Interview mit Zeitzeugin Ursula Gießler

Unsere future peers und Medienscouts Toni Wagner und Judith Bohse besuchten zusammen mit Schulleiterin Regina Kurz, stv. Schulleiterin Sandra Schulte und ehemaligem Konrektor Paul Thoben am 06.05.2022 Frau Ursula Gießler in Freiburg (Breisgau) zu einem Interview.

Während des Nationalsozialismus wurde Frau Gießler als achtjähriges Kind in das Kloster Stegen zu Pater Heinrich Middendorf gebracht und dort zusammen mit ihrer Mutter, die eine gebürtige Jüdin war, versteckt. In beeindruckender Weise schilderte die heute 86-jährige, wie sie das Untertauchen in dieser Zeit erlebt und unseren Namensgeber Heinrich Middendorf wahrgenommen hat. Darüber hinaus beantwortete sie die interessierten Fragen aller Beteiligten.

Das Interview und ihre Berichterstattung wurden aufgezeichnet. Es gibt bereits Pläne für die Verwendung und mittelfristige Veröffentlichung.

Wir bedanken uns bei Frau Ursula Gießler für diese besondere Gelegenheit, die herzliche Begegnung und die offene Berichterstattung.

 

Elterncafé zur Projektwoche

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Eltern,

das Elterncafé zur Abschlussfeier der Projektwoche war ein voller Erfolg.

Nicht ein Kuchenkrümel ist übriggeblieben und wir konnten 301 Euro Spendengelder zu Gunsten der Ukraine einsammeln.

Die Spendenkiste für Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine, die in nächster Zeit an unsere Schule kommen werden, platzte auch aus allen Nähten. Wir werden daraus nach Bedarf die Kinder und Jugendlichen versorgen.

Die Kisten mit den Lebensmittelspenden für die Tafel haben wir bereits am Samstag übergeben können. Besonders gefreut hat sich Marianne Abeln von der Tafel über das viele Salz und den Zucker. Zurzeit besuchen die Tafel regelmäßig 60 Familien oder Einzelpersonen, Frau Abeln geht aber davon aus, dass es im Sommer bis zu 100 werden. Da auch die Supermärkte immer knapper kalkulieren und sie nur das abgeben dürfen, was übrig ist, wird die Tafel zunehmend auf private Spenden angewiesen sein. Wer also noch spenden möchte, jederzeit und gerne.
Die Tafel lässt ein großes Dankeschön an die Eltern der HMO ausrichten. Voraussichtlich sind diese Lebensmittel auch schon Anfang der Woche verteilt.

Zum Schluss möchten wir Euch noch ganz besonders Danken. Für Eure Hilfe, für Eure Spenden und für Euren guten Appetit.

Euer

Schulelternrat

Vorlesewettbewerb 2021/22

Lana Ahaus gewinnt den Vorlesewettbewerb und ist die neue Schulsiegerin der HMO!

Am 24.03.2022 konnte sich Lana im diesjährigen Wettbewerb der sechsten Klassen durchsetzen. Sie überzeugte die Jury durch ihr betontes und klares Vorlesen. Damian Stebner wurde Klassensieger der 6a.

Die gesamte Schulgemeinschaft und die Fachschaft Deutsch gratulieren zu diesem Erfolg!

Friedensgrußkarten

Seit Beginn der Woche führen die Schüler:innen der Abschlussklassen 10 eine Spendenaktion durch, bei der „Friedensgrußkarten“ verkauft werden, auf denen die Schüler:innen und Lehrer:innen der Schule einen Friedensgruß an ihre Mitschüler:innen und Kolleg:innen senden können.
Die Karten werden in den nächsten Wochen immer dienstags und donnerstags in der Mittagpause am Tresen unten im Foyer (Eingangsbereich) verkauft.
Eine Karte kostet 0,50€..
Der Erlös kommt zu 100 Prozent den Opfern des Krieges in der Ukraine zugute und wird an die  „Aktion Deutschland Hilft“ übermittelt.

Die Schüler*innen der HMO Aschendorf äußern sich zum Ukraine Krieg.

Auch den Schüler*innen der HMO bereitet der Krieg in der Ukraine Sorgen.

Es bereitet uns Sorgen, dass so viele Menschen ihre Heimat verlassen müssen und wir finden es nicht richtig, dass die Ukraine angegriffen wird.

Manche stellen Putin als Präsident in Frage und finden es furchtbar, was der seinem Volk und der Ukraine antut, weil der Krieg in der Ukraine nicht nur Folgen in der Ukraine hat, sondern ganz Europa betrifft.

Russische Staatsangehörige in Deutschland werden für das angefeindet, was Putin tut.

Viele haben in der Ukraine Verwandte, die durch die aktuelle Situation nicht aus der Ukraine rauskommen.

Auch Menschen in Russland wollen ein Ende des Kriegs, doch sie werden festgenommen, wenn sie auf die Straße gehen und ihre Meinung kundtun. Auch unabhängig Nachrichtenagenturen in Russland haben aufgehört zu senden da sie fürchten, durch ein neues Gesetzt festgenommen zu werden.

Wir als Future Peers hoffen, dass sich eine friedliche Lösung für den Konflikt finden lässt und hoffen, dass die Menschen in der Ukraine nicht mehr lange in Angst leben müssen.