Projektwoche „Gemeinsam K(k)lasse sein“
Während der Projektwoche “Gemeinsam gegen Mobbing“ beleuchtet ein Polizist in den neunten Klassen das Thema Cybermobbing aus polizeilicher Sicht. Diese Aufklärung ist besonders wichtig, um den Jugendlichen zu vermitteln, dass die Polizei ein verlässlicher Partner für alle Menschen ist, die Unterstützung oder Schutz benötigen. Im Rahmen des Projekts lernen die Schülerinnen und Schüler konkrete Vorgehensweisen im Ernstfall und erfahren genau, an wen sie sich wenden können. Die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen wird dabei als sehr erfrischend empfunden, da sie eine große Offenheit zeigen und die nötige Energie mitbringen, um als positiver Hebel für die Zukunft zu wirken. Das primäre Ziel des Projekts ist es, Mut und Zivilcourage zu stärken: Mobbing-Opfer sollen wissen, dass sie nicht allein sind, und den Mut finden, sich Hilfe zu suchen. Gleichzeitig werden Außenstehende dazu ermutigt, in solchen Situationen aktiv gegen Mobbing vorzugehen, sich zusammenzuschließen und Betroffene zu unterstützen.

TAG 1
Am 07.09.2026 wurde im Rahmen der Projektwoche eine Jugendbeziehungsberatung im Jugendhaus Fönix veranstaltet. Dort wurde über Jugendbeziehungen aufgeklärt und besprochen, welche Ansichten Jugendliche über Beziehungen haben. Die Jugendlichen wurden in Jungen und Mädchen aufgeteilt. In einem Sitzkreis wurden Begriffe gesammelt über Dinge, die in einer Beziehung wichtig sind und welche Tätigkeiten nicht akzeptiert werden. Danach wurden zwei Rollenspiele gespielt. Das erste Szenario war, dass Person A Person B überzeugen sollte, ein Bild von sich zu schicken. Das zweite Szenario war ein Eifersuchtsstreit, weil Person B einer anderen Person geschrieben hat und Person A daraufhin eifersüchtig war. Aus diesem Grund fühlte Person B sich kontrolliert. Zum Schluss gab es noch ein Video, über das Einverständnis von beiden Seiten beim Geschlechtsverkehr, was sinnbildlich durch das Trinken von Tee dargestellt wurde.
TAG 2
Am Dienstag haben sich die 6. Klassen mit dem Thema Cybermobbing beschäftigt. Dabei ging es darum, was Cybermobbing eigentlich bedeutet, wie es entstehen kann und was man dagegen tun kann.
Zuerst haben sie darüber gesprochen, was Mobbing bedeutet, dass eine Person über einen längeren Zeitraum immer wieder beleidigt, ausgeschlossen, bedroht oder absichtlich verletzt wird. Das kann zum Beispiel in der Schule, auf dem Pausenhof oder in einer Gruppe passieren. Mobbing kann sowohl von einer einzelnen Person als auch von mehreren Personen ausgehen.
Danach haben haben sie sich mit Cybermobbing beschäftigt. Cybermobbing findet über das Internet oder digitale Geräte statt. Dazu gehören zum Beispiel WhatsApp, TikTok, Instagram, Snapchat oder andere soziale Medien. Betroffene können beleidigende Nachrichten bekommen, in Gruppen ausgeschlossen werden oder es können peinliche Bilder oder Videos von ihnen verbreitet werden. Besonders schlimm ist, dass solche Inhalte sehr schnell an viele Menschen weitergeleitet werden können.
Sie haben außerdem zwischen Gruppenchat-Mobbing und Einzelchat-Mobbing unterschieden. In einem Gruppenchat kann eine Person beispielsweise absichtlich ausgeschlossen oder von mehreren gleichzeitig beleidigt werden. Im Einzelchat können Täter, für eine Person sehr belastend sein, weil sie sich dadurch alleine und hilflos fühlen können.
Insgesamt haben sie gelernt, dass Cybermobbing eine ernste Sache ist. Jeder kann dazu beitragen, dass sich andere im Internet sicher fühlen. Respekt, Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt sind deshalb sehr wichtig, sowohl im echten Leben als auch im Internet.
Jahrgang 6 (Prävention & digitales Handeln): Die Klassen erarbeiteten wichtige Verhaltensregeln. Die 6b besprach konkrete Hilfemaßnahmen, während die 6d sich auf Cybermobbing und die richtige Beweissicherung konzentrierte. In der 6c wurden die Themen Social-Media und Gruppenzwang diskutiert sowie der Unterschied zwischen Streit und Mobbing geklärt. Die 6e definierte feste Gruppenregeln für Klassen- und Gruppenchats.
Jahrgang 5 (Empathie & Gefühle): Die Klasse 5d näherte sich dem Thema emotional an. Die Schüler lernten, Gefühle durch Farben und Smileys auszudrücken. Zudem wurden Fallbeispiele analysiert und der Film „Sieger sein“ geschaut, um Ausgrenzung und Klassengemeinschaft zu thematisieren. Der Tag war ein voller Erfolg und hat den Schülern wichtige Werkzeuge für den Alltag und die digitale Welt mitgegeben.

Tag 3
Am dritten Tag unserer Projektwoche zum Thema Mobbing waren wir bei den Klassen 8a und 8b. Dort haben wir uns mit verschiedenen Aspekten rund um das Thema Mobbing beschäftigt. Die Schülerinnen und Schüler der 8a und 8b haben uns erzählt, dass sie bereits Videos zum Thema Mobbing gemacht haben. Dabei ging es unter anderem darum, wie man Mobbing vermeiden kann und welche Möglichkeiten es gibt, damit umzugehen.
Außerdem haben die Klassen einen Film zum Thema Mobbing geschaut. Dabei wurde uns allerdings nichts genauer über den Inhalt oder die Aussage des Films erzählt.
Danach haben wir darüber gesprochen, welche Maßnahmen gegen Mobbing es gibt. Wenn jemand gemobbt wird, sollte man sich Hilfe bei einer Vertrauensperson suchen. Dazu gehören zum Beispiel Lehrkräfte, Freunde oder Familienmitglieder. Auch beim Cybermobbing gibt es Möglichkeiten, sich zu schützen. Eine wichtige Maßnahme ist es, Screenshots von Nachrichten oder Beiträgen zu machen, um Beweise zu sichern.
Insgesamt war der dritte Tag bei der 8a und 8b eine weitere Möglichkeit, sich mit dem Thema Mobbing auseinanderzusetzen und verschiedene Möglichkeiten kennenzulernen, wie man damit umgehen kann.
Tag 4
Am vierten Tag unserer Projektwoche gegen Mobbing ging es vor allem um das Thema Zusammenhalt. Die Klasse 10a wurde in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe beendete ihr Bildprojekt. Sie gestalteten Bilder von Keith Haring in einem Flurbereich.
Die Bilder zeigen, wie wichtig Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung sind. Sie sollen deutlich machen, dass man bei Mobbing nicht wegschauen sollte. Es ist wichtig, dass wir zusammenhalten und uns gegenseitig helfen.
Das Ziel des Tages war zu zeigen, dass Mobbing besser bekämpft werden kann, wenn wir als Gemeinschaft zusammenstehen und füreinander da sind. Die gemalten Bilder stellen diesen Gedanken auf eine einfache und kreative Weise dar. Wir waren auch bei der 10c. Sie haben sich ebenfalls mit Mobbing auseinandergesetzt, aber vor allem mit dem Thema Abschluss. Sie haben besprochen, was wir in der Mottowoche machen könnten und haben Designideen für die Abschlusspullis gesammelt.

Anmeldungsformular für das Schuljahr 2026/2027
Anmeldung ab Jahrgang 6
Anmeldungsformular ab Jahrgang 6 für das Schuljahr 2026/2027
Anmeldungsformular Jahrgang 5 für das Schuljahr 2026/2027
Gerne können Sie Ihren Anmeldebogen auch digital ausfüllen. Aktuell benötigen wir allerdings noch Originalunterschriften. Digitale Signaturen sind aktuell noch nicht ausreichend.
Digitalisierter Anmeldebogen Jahrgang 5 für das Schuljahr 2026/2027
Die Anmeldeformulare für das Schuljahr 26/27 erhalten Ihre Kinder der 4. Klassen
- in der Grundschule über ihre aktuellen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer,
- auf telefonische Anfrage (Frau Rosenow unter 04241 8047414 oder Frau Laging unter 04241 8047413) hin erhalten Sie Ihre Anmeldeunterlagen per Email,
- direkt bei uns vor Ort im Sekretariat oder
- auf unserer Homepage unter https://wordpress.nibis.de/obsbassum/
Sobald uns Ihre Anmeldung vorliegt, erhalten Sie eine Anmeldebestätigung per Email.
Die Anmeldeunterlagen können Sie uns per Post zusenden oder aber auch direkt in unseren Briefkasten am Haupteingang einwerfen.
Die Rückgabe erfolgt bitte bis zum 30.05.2026.
Sie können aber auch einen unserer Anmeldetage vor Ort (in der Verwaltung) nutzen:
Mittwoch, 29.04.2026, 14:00 – 16:30 Uhr,
Mittwoch, 06.05.2026, 14:00 – 16:30 Uhr.
Sie können aber auch grundsätzlich zu unseren Öffnungszeiten zur Anmeldung vorbeikommen:
Montag 07.30 bis 15.30 Uhr
Dienstag 07.30 bis 14.00 Uhr
Mittwoch 07.30 bis 14.00 Uhr
Donnerstag 07.30 bis 14.00 Uhr
Freitag 07:30 bis 12:00 Uhr
Elterninformationen für das Schuljahr 2026/2027












