EUnited-Vorbereitungen für den Europäischen Wettbewerb

Erste Vorbereitungen laufen: Die Teilnehmer des WPU Journalismus (Jg.9) haben sich in die Aufgaben für den Europäischen Wettbewerb eingearbeitet. Nach der überaus erfolgreichen Teilnahme im vergangenen Jahr sind die Schüler wieder hochmotiviert. Derzeit werden Ideen geprüft, verworfen oder umgesetzt. Bis zum Einsendeschluss (07.02.2020 für Niedersachsen) werden hoffentlich wieder viele spannende und informative Produkte entstehen. Drückt uns die Daumen!              

              „Europäisches Sichtfenster“ –
               Mit freundlicher Unterstützung der
                     Zimmerei Stefan Ruhr.

 

 

 

 

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Ikonen des Fotojournalismus

Der WPU Journalismus hat im Septemb er die Robert Lebeck-Ausstellung in der Scheune Leiber besucht. Der Fotograf Norbert Enker vom Dammer Kunst- und Kulturkreis führte die Schüler in das Leben und Werk Lebecks ein. In der Umfrage gibt es Stimmen aus dem Kurs zur Ausstellung.


Fotos: Simon Heitmann

Nach dem Besuch verfassten Isabella Hense und Jan Kruse (Jg.9) Rezensionen zur  Ausstellung:
„Ein gutes Foto macht unsterblich“
von Jan Kruse
Die Scheune Leiber zeigt die Werke des Fotografen Robert Lebeck. Wer die Scheune Leiber betritt, kann regelrecht spüren, wie die Fotografien des Pressefotografen Robert Lebeck den Geist der Zeitgeschichte atmen. Der 2014 verstorbene Lebeck gilt als einer der größten Pressefotografen Deutschlands. Wie kaum jemand anderem gelingt es ihm, die großen Persönlichkeiten des Nachkriegsdeutschlands würdevoll und stark, aber dennoch intim und ohne jeden Pomp darzustellen. Der helle, schlichte Ausstellungsraum verstärkt diese faszinierende Wirkung noch. Zu den eindrucksvollen Porträts der großen Persönlichkeiten, wie Helmut Schmidt, Romy Schneider, Konrad Adenauer oder Herbert von Karajan gesellen sich jedoch auch Bilder der vielen Länder und geschichtsträchtigen Orte, die Robert Lebeck im Auftrag des „Sterns“ besucht hat. Hier zeigt sich Lebecks Fähigkeit, den Menschen ihre ganz eigene Würde zu geben, ohne dabei auch nur Kleinigkeiten zu verändern. „Ein Fotograf, der gar nicht da ist“, wenn man es denn so nennen kann. Jedes einzelne Bild in der Ausstellung hat seinen eigenen, ganz bestimmten Platz. Die Wirkung wird also nicht verfehlt. Man träumt davon, die spanische Küste mit ihren Fischern zu besuchen, mit Helmut Schmidt eine Zigarette zu rauchen oder die atemberaubend schöne Romy Schneider ein letztes Mal in natura zu sehen.
Robert Lebeck – Menschenkenner, Starversteher und ein Mann mit Blick für die kleinen und doch so wichtigen Augenblicke im Leben.
Robert Lebeck in der Scheune Leiber
von Isabella Hense
Der WPU Kurs besuchte am Freitag die Foto-Ausstellung „Robert Lebeck“ in der Scheune Leiber in Damme. Diese zeigte bedeutende Einblicke aus den Bereichen „Politiker“, wie z.B. Konrad Adenauer, Winston Churchill und Michail Grobatschow, „Schauspielern“, beispielsweise Romy Schneider, und Fotos aus allen Ecken der Welt.
Der bereits verstorbene Fotojournalist schaffte es, selbst einflussreiche Politiker intim und stets würdevoll zu zeigen und offenbarte der Welt mit jedem Bild nicht nur die Verletzlichkeit der großen Persönlichkeiten, wie Jackie Kennedy am Sarg ihres Mannes sitzend (1968), sondern auch die der Menschen, denen er zufällig begegnete. So sind in der Ausstellung ebenfalls berührende Fotos einer alten Feldarbeiterin (1963) und einen nach Müll suchenden Jungen in Nigeria (1960) zu finden. Lebeck zeigte den Deutschen damals als einer der Ersten die Welt hinter dem Eisernen Vorhang und führte sie an Bilder aus Togo, Senegal und Japan. Durch seine „direkte“ Schwarzweißfotografie und ohne große Inszenierung zeigen die insgesamt 47 Bilder der Ausstellung viele Emotionen und vor allem eins: Die Wahrheit.

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Künstlerin Heidi Specker besucht WPU Journalismus

Heidi Specker, Leiterin der Fotografie-Klasse der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) Leipzig, fotografiert derzeit für eine im Februar 2020 geplante Ausstellung am Gymnasium Damme. Spontan erklärte sich die Fotografin am Freitag (23.08.19) bereit, den Kursteilnehmern von ihrem Werdegang und von aktuellen künstlerischen Projekten zu erzählen. Die Künstlerin stammt aus Damme, machte an unserem Gymnasium ihr Abitur und lebt nun in Berlin. Seit dem Studium der Fotografie an der Fachhochschule Bielefeld (1990) und dem Meisterschülerstudium an der HGB, Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (1995), stellt die Künstlerin national und international in Museen und Institutionen aus. Zuletzt (2018) präsentierte das Kunstmuseum Bonn Speckers Werk in einer großen Einzelausstellung. Die Schüler erhielten einen Einblick in die Arbeit der Künstlerin und unterhielten sich mit ihr auch über das nächste Vorhaben: Der Kurs besucht am Freitag die Foto-Ausstellung „Robert Lebeck“ in der Scheune Leiber.

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N-REPORT-Preis in der Kategorie Radio geht nach Damme

Eine Kursfahrt des WPU Journalismus führte die Teilnehmer zum Ende des Schuljahres nach Hannover. Gemeinsam mit 160 Schülerinnen und Schülern aus 14 niedersächsischen Schulen hofften sie auf einen Preis für ihre journalistischen Beiträge.

(Foto: Marcel Zeumer)

Und es hat geklappt. Emily, Lena, Katja und Jan gewannen mit ihrem Beitrag „Influencer – ein europäisches Phänomen“ in der Kategorie Radio den mit 200 Euro dotierten N-REPORT-Preis 2019. Bereits im Mai wurde der Audio-Beitrag beim Europäischen Wettbewerb mit einem Landespreis ausgezeichnet.
Im Rahmen des Landesprojektes „n-report crossmedial“ hat das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) und die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) für alle teilnehmenden Schulen den N-REPORT-PREIS 2019 ausgeschrieben.

Frau Westerkamp, die den WPU-Kurs leitet, erhielt im Rahmen der Siegerehrung ihr Zertifikat für die erfolgreiche Teilnahme an der NLQ-Weiterbildung „Journalistisches Arbeiten in der Schule“.

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Ehemaliger Berufssoldat im Kirchenvorstand

von Isabella Hense

Peter Kollorz hat in seinem Leben schon viel erlebt: Als Berufssoldat war er in den unterschiedlichsten Ländern und eine ganz andere Seite des Lebens konnte er in den USA kennenlernen. Doch auch mit 62 Jahren beteiligt er sich aktiv am Dorfleben.

Peter Kollorz

Hunteburg. Wenn Peter Kollorz von seinen bisherigen Erfahrungen erzählt, breitet sich nicht selten eine gewisse Ehrfurcht unter den Zuhörern aus. Doch das liegt nicht nur daran, dass diese auf seiner Zeit bei der Bundeswehr, in den USA und als ehrenamtlicher Mitarbeiter im Kirchenvorstand beruhen: Sobald       der 62-Jährige einen Raum betritt, bleibt er mit seinen kinnlangen weißen Haaren, den vielen Tattoos, den Cowboystiefeln und seinem stets abenteuerlustigem Wesen nicht unentdeckt.

Obwohl das Leben ihn in eine andere Richtung gewiesen hatte, als er es sich mit 15 Jahren vorgestellt hatte, bereut er es nicht, seinen großen Traum aufgegeben zu haben. „Ich wollte eigentlich immer zur See fahren“, erzählt der gebürtige Oberhausener schmunzelnd. „Aber mein Vater hat damals gesagt, dass sei kein richtiger Beruf.“ Daraufhin hat Kollorz zweieinhalb Jahre eine Ausbildung zum Koch gemacht und Maschinenschlosser bei ZF gelernt, bis die Bundeswehr auf ihn zukam. „Damals gab es noch die Wehrpflicht, das heißt, ich musste für 18 Monate zum Militär“, berichtet Kollorz. Nachdem er im Eignungstest in Bielefeld positiv aufgefallen war, wurde ihm angeboten, Zeitsoldat zu werden. Dort wurde ihm auch mitgeteilt, er sei für alles geeignet, nur nicht für die Gebirgssee und die Bordverwendung. „Danach hab ich gedacht, der liebe Gott will nicht, dass ich zur See fahre!“, betont Peter Kollorz, der seit 35 Jahren verheiratet ist und zwei Kinder hat. Seine Karriere begann in Holland, im Grundausbildungsregiment der Luftwaffe. Als ihm nach anderthalb Jahren vorgeschlagen wurde, für zwölf Jahre Soldat zu sein, hat er zugestimmt. Jedoch blieben Logistik und Transportwesen in der freien Wirtschaft nicht sein einziger Themenbereich: In der Abendschule lernte er Bürokaufmann und Berufskraftfahrer. Insgesamt besitzt er drei Gesellenbriefe.

„Die brauchte ich eigentlich gar nicht mehr, nachdem ich dann auch noch zum Berufssoldat ernannt wurde, aber ich sag immer: Egal, was man gelernt hat im Leben, egal wo, es ist nie ein Verlust“, erklärt Kollorz ernst. Das dachte er sich womöglich auch, als er sich für eine Stelle in den USA beworben hatte, bei der die Soldaten sich darum kümmern müssen, dass die Raketenschule der Bundeswehr „läuft“, obwohl er nie daran geglaubt hatte, sie wirklich zubekommen. Umso überraschender kam dann der Anruf einen Tag vor Heiligabend: Er muss für ein halbes Jahr nach Hamburg zur Sprachenschule, um Englisch zu lernen, da er im August mit seiner Familie für drei Jahre nach El Paso in Texas fliegen wird. „Das war ein Hammer“, berichtet er. Daraufhin ging es schnell, denn der Familienvater musste auch noch eine Wohnung suchen und ein neues Konto einrichten. „Ich habe mir natürlich Sorgen gemacht: Um meine Kinder, mein Sohn war zu dem Zeitpunkt ein Jahr alt und meine Tochter zwei, und um meine Englischkenntnisse. Aber meine Sorgen waren völlig unberechtigt! Kinder kommen im Ausland eher klar als Erwachsene und die Angst vor der Sprache hat mir ein Amerikaner im Flugzeug genommen“, erinnert sich Peter Kollorz. Während der Zeit von 1993 bis 1996 in den Vereinigten Staaten betreute seine Frau viele deutsche Frauen. Sie zeigte ihnen beispielsweise, wo die Einkaufsläden sind und die Kinderärzte, zu denen auch Deutsche hingehen können. „Das Land ist, im Vergleich zu Deutschland, in vielen Sachen krank“, sagt er, „es ist dort für junge Menschen einfacher, ein Gewehr zu kaufen als eine Dose Bier.“ Außerdem gebe es keine sozialen Absicherungen. Das bedeutet unter anderem, dass die Ärzte keine Personen behandeln müssen, die sie nicht kennen. Trotzdem bereue er es nicht, die Stelle angenommen zu haben, da die USA ein wunderschönes Land mit unglaublich freundlichen Menschen sei. Jedoch würde Peter Kollorz nicht noch einmal in den USA leben wollen, das steht für ihn fest. Nach den drei Jahren voller neuer Erlebnisse, Eindrücke und Erfahrungen musste die Familie Kollorz ihre neuen Freunde und ihren amerikanischen Alltag zurücklassen und sich auf den Heimweg nach Hunteburg machen. „In Deutschland musste ich mich gewaltig umstellen, was die Freundlichkeit betrifft. Ich mach es heute manchmal noch richtig mit Absicht, freundlich zu sein, um die Deutschen ein wenig zu ärgern“, erzählt Kollorz schmunzelnd. Nachdem er dann Jahre in Rostock und in Rheine gearbeitet hat, wurde er nach Köln versetzt, wo er schließlich bis zu seiner Pensionierung tätig war. Er war bis zu 25 Wochen im Jahr auf Dienstreise, in denen die Soldaten alle damaligen Luftwaffenstandorte weltweit geprüft haben, die unteranderem in Kanada, Amerika, Italien und Belgien zu finden waren. „Das war schon ein sehr angenehmes Leben“, gestand der förmlich vor Lebensfreude sprühende Mann zufrieden. Nachdem Peter Kollorz nach 32 Jahren bei der Bundeswehr mit 53 Jahren in Rente gegangen ist, „schlitterte“ er immer mehr in das Ehrenamt hinein. „Meine Tochter hat mich damals gefragt, ob ich mit ihrer Konfirmandengruppe mit nach München komme, da ich viel Zeit in der Nähe von München verbracht hatte“, erzählt der Hobbyfotograf. Somit ist er nun schon als Betreuer und Fotograf tätig gewesen und als Koch im Kinderbibelzeltlager in Burlage. Seine ehrenamtliche Arbeit beträgt in der Woche meistens bis zu 30 Stunden und beinhaltet Pressearbeit, Fotografie, Konfirmandenzeit und das Schreiben des örtlichen Gemeindebriefes. „Natürlich leiden meine Hobbys darunter, aber daran bin ich selbst Schuld“, gesteht er nüchtern. „Wenn wir es nicht machen, dann macht es keiner.“ Viele Jugendliche vertrauen Kollorz inzwischen so sehr, dass sie oft zu ihm kommen, um über ihre Probleme zu reden.

Peter Kollorz ist ein Mann mit einem außergewöhnlichen Lebenslauf und einer interessanten Sichtweise auf verschiedene Dinge. Die Zukunft steht in den Sternen, somit weiß niemand, ob sich sein Jugendtraum „mit dem Schiff um die Welt zu segeln“ vielleicht nicht doch noch bewahrheitet.

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Preisverleihung OV-Medienprofi

Recherche-Wettbewerb der Tageszeitung
Alle Kursteilnehmer haben im Frühjahr 2019 am Wettbewerb der Oldenburgischen Volkszeitung „Medienprofi“ teilgenommen. Als Schulsieger hat die Gruppe „SPOOKS“ einen respektablen 9. Platz erreicht.
Bei der Preisverleihung in Vechta Ende Mai standen Emily und Lena der OV-Redakteurin Rede und Antwort. Richtig schön war die musikalische Begleitung der Preisverleihung: unsere formidablen „Blechbirds“ unter der Leitung von Volker Emse brachten das Schauburg-Kino zum Klingen.

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Ludger Kässens: Ein Jahr im Amt des Schulleiters

Digitalisierung, Abordnungen, eine neue Handynutzungsordnung: im Interview mit dem WPU Journalismus erzählt Ludger Kässens von seinem ersten Jahr im Amt des Schulleiters.

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Handynutzung in den Pausen erlaubt

Ende November ist in der Gesamtkonferenz ein Beschluss zur Änderung der Hausordnung gefasst worden: In Zukunft wird am Gymnasium Damme die verantwortungsvolle Nutzung des Handys in den Pausen erlaubt sein. Dieser verantwortungsvolle Umgang mit elektronischen Geräten wird in den kommenden Wochen im Unterricht thematisiert werden. Die Änderung ist auch in der Schülerschaft nicht unumstritten, wie zwei Kommentare, die im WPU Journalismus verfasst wurden, zeigen:

 

Kontra: Smombies statt Quatschtanten?
Ein Kommentar von T. M., J. K., G. H., I. H. und S. M. (WPU8 Deutsch)

Wieder einmal hat sich die Schulleitung des Gymnasiums in den Kopf gesetzt, sich durch eine schlecht durchdachte Regelung bei den Schülern beliebt zu machen. Bislang war es verboten, das Handy in der Schule zu nutzen. Die Regel, die die Handynutzung untersagte, wird durch eine Handynutzungsordnung ersetzt, die von allen Schülern unterschrieben werden muss. Ab Februar wird die Handynutzung in der Pause erlaubt sein. Aber ist das wirklich so sinnvoll?

Für diese Regeländerung spricht, dass viele Schüler durch Apps ihre Pausen interessanter gestalten können. Außerdem kann man so auch in der Schule Kontakt zu Freunden, aber vor allem zu der Familie aufnehmen. Jedoch darf man diese im Notfall sowieso kontaktieren. Schüler können Spielerfolge mit anderen teilen, doch geht das nicht auch im direkten Gespräch? In den Pausen werden kaum noch Gespräche geführt werden, denn jeder wird nur noch auf sein Handy schauen. Trotz ausdrücklichem Verbot von Film- und Tonaufnahmen werden die eingefleischten Smombies, die ständig am Handy hängen, Apps wie Snapchat nutzen, was nicht kontrolliert werden könnte. Stichwort Datenschutz!
Der Markenwahn wird nie gekannte Züge annehmen. Statt mit teuren Klamotten werden die Schüler dann mit ihren neusten Handys protzen. Die Schulleitung sollte dies noch einmal überdenken, bevor es unvorhersehbare Folgen nimmt.

Pro: Handys statt Lagerfeuer!
Ein Kommentar von J.B., S.H., N.W., R.Z. (WPU8 Deutsch)

Die Frage, ob Handys in den Pausen genutzt werden dürfen, haben sich auch die Mitglieder der Gesamtkonferenz am Gymnasium Damme gestellt. Ihre Antwort darauf war: „Ja!“, weswegen wir im Februar 2019 Handys in den Pausen nutzen können. Ist das ein Schritt in die richtige Richtung?

Einige „Fachmänner“ meinen zwar, dass jetzt, durch die Aufhebung des Verbotes, die direkten Gespräche der Schüler verstummen könnten. Auch behaupten sie, dass handylose Schüler ausgeschlossen werden könnten. Allerding ist es Fakt, dass nahezu jeder Schüler ein Handy besitzt! Das Argument, dass der Gesprächsstoff ausgehen wird, ist totaler Unsinn, da die Schüler vor der Aufhebung des Verbotes, sowieso oft über Apps der Handys redeten. Ebenfalls können Informationen in Zukunft schneller nachgeschlagen werden, da alle Fakten in der Hosentasche sind. Wir leben doch nicht in der Steinzeit, in der wir in einer Höhle sitzen und versuchen, ein Feuer zu machen. Die Gegner der neuen Handyordnung sollten mal aufhören, in ihr Lagerfeuer zu starren und endlich in der Neuzeit ankommen!

WPU Journalismus (WES / Jg 8)
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