Begabtenförderung

Für besonders begabte Schülerinnen und Schüler werden im Rahmen des Ganztagsangebots mehrere Kurse angeboten, alle zu erkennen an der Teilüberschrift „Helle Köpfe“ Die Angebote sind wie folgt unterteilt:

1. „Helle Köpfe“ junior – Angebote der beteiligten Grundschulen

2. „Helle Köpfe“ – Talentwerkstätten für Schüler/innen der 3. bis 5. Klassen der beteiligten Grundschulen, der Realschule und des Gymnasiums Oedeme mit besonderen Begabungen und Interessen. Nach Einladung durch die Klassen- oder Fachlehrer können sich die Schüler/innen zur verbindlichen Teilnahme für ein Halbjahr anmelden.

3. „Helle Köpfe“ – Angebote des Gymnasiums Oedeme, für Schüler/innen mit besonderen Begabungen und Interessen. An den Arbeitsgruppen „Helle Köpfe“ können auch Schüler/innen der Realschule teilnehmen.

Angebote des Schülerstudiums (Frühstudium / Juniorstudium für Oberstufenschüler/innen)

Auch schon als Schüler(in) kann man studieren – genauer gesagt: Lehrveranstaltungen einer Universität besuchen. Das Gymnasium Oedeme arbeitet mit der Leuphana Universität Lüneburg und mit der Technischen Universität Hamburg-Harburg zusammen, die jeweils ein „Schülerstudium“ anbieten.
Informationen zum Förderprogramm „Next Level“ der TUHH für motivierte und begabte Schülerinnen und Schüler findet ihr »hier.

Hier die Informationen zum Frühstudium der Leuphana:

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Bericht zu „Jugend forscht / Schüler experimentieren 2020“

In diesem Jahr kämpften beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht / Schüler experimentieren“ am 6. und 7. Februar 2020 an der Leuphana Universität in Lüneburg 101 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit 60 Projekten in sieben verschiedenen Fachgebieten um die Teilnahme am Landeswettbewerb. Die jüngeren Schülerinnen und Schüler bis 15 Jahre präsentierten ihre Ergebnisse in 29 Projekten im Rahmen von „Schüler experimentieren“. 31 Projekte wurden von den Jugendlichen ab 15 Jahren in der Sparte „Jugend forscht“ vorgestellt.

Aus der „Helle Köpfe“-Chemie-AG traten Erik Kather und Tomas Scharffe (beide 7A) mit ihrem Projekt „Scharffe Katherlysatoren“ an, in dem sie versucht haben einen möglichst effektiven Grillanzünder selbst herzustellen. Ebenfalls im Fachgebiet Chemie in der Kategorie „Schüler experimentieren“ war Bjarne Noller (7F) erstmals in diesem Jahr dabei. In seinem Projekt „Aus Holz mach Papier“ hat er verschiedene Methoden zur Papierherstellung getestet und miteinander verglichen. Für seine Leistung wurde Bjarne als Neuling in der AG mit einem 2. Preis belohnt! Als „alter Hase“ präsentierte Julien Boek (11B) im Fachgebiet Chemie in der Kategorie „Jugend forscht“ die aktuellen Untersuchungsergebnisse über seinen nachhaltigen Kunststoff, an dem er schon seit mehreren Jahren forscht. Seine unermüdliche Forschung wurde am Ende mit dem Sonderpreis „Reset Plastic“ in Höhe von 75,- € ausgezeichnet! Aus der „Helle Köpfe“-Programmier-AG traten Sören Heintzmann und Tjorven Patragst (beide 8A) sowie Andrei Lian (8B) im Fachgebiet Technik in der Kategorie „Schüler experimentieren“ an. Animiert von den beliebten Tonieboxen haben sie Audiosysteme selbst gebaut und den Einsatz beim Lernen wie z.B. zum Vokabellernen untersucht. Für ihre Arbeit wurden sie mit dem 2. Preis belohnt!

Das Gymnasium Oedeme war aber nicht nur mit den sieben Teilnehmern vertreten. Neben Frau Buchholz, Frau Wille und Herrn Wehlen, die unsere Teilnehmer betreuten, bewertete Frau Haake als Jurorin die Projekte im Fachgebiet Physik. Als alle Teilnehmer am Freitagvormittag ihre Projekte der Öffentlichkeit vorstellten, besuchten uns die Klassen 7A und 8A, um sich die inspirierenden Projektideen präsentieren zu lassen und natürlich auch um ihre Mitschüler mental zu unterstützen. Für die tolle musikalische Umrahmung der Siegerehrung, die den Höhepunkt des Wettbewerbs darstellte, sorgte wie auch in den letzten Jahren die Bigband unserer Schule mit Herrn Loheide und Frau Niehoff.

Neben den individuellen Platzierungen erhielt das Gymnasium Oedeme in diesem Jahr den Schulpreis für besonderes Engagement bei der Förderung von Schülerinnen und Schülern im mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Bereich. Neben der Urkunde haben wir ein Preisgeld in Höhe von 250,- € bekommen, das in zukünftige Projekte fließen kann! Habt ihr auch Lust an einem spannenden Projekt zu arbeiten und eventuell schon im nächsten Jahr beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht / Schüler experimentieren“ anzutreten? Dann schaut doch mal in einer unserer „Helle Köpfe“-AGs in der Physik, Chemie oder Informatik vorbei. Wir freuen uns auf euch!

Steffi Wille

Bericht der Projekt AG Antike (10. Mai 2019)

„Wie realistisch ist die Legionärsausbildung bei Asterix dargestellt?“
„Wie sehr ähneln sich die ägyptischen und griechischen Götter?“
„Welche antike Zivilisation war weiter entwickelt, die der Römer oder die der Chinesen?“
Mit diesen Fragen beschäftigten sich die fünf Schüler der Projekt AG Antike über 10 Wochen. Dabei sind zwei spannende Spiele und ein selbstprogrammiertes Quiz entstanden, die beim Abschlussfest des Hochbegabtenverbundes am 17.06. vorgestellt werden. 
Doch zunächst ging es in der AG darum sich mit antiken Hochkulturen zu beschäftigen, die eher unbekannt sind: die Assyrer, die Sumerer, die Haraya-Kultur und chinesische Hochkulturen. Dies diente dazu das Wissen über verschiedene Hochkulturen zu vertiefen und Ideen für Forscherfragen zu entwickeln. Nach den persönlichen Interessen entschieden sich die 6. Klässler für verschiedene Themen, in die sie sich durch eine Bibliotheksrecherche vertieften. 
Um die Fragen zu beantworten entwickelten die Schüler das Quiz und die beiden Spiele, die in der Runde der Teilnehmer immer wieder vorgestellt wurden, um Verbesserungsvorschläge zu erhalten. 
Auch in Phasen, die langweilig waren, bewiesen Peer, Jona, Erik, Sören und Juri gutes Durchhaltevermögen und arbeiteten motiviert an ihren Projekten, so dass sie tolle Ergebnisse erzielten, die von solidem Fachwissen, einer strukturierten Arbeitsmethode und guter Teamarbeit zeugen. 
C. Wehlen

Projekt-AG „Vogelhäuser bauen“: Erst denken, dann handeln oder: sanieren dauert länger als neu bauen (08. Januar 2019)

Zum Auftakt der Projekt AG „Vogelhäuser bauen“ hat Herr von der Heide die zehn Schülerinnen und Schüler um das Schulgelände geführt und uns viel über das Nistverhalten von Vögeln erzählt. Daraufhin haben wir den Wald nach Spechthöhlen abgesucht, eine beliebte, aber selten gewordene, Nistmöglichkeit für z.B. Meisen. Eine haben wir gefunden, allerdings war der Baum gefällt, so dass er für Vögel unbenutzbar ist. Danach sind wir ins Wohngebiet „Teufelsküche“ gegangen und haben festgestellt, dass in den Gärten keine natürlichen Nistmöglichkeiten existieren, weshalb Vögel auf Nistkästen angewiesen sind.
In den Wochen danach ging es ans Planen der Vogelhäuser, wobei das dreidimensionale Zeichen ganz schön schwierig war, sich eine genaue Planung aber auszahlte. Nach dem Planen wurde fleißig gesägt, gefeilt, gebohrt und geschraubt. Häufig kam es dazu, dass sich eine oder einer verrechnet (oder falsch gedacht) hat und dann improvisiert werden musste (s. Überschrift). Es hat sich aber keiner entmutigen lassen, auch wenn es mal schwieriger (oder langweilig) wurde (trotz Sprüchen wie „Ich hasse sägen“, „Ich hasse bohren“, „Ich hasse malen“).
Den Schülerinnen und Schülern gefiel, dass sie ihre Kreativität ausleben konnten, sie viel alleine gemacht haben (mit ein wenig Hilfe). Sie hätten etwas gemacht, was sie sonst nicht so machen, was bei allen zu schönen Vogelhäusern geführt hat, auch wenn diese nicht „zweigeschossig, mit Essenslager oder Stange“ gebaut werden durften (letzteres haben wir bei der vogelkundlichen Einführung gelernt).
Die zehn Kinder haben außerdem gelernt, wie man richtig sägt (es heißt nicht umsonst „Japan Zugsäge“), dass man auch mit „normalem“ Werkzeug gut arbeiten kann (auch wenn es mühseliger ist) und dass sehr leicht Fehler passieren, wenn man nicht lange genug nachgedacht hat (s. Überschrift).
Am letzten Tag sind alle, nachdem sie fotografiert wurden, mit ihren fertig bemalten Vogelhäusern zufrieden nach Hause gegangen und ab dem Frühling freuen sich viele Meisen über ihre tollen neuen Behausungen.

L. Lehmann, C. Wehlen