Übersicht des allgemeinen Ganztagsangebots

Die Ganztagsangebote des Gymnasiums Oedeme werden im Rahmen der ersten Schulwochen aktualisiert und hier veröffentlicht.
Der reguläre Ganztagsbetrieb beginnt am 23. August 2019. Die Hausaufgabenbetreuung in der Bibliothek startet bereits am 19. August 2019.

Bericht der Projekt AG Antike (10. Mai 2019)

„Wie realistisch ist die Legionärsausbildung bei Asterix dargestellt?“
„Wie sehr ähneln sich die ägyptischen und griechischen Götter?“
„Welche antike Zivilisation war weiter entwickelt, die der Römer oder die der Chinesen?“
Mit diesen Fragen beschäftigten sich die fünf Schüler der Projekt AG Antike über 10 Wochen. Dabei sind zwei spannende Spiele und ein selbstprogrammiertes Quiz entstanden, die beim Abschlussfest des Hochbegabtenverbundes am 17.06. vorgestellt werden. 
Doch zunächst ging es in der AG darum sich mit antiken Hochkulturen zu beschäftigen, die eher unbekannt sind: die Assyrer, die Sumerer, die Haraya-Kultur und chinesische Hochkulturen. Dies diente dazu das Wissen über verschiedene Hochkulturen zu vertiefen und Ideen für Forscherfragen zu entwickeln. Nach den persönlichen Interessen entschieden sich die 6. Klässler für verschiedene Themen, in die sie sich durch eine Bibliotheksrecherche vertieften. 
Um die Fragen zu beantworten entwickelten die Schüler das Quiz und die beiden Spiele, die in der Runde der Teilnehmer immer wieder vorgestellt wurden, um Verbesserungsvorschläge zu erhalten. 
Auch in Phasen, die langweilig waren, bewiesen Peer, Jona, Erik, Sören und Juri gutes Durchhaltevermögen und arbeiteten motiviert an ihren Projekten, so dass sie tolle Ergebnisse erzielten, die von solidem Fachwissen, einer strukturierten Arbeitsmethode und guter Teamarbeit zeugen. 
C. Wehlen

Volleyball-Landesentscheid von „Jugend trainiert für Olympia“ (04. März 2019)

Am Donnerstag, dem 7. März 2019 war es dann soweit. Der Landesentscheid von „Jugend trainiert für Olympia“ stieg in der Güldenhalle in Braunschweig. Unser WK 3 Team legte direkt stark los. Mit einem Sieg nach dem ersten Spiel gegen die IGS Flötenteich aus Oldenburg hatten wir eine solide Basis und Selbstvertrauen. Auch das zweite Spiel gewannen wir mit viel Sicherheit und guten Angriffen. Dann wurde es ernst. Unser letztes und alles entscheidendes Spiel gegen Hildesheim, die auch zwei Siege erlangt haben. Nach kurzen Startproblemen haben wir das Spiel in die Oberhand genommen und durch Bombenstimmung und guter Annahme überzeugt. Dann war es ein klarer Fall. Sieg und somit auch das Ticket für das Bundesfinale in Berlin. Auch das ältere WK 2 Team sicherte sich einen soliden 3. Platz. Alles in einem also ein erfolgreicher Donnerstag in Braunschweig. Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin.

von Falk Bahlmann

PS: Es spielten: Falk Bahlmann, Bent Mildner, Matthis Oltmanns, Jona Lieblang, Bosse Dettmar und Jonas Weidlich (nicht anwesend war Louis Thulke, der uns aber auch in Berlin unterstützen wird.)

Skifreizeit (26.-29. Januar 2019)

Am 26. Januar 2019 ging es endlich wieder los, die Handball-Ski-AG machte sich in aller Herrgottsfrühe auf die lange Reise nach Wagrain im Salzburger Land (Österreich), die trotz des Schneechaos der vorvergangenen Wochen problemlos verlief. Vor Ort erwartete uns als Belohnung ein Winterparadies mit traumhaften Schneebedingungen, um das Skifahren zu erlernen, zu perfektionieren oder einfach zu genießen. Wir verbrachten dort eine traumhafte und harmonische Woche, nicht zuletzt auch Dank des wie gewohnt tollen Service im Markushof sowie der hilfsbereiten und (meist) folgsamen Schüler. Der ein oder andere „Gruß“ aus der Kälte wurde da von Lehrerseite durchaus toleriert und umgehend erwidert. Besonders – aber nicht nur – die Anfänger haben uns in ihren Fortschritten sehr beeindruckt! Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Herrn Dauer für die diesjährige Begleitung unserer AG-Fahrt und auch allen „Lumpis“, auf die wir uns wie immer verlassen konnten.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen an gleicher Stelle im nächsten Jahr und wünschen bis dahin „Ski heil“!
Frau Biehler und Frau Bode

Projekt-AG „Vogelhäuser bauen“: Erst denken, dann handeln oder: sanieren dauert länger als neu bauen (08. Januar 2019)

Zum Auftakt der Projekt AG „Vogelhäuser bauen“ hat Herr von der Heide die zehn Schülerinnen und Schüler um das Schulgelände geführt und uns viel über das Nistverhalten von Vögeln erzählt. Daraufhin haben wir den Wald nach Spechthöhlen abgesucht, eine beliebte, aber selten gewordene, Nistmöglichkeit für z.B. Meisen. Eine haben wir gefunden, allerdings war der Baum gefällt, so dass er für Vögel unbenutzbar ist. Danach sind wir ins Wohngebiet „Teufelsküche“ gegangen und haben festgestellt, dass in den Gärten keine natürlichen Nistmöglichkeiten existieren, weshalb Vögel auf Nistkästen angewiesen sind.
In den Wochen danach ging es ans Planen der Vogelhäuser, wobei das dreidimensionale Zeichen ganz schön schwierig war, sich eine genaue Planung aber auszahlte. Nach dem Planen wurde fleißig gesägt, gefeilt, gebohrt und geschraubt. Häufig kam es dazu, dass sich eine oder einer verrechnet (oder falsch gedacht) hat und dann improvisiert werden musste (s. Überschrift). Es hat sich aber keiner entmutigen lassen, auch wenn es mal schwieriger (oder langweilig) wurde (trotz Sprüchen wie „Ich hasse sägen“, „Ich hasse bohren“, „Ich hasse malen“).
Den Schülerinnen und Schülern gefiel, dass sie ihre Kreativität ausleben konnten, sie viel alleine gemacht haben (mit ein wenig Hilfe). Sie hätten etwas gemacht, was sie sonst nicht so machen, was bei allen zu schönen Vogelhäusern geführt hat, auch wenn diese nicht „zweigeschossig, mit Essenslager oder Stange“ gebaut werden durften (letzteres haben wir bei der vogelkundlichen Einführung gelernt).
Die zehn Kinder haben außerdem gelernt, wie man richtig sägt (es heißt nicht umsonst „Japan Zugsäge“), dass man auch mit „normalem“ Werkzeug gut arbeiten kann (auch wenn es mühseliger ist) und dass sehr leicht Fehler passieren, wenn man nicht lange genug nachgedacht hat (s. Überschrift).
Am letzten Tag sind alle, nachdem sie fotografiert wurden, mit ihren fertig bemalten Vogelhäusern zufrieden nach Hause gegangen und ab dem Frühling freuen sich viele Meisen über ihre tollen neuen Behausungen.

L. Lehmann, C. Wehlen

Ein Ausflug zum Biogarten Scharnebeck (29.10.1018)

Schweine, Hühner und Kuchen – Ein Ausflug zum Biogarten Scharnebeck

Es war ein kalter, windiger Tag, als wir, die Garten-AG vom Gymnasium Oedeme, uns auf den Weg zum Schulgarten Scharnebeck machten.                                                                                  

Wir fuhren mit dem Bus zum Schulzentrum Scharnebeck. Dort wurden wir von Herrn Block empfangen, dieser zeigte uns zuerst den Biotrakt. Dann führte er uns zum Biogarten, wo wir von Schülern der Biogarten-AG herzlich willkommen geheißen wurden.                                                           
Sie zeigten uns zuerst die Hühner und die, die wollten, konnten auch eins auf den Arm (und auf den Kopf) nehmen. Danach sind wir zu den Schweinen gegangen, dort durften wir nur mit Schutzanzügen und Gummistiefeln ins Gehege. Die Schweine haben sich über uns gefreut, wie wir uns über sie.                                                                                                                             
Damit wir auch etwas mithelfen konnten, bekamen wir Maiskolben, von denen wir den Mais in einen Eimer reiben sollten. Das tat auf Dauer an den Händen weh. Nach der „anstrengenden“ Arbeit, haben wir eine wohlverdiente Pause mit Kuchen und selbstgepresstem Apfelsaft gemacht. Danach mussten wir uns von der Biogarten-AG und den Schweinen und Hühnern verabschieden, um danach am Kalten Busbahnhof auf den Bus zu warten.                                                                        
Der Biogarten wirkte fast wie ein kleiner Bauernhof. Wir finden es natürlich schade, dass wir keine eigenen Hühner und Schweine bei uns in unserem Schulgarten in Oedeme halten können, müssen aber einsehen, dass es nicht geht.                                                                      

Es war ein schönes Erlebnis und es hat uns sehr viel Spaß gemacht.
Malena, Hannah und Nalani