damm mit dem Festland verbundenen Insel gelegen. Das mittelalterliche Kloster thront auf einem Felsen hoch über dem Meer und wird auch das „Wunder des Morgenlandes“ genannt. Der Berg und seine Bucht gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO. Im Anschluss ging die Fahrt weiter in die Hauptstadt Paris, wo abends noch ein Besuch des Stadtviertels „La Défense“ auf dem Programm stand.
Am letzten Tag haben die SchülerInnen weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt entdeckt. Ob Métro, Trocadéro, Eiffelturm, Galerie Lafayette, Champs-Élysées, Triumphbogen: die SchülerInnen ließen keine Gelegenheit aus, die Metropole an der Seine zu erobern. Auch ein kurzer Halt beim Louvre durfte nicht fehlen, bevor es künstlerisch im Stadtviertel Montmartre weiterging. Auf den Stufen der Kathedrale Sacré-Coeur konnte man bei herrlichem Sonnenschein die Aussicht auf Paris genießen. Krönender Abschluss war schließlich eine Fahrt mit dem Schiff auf der Seine. Diese Tour bot den SchülerInnen mit Einbruch der Dämmerung einen atemberaubenden Blick auf die französische Hauptstadt, insbesondere auf den leuchtenden Eiffelturm, den so schnell keiner vergessen wird.
Am späten Abend hieß es: „Au revoir, Paris.“
Ein großer Dank gilt Frau Wolters und Frau Fangmann sowie den betreuenden Lehrkräften der Marienschule Cloppenburg für die Vorbereitung und Durchführung der Fahrt.