Serie: Teil 6 – Märchen unserer Schülerinnen und Schüler

Monatlich wird in Zukunft immer wieder ein selbst geschriebenes Märchen aus dem aktuellen Jahrgang 6 veröffentlicht:

Die gute Hexe und der verzauberte Prinz

Es war einmal ein Prinz, der lebte in einem großen Schloss. Der Prinz ging an einem schönen Tag im Wald spazieren. Auf einmal kam ein böser Zauberer.

Der Zauberer fragte ihn, ob er etwas zu essen haben kann.

Der Prinz antwortete: ,,Nein! Ich habe nichts für dich.”

Der Zauberer wurde zornig, er verfluchte ihn und verzauberte ihn in einen Raben.

Der Rabe flog durch den Wald und sah eine kleine Holzhütte.

Er flog zur Fensterbank und setzte sich da hin.

Aus der Hütte kam eine kleine Hexe.

Der Prinz fragte die Hexe: ,,Kannst du mich befreien? Ich wurde in einen Raben verwandelt?.”

Die Hexe wollte ihm helfen und fragte, was sie machen soll. Der Rabe sprach verzweifelt: ,,Du musst drei Aufgaben lösen. Die erste Aufgabe lautet, dass du einen goldenen Apfel von einem verzauberten Baum pflücken musst und ihn in deinen Hexenkessel legen.”

Die Hexe ging durch den Wald und fand den Apfelbaum. Der Apfel hing aber zu weit oben.

Plötzlich kam eine Fee und fragte, warum sie so traurig aussah. ,,Ich muss den goldenen Apfel vom Apfelbaum holen.” Die Fee holte den Apfel vom Baum und die Hexe ging fröhlich nach Hause und warf den Apfel in den Kessel.

Der Rabe freute sich: ,,Super! Als zweite Aufgabe musst du in einen tiefen See tauchen und eine lila Muschel holen. Sie kam am See an und tauchte so tief wie sie konnte, aber fand die Muschel nicht. Sie saß verzweifelt an einem Baum, als plötzlich eine Meerjungfrau kam und fragte: ,,Warum sitzt du da so verzweifelt?” Die Hexe erzählte ihr, dass sie eine lilafarbene Muschel finden soll. Die Meerjungfrau holte die Muschel und gab sie der Hexe. Die Hexe kam zu Hause an und warf die Muschel in den Kessel. Der Rabe erklärte die dritte Aufgabe: ,,Du musst eine besondere Blume finden, die auf einer Wiese ist.” Die Hexe fragte, ob die Blume ein besonderes Merkmal hat. ,,Die Blume ist rosa und darauf sitzt immer ein Schmetterling”, sagte der Rabe.

Die Hexe ging auf die Wiese und suchte die Blume. Der Rabe kam angeflogen und sagte, dass die Hexe nur drei Stunden Zeit hat.

Eine Stunde verging, aber die Hexe fand die Blume nicht, als plötzlich eine Biene kam, und fragte: ,,Kann ich dir helfen?”

Die Hexe erzählte der Biene alles und die Biene flog zur Blume und gab sie der Hexe. Die Hexe bedankte sich und ging nach Hause. Sie warf die Blume in den Kessel und rührte um.

Dann nahm sie einen Löffel und gab ihn dem Raben.

Der Rabe trank die Suppe und verwandelte sich in einen Prinzen zurück.

Die Hexe war überglücklich, dass sie ihm helfen konnte.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Gemeinsam aktiv – Kinderfußballtag

Der Kinderfußballtag an der HMO begeistert unsere Schülerinnen und Schüler

Beim Kinderfußballtag am 17.02.2026 erlebten die Kinder einen Tag voller Bewegung, Freude und

Teamgeist. Alle waren mit Begeisterung dabei und hatten viel Spaß am Training.

Ein großes Dankeschön gilt den Sponsoren, die uns tatkräftig unterstützt haben, sowie der Fußballschule:

1. Ostsächsische Fussballschule e.V., deren Trainerteam die Kinder hervorragend angeleitet hat.

Wir freuen uns bereits auf weitere Veranstaltungen, die unseren Schülerinnen und Schülern schöne

gemeinsame Erlebnisse ermöglichen.

 

 

Serie: Teil 5 – Märchen unserer Schülerinnen und Schüler

Monatlich wird in Zukunft immer wieder ein selbst geschriebenes Märchen aus dem aktuellen Jahrgang 6 veröffentlicht:

Feenkiste

Es war einmal ein wunderschöner Prinz. Er lief durch das Dorf und auf einmal standen seine Tische neben ihm und sagten: ,,Wir haben einen Hilfeschrei gehört! Wir dachten, dass du gerufen hast.” Eine verfluchte Hexe hörte den Prinzen und die laufenden Tische reden. Sie meinte: ,,Ich habe auch einen Hilferuf gehört.“ So gingen die Hexe, der Prinz und die vielen Tische in den Wald und suchten den Grund des Hilfeschreis. Mitten im Wald fanden sie eine Kiste, aus der der Schrei gekommen ist. Da sagte eine ruhige Stimme: ,,Holt mir bitte den Schlüssel aus dem Schüsselsee.” So gingen der Prinz, die Hexe und die vielen Tische zu dem Schüsselsee. Als sie bei dem See ankamen, waren um den ganzen See giftige und stachelige Beeren. Da bauten die vielen Tische eine Brücke über die giftigen und stacheligen Beeren. Dann liefen die Hexe und der Prinz über die Brücke in den See und holten den Schlüssel. So spazierten sie zurück zur Kiste. Sie waren schon ganz gespannt was drin sein könnte. Sie schlossen die Kiste auf und sahen eine wunderschöne Fee mit einem grünen Glitzerkleid und rosa Blüten. Die Fee sprach: ,,Da ihr mich befreit habt, habt ihr drei Wünsche frei.“ Der Prinz wünschte sich nichts, da er wunschlos glücklich war, die vielen Tische wünschten sich, dass sie sehen können, weil sie gegen alles liefen. Die Hexe wünschte sich, dass sie wieder hexen kann, da sie ja verflucht wurde und dass der Prinz und sie glücklich bis an ihr Lebensende leben. Und so geschah es auch.

 



Serie: Teil 4 – Märchen unserer Schülerinnen und Schüler

Monatlich wird in Zukunft immer wieder ein selbst geschriebenes Märchen aus dem aktuellen Jahrgang 6 veröffentlicht:

Der verrückte Junge

Eines Tages sah ein Rabe ein schönes Schloss. Er war von dem schönen Schloss begeistert. Er entdeckte eine schöne Königin, die einem kleinen Jungen half. Sie ging mit dem Jungen ins Schloss. Der Rabe flog zum Fenster und erblickte, dass die Königin den Jungen neu ankleidete und ihm Essen gab. Die Königin nahm den Jungen bei sich im Schloss auf. Am nächsten Tag geschahen komische Dinge: ein Tisch lief auf einmal weg, ein Brunnen schmückte sich selber und der Junge sagte: ,,Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Zauberbernhard heiß!” Die Königin kam ins Zimmer des Jungen und rief: ,,Was ist denn hier los? Warum hast du ein Schwein in deinem Zimmer?” Der Junge antwortete: ,,Es sieht nicht so aus wie du denkst.” Der Junge sprang aus dem Fenster und schrie: ,,Ich bin Zauberbernhard und kann alles kontrollieren, aber du kriegst mich niemals. Ich werde verschwinden!” Alles wurde wieder normal außer der Rabe. Dieser verwandelte sich in einen schönen König und heiratete die Königin. Die Hochzeit war wunderschön mit 100.000 Blumen und einer riesigen Torte. Und sie lebten glücklich mit ihrem Hausschwein bis ans Ende ihrer Tage.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Serie: Teil 3 – Märchen unserer Schülerinnen und Schüler

Monatlich wird in Zukunft immer wieder ein selbst geschriebenes Märchen aus dem aktuellen Jahrgang 6 veröffentlicht:

DER PRINZ UND SEIN FREUND PETER

 

Es war einmal ein Prinz, der reich war. Er hatte keine Familie und war ganz alleine. Er hatte nur einen Freund namens Peter. Sie waren beste Freunde. Eines Tages gingen sie in einen dunklen Wald. Sie liefen ewig. Dann kam plötzlich ein Wolf. Er knurrte: ,,Was wollt ihr in meinem Revier?“ Der Prinz und sein Freund hatten Angst. Der Prinz stotterte: ,,Wir wollen nur hier lang.“ Der Wolf wollte die beiden angreifen. Dann kam ein Zauberer und sagte: ,,Simsalabim, du Wolf, wirst nun sofort zu Stein.” Der Zauberer fragte: ,,Was wollt ihr hier?“ Der Prinz und sein Freund erklärten ihm, dass sie nur spazieren gehen wollten. Der Zauberer sagte: ,,Wenn ihr drei Aufgaben erfüllt, bekommt ihr einen Wunsch frei und könnt euch ungestört im Wald aufhalten.” Die beiden waren einverstanden. ,,Die erste Aufgabe lautet, dass ihr einen blauen Kristall finden und mir geben müsst.”  Die beiden machten sich auf den Weg. Der Prinz und sein Freund liefen hin und her, bis sie eine Höhle fanden. Sie gingen in die Höhle hinein und fanden den blauen Kristall. Dann gingen die beiden zum Zauberer und haben die erste Aufgabe gelöst. Die zweite Aufgabe ist, dass sie den höchsten Berg finden und hochklettern müssen. Die beiden wussten nicht, wo der höchste Berg ist. Dann kam ein Adler und fragte: ,,Warum guckt ihr denn so traurig?“ ,,Wir müssen den höchsten Berg finden“, antwortete Peter. Der Adler flog nach oben und rief: ,,Ich haben den höchsten Berg gefunden. Ich bringe euch hin.” Sie kamen an dem Berg an und kletterten ihn hoch. Peter und der Prinz bedankten sich bei dem Adler. Dann gingen die beiden zum Zauberer zurück und sagten: ,,Wir haben es geschafft und die zweite Aufgabe gelöst!“ Der Zauberer erklärte: ,,Die dritte Aufgabe ist, ihr müsst gegen einen Riesen kämpfen.” Die beiden wussten nicht, wie sie gegen einen Riesen kämpfen sollten. Sie waren nicht stark. Dann kam der Zauberer und gab den beiden einen Zaubertrank. Die beiden waren so stark und so groß. Dann kämpften Peter und der Prinz gegen den Riesen und sie gewannen und somit lösten sie auch die dritte Aufgabe. Der Prinz wünschte sich eine Familie und freute sich. Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute.