Präventionsarbeit

Sehr geehrte Eltern, liebe Schüler*innen,

hiermit möchten wir Sie/Euch darüber informieren, dass die OBS Bassum gemeinsam mit der Stadt Bassum bis zu den Herbstferien eine anonyme Schülerbefragung durchführen möchte. Es sollen alle Schüler*innen der Jahrgänge 6 bis 10 befragt werden, um zukünftige präventive Angebote für Euch bedarfsgerecht und zielgerichtet gestalten zu können.

Die internetbasierte Befragung findet im Klassenverband statt und wird eine Schulstunde in Anspruch nehmen. Eure Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig und euch entstehen durch eine Nicht-Teilnahme keinerlei Nachteile. Personenbezogene Daten werden anonym erfasst und gespeichert und entsprechend den geltenden Datenschutzbestimmungen vor dem Zugriff Unbefugter gesichert. Eine Zuordnung der Antworten zu einzelnen Schülerinnen und Schülern ist natürlich nicht möglich. Auch die Schulen und Lehrkräfte haben keinen Zugriff auf die erhobenen Daten!

In dem Fragebogen werden Fragen zu verschiedenen Bereichen des alltäglichen Lebens gestellt. Dies betrifft das Verhalten der Schüler*innen (z.B. Ausübung von Gewalt, Erleben von Mobbing, nach dem Besitz von Waffen und der Begehung von Straftaten, ob Alkohol oder Drogen konsumiert werden). Gefragt werden die Schüler*innen auch nach ihrem Wohlergehen und danach, welche positiven Umstände in der Familie, der Schule, der Nachbarschaft und unter Gleichaltrigen gesehen werden.

Wir wollen den Schulen und anderen Einrichtungen mit der Untersuchung helfen, ihre Angebote für Kinder und Jugendliche zielgerichteter und der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen angepasst zu gestalten.

Wir freuen uns, dass Sie uns bei diesem Vorhaben unterstützen!

Kultusminister Tonne steht Rede und Antwort

Zweite Schülerpressekonferenz – Die Stecknadel war dabei

Bereits zum zweiten Mal fand in diesem Jahr die von Kultusminister Tonne initiierte Schülerpressekonferenz  statt. Auch Redakteurinnen unserer Schülerzeitung „Die Stecknadel“ waren wieder dabei.

Erneut konnte an diesem Tag Mitglieder der Schülerzeitungen aus ganz Niedersachsen Minister Tonne Fragen stellen und ganz nebenbei nacherleben, wie auch im alltäglichen Betrieb die Profis im Umfeld des Landtages und der Landespressekonferenz ihren Job der Berichterstattung ausüben. Eine Führung durch das Landtagsgebäude gab es zudem. So waren in diesem Jahr nicht nur regionale Zeitungen anwesend, sondern neben dem NDR auch Teams der TV-Sender RTL und SAT.1.

Hier Links zur medialen Berichterstattung!

    1. https://www.sat1regional.de/kultusminister-auf-schulkonferenz-hier-stellen-schueler-die-fragen/
    2. https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Hallo-Niedersachsen,sendung938964.html

Saftey first

Schulsanitäterausbildung 2019

Auch in diesem Schuljahr hat Frau Quante viele freiwillige Schüler*innen motivieren können, die Ausbildung zum Schulsanitäter zu absolvieren. 18 Schüler*innen der 9. Klassen haben es geschafft. 

So kann sich auch weiterhin bei kleineren Problemen (Verletzungen, Unwohlsein etc,.) die Schülerschaft der OBS Bassum an die Sanitäter wenden. Zu finden sind sie wie gewohnt im Sanitätsraum des Neubaus (unterer Flur!). Ein hohes Maß an Verantwortung und Hilfsbereitschaft zeigten die Teilnehmer bereits während der Ausbildung an den ersten Schultagen, die schon traditionsgemäß vom DRK geleitet wurde. Vielen Dank dafür.

Start ins Schuljahr 2019/´20

WIR SIND BUNT

Unter dem Motto „Unsere Schule ist bunt“ starteten in diesem Schuljahr über 70 Schüler*innen im neuen 5. Jahrgang. Nach einer kurzen Begrüßungsrede des Schulleiters Herr Mysegaes und der Frage, was denn dieses Motto mit ihrer neuen Schule zu tun haben könnte, hatten bereits einige Ideen, wie das Motto zu verstehen sei und das auch Respekt damit verbunden ist. Die ehemaligen 5.-Klässler*innen boten schließlich Sketche, Gedanken und Musik zum Motto „Wir sind bunt“. Das war dann für den weiteren ersten Schultag der rote Faden.

Neben ihren neuen Klassenkameraden, der neuen Klassenleitung und einem gänzlich neuen Gebäude war Vieles zu entdecken. Am Ende des ersten Tages entließen die 5.-Klässler*innen dann Wünsche und Hoffnungen, die sie zuvor auf kleine Karten geschrieben hatten, an Heliumballone gebunden gemeinsam in den Himmel. Mögen sie in Erfüllung gehen.

Wir wünschen euch dies! Herzlich willkommen an der OBS Bassum.

Nachhaltigkeit in der Schule

Projektwoche und Schulfest brachten Fähigkeiten ans Licht

Was in aller Munde ist und auch von großer Bedeutung für die zukünftige Gesellschaft, dass machten wir zum Thema der Projektwoche am Ende des Schuljahres 2018/´19. Was heißt es nachhaltig zu handeln, zu leben? Was kann man unternehmen, um zu verstehen, wie Wirtschaft und Umwelt zusammenhängen? 

Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schüler*innen innerhalb der letzten Schulwoche bzw. teils bereits zuvor als Vorbereitung auf die Praxis. Denn eines war klar: das Wort Nachhaltigkeit ist zwar in aller Munde, doch nur darüber zu reden, etwas zu recherchieren, genügt nicht. Wichtig ist es zu handeln. Anpacken, etwas gestalten, das schafft Verständnis.

So gestalteten die Jahrgänge 7 und 9 u.a. aus alten Paletten Gartenmöbel, Altreifen bekamen ein neues Gesicht und wurden zu Couchtischen, Insektenhotels wurden gefertigt. Die Jahrgänge 5 und 6 erfuhren u.a. auf ihren Exkursionen zu nahegelegenen Feldern, was es heißt Landwirtschaft zu betreiben, im Wolfscenter und im Wald nahe Syke durch die Landesforsten, wie das Ökosystem Wald funktioniert und bei einem Besuch der AWG Vieles über unseren Umgang mit Müll.

Den Höhepunkt dieser Woche bildete dann das gemeinsame Schulfest, dass in dieser Form zum ersten Mal stattfand und gemeinsam mit der Projektwoche nun in jedem Jahr stattfinden wird. An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an den Förderverein der OBS Bassum (finanziell und persönlich), ohne den das alles nicht hätte stattfinden können.

Abschlussfeier 2019

102 Absolventen an der OBS Bassum 

Auch in diesem Jahr gab es wieder eine – wenn auch abgeänderte – Abschlussfeier an der OBS Bassum. Der aktuelle Umbau machte ein Ausweichen zum nahegelegenen Schützenhaus Bassums notwendig. Aber auch hier gab es gewohnt gute Laune, Festreden, kreative Aktionen der Abschlussklassen und Ehrungen. 

Entsprechend der Vielfalt der Abschlussklassen hatten sich alle auch ein eigenes Motto ausgewählt, das war bemerkenswert. Frau Schorling von der Stadt Bassum und Frau Eggemann als Kirchenvertreterin waren ebenso Gäste wie auch Herr Sprenger (Sparkasse) und Herr Bandorski (Volksbank). Wie schon traditionsgemäß überrreichten die beiden auch in diesem Jahr wieder Ehrungen (250,- Euro) an Schüler*innen für ihr ehrenamtliches Engagement an der OBS. 

Und am Abend fand die Feier dann ihr Ende. Bei gutem Essen und gemeinsamen Beisammensitzen, Austauschen von Geschichten und Reden über zukünftige Pläne trafen sich noch einmal Schüler*innen und Lehrer*innen der Abschlussklassen.

HIER der Artikel der Kreiszeitung !

Politiker hautnah 

Schüler*innen des 8. Jahrgangs im Gespräch mit Politikern

Am 12.06 kamen verschiedene Politiker*innen aus Bassum als Gäste an die OBS. Der Wahlpflichtkurs Politik im Jahrgang 8 hatte dazu den Bassumer Bürgermeister Christian Porsch, den SPD-Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates Christoph Lanzendörfer, CDU-Ratsmitglied Lena Tasto und den CDU-Landtagsabgeordneten Volker Meyer eingeladen, um mit ihnen gemeinsam zu diskutieren. Für einige Schüler*innen stellte dieses Treffen auch gleichzeitig den ersten „Live“-Kontakt zur Politik dar. Ebene eine Begegnung hautnah.


Die Politiker*innen konnten den Schüler*innen einiges an Hintergrundwissen liefern (beispielsweise zu Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten in Bassum, zum neuen EU-Urheberrechtsgesetz oder zu Drogenproblemen). An einigen Punkten entwickelten sich kleinere Diskussionen. Eine sich anbahnende umfassendere Auseinandersetzung zum aktuellen „Fridays for Future“-Thema musste schließlich aus Zeitgründen abgebrochen werden. Damit wurde auch deutlich, dass ein grundsätzlich vorhandenes Interesse an gegenseitigem Meinungs- und Informationsaustausch vorhanden ist. Dieser Eindruck wurde durch die positiven Rückmeldungen von beiden Seiten noch bestärkt. Es wird also nicht der letzte Besuch von Politiker*innen an der OBS gewesen sein.

„Wie die Auswanderer vor 100 Jahren“

Die Schüler*innen des gymnasialen Z-Kurses Englisch Jahrgang 8 erlebten und erkundeten passend zu den Unterrichtseinheiten „New York City“ sowie „Problems of immigrants“ mithilfe englischer Materialien und Audioaufnahmen das Auswandererhaus. Im Anschluss wurden noch die Bremerhavener Hafenwelten mit der Promenade an der Wesermündung und dem Mediterraneo erkundet. Die Tagesfahrt führte Herr Rosenthal durch.

Jugendkulturen an der OBS

Großes Interesse an Workshops in Jahrgang 8 

Am 14. Juni hatten die achten Klassen der OBS Gelegenheit zum Eintauchen in verschiedene Jugendkulturen, die viele nur vom Hörensagen kannten. Graffiti, Rap, Djing, Techno und Skateboarding standen auf dem Programm eines Projekttags, den die OBS zusammen mit dem Jugendhaus „Fönix“ und dem Präventionsrat Bassum ermöglichte. Durchgeführt wurden die Workshops von Teamern aus Berlin und Hannover mit entsprechender Szene-Erfahrung, die im Rahmen des Vereins „Culture on the road“ derartige Projekte seit Jahren in ganz Deutschland durchführen.
Sie begleiteten die Schüler*innen dabei, sich in der von ihnen gewählten Jugendkultur praktisch auszuprobieren – im Sprayen, im Rappen, im Skaten oder an den Turntables, mit selbst gestalteten Bildern, Texten und Sounds. Über diese Praxis hinaus wurden in den Workshops aber auch technische Zusammenhänge und Fachbegriffe geklärt, gesellschaftliche Hintergründe der jeweiligen Kultur und typische Klischees und Vorurteile näher behandelt. Auch allgemeinere Themen wie soziales Miteinander, Mobbing, Geschlechterrollen und vieles mehr wurden von den Teamern aufgegriffen und besprochen.

Alles in allem war dieser Tag eine lebendige Abwechslung im Schulalltag, an dem vieles aus jugendnahen Kulturen ausprobiert werden konnte, neue Kenntnisse und Fähigkeiten aufgenommen und auch Talente entdeckt wurden. Einige der entstandenen Graffitis sind in den Fluren der OBS ausgestellt. 

Eindrücke aus dem Kunstunterricht  – Kreative Wiederverwertung

Up-Cycling kann auch so funktionieren. 

Die Schüler*innen gestalteten aus ursprünglich in den Müll geworfenen Dingen ganz eigene kreative Kunstwerke. Sensibilisiert zu werden für unseren alltäglichen Umgang mit Produkten, besonders Verpackungen und Plastikgegenständen, war dabei ein wichtiges Ziel. 

„Hörspiel in der Schule“ – NDR zu Gast an der OBS Bassum

10 a produziert mit Hilfe der Profis des NDR ein Hörspiel

Wie entsteht ein Hörspiel? Auf welche Fallen muss man dabei achten? Welche Besonderheiten sind bei einer Produktion fürs Radio zu bedenken? All das erfuhr die 10a einen ganzen Tag lang von den Profis im Radiogeschäft. 

Im Rahmen der Aktion „Hörspiel in der Schule“ lernten die Schüler*innen einen Teil einer für sie ganz neuen Arbeitswelt kennen, die des Radios. Spielerisch erprobten sie z.B., inwiefern Geräusche bei einer solchen Hörspielproduktion wichtig sind, aber auch wie schnell eigene Geräusche dabei sehr störend sein können. Schmatzen, Kaugummi kauen sind absolutes Tabu! Auch das Einsprechen der Texte, das Erproben, Überprüfen als gesamten Entstehungsprozess lernten die Jugendlichen kennen. 

Als eine fünf 50 Schulen, die für diese Projekt ausgewählt wurde, kann man stolz auf die 10a sein. Lust auf das Ergebnis? Hier sind neben den  Zeitungsartikeln das Hörspiel zu finden!   

NDR – Hörspiel     Kreiszeitung    Weser-Kurier   

Jugend trainiert für Olympia
Die Fußballmannschaft der OBS Bassum mit großem Einsatz dabei
Hauchdünn scheiterten die beiden Mannschaften an der Qualifikation für den Bezirksentscheid auf dem Turnier des Kreisentscheids am 25.04 und 26.04.
Auf dem Sportgelände des SV Mörsen-Scharrendorf trat man gegen Schulmannschaften aus Syke, Brinkum und Sulingen an. Am Donnerstag spielten zunächst die „größeren“ Jungen (Jahrgänge 2003 – 2005). Diese gingen ungeschlagen in das letzte Spiel, in dem sie noch alle Chancen auf die Qualifikation für den Bezirksentscheid hatten. Leider ging die Partie gegen den späteren Turniersieger verloren. Aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber der zweitplatzierten Mannschaft wurde das Team der OBS Bassum letztendlich Dritter.  Unterstützt von zwei Mädchen spielten am Freitag die „kleineren“ Jungen (Jahrgänge 2005-2007). Trotz großer Dominanz im letzten Spiel und einem insgesamt starken Auftritt fehlte am Ende lediglich ein Tor, um sich für den Bezirksentscheid zu qualifizieren. Am Ende wurde die Mannschaft ungeschlagen Zweiter.
Im Juni besteht erneut die Möglichkeit, sich mit anderen Mannschaften im Fußball zu messen: Die OBS Bassum richtet eines der Regionalturniere des Werder-Cups aus. 
Deckel gegen Kinderlähmung
Schüler*innen der 6. Klassen zeigen soziales Engagement
Im Sommer 2018 erwuchs im Rahmen des Religions- und Erdkundeunterrichtes seitens der Schüler*innen der 6. Klassen die Idee, Menschen zu helfen, denen es nicht so gut geht und die Unterstützung benötigen. Dabei fiel der Fokus schnell auf die Aktion „Deckel gegen Polio“.  Während die Kinderlähmung (Polio) in Deutschland als ausgerottet gilt, gibt es heutzutage leider immer noch Länder, in denen die Krankheit auftritt. Die Erkrankung führt zu Lähmungserscheinungen, teilweise verläuft sie tödlich. Durch eine einmalige Impfung kann ein lebenslanger Schutz erreicht werden. Der Erlös von 500 Kunststoffdeckeln (ca. 1 Kilogramm Material) deckt die Kosten einer Impfung. Die Schüler*innen sammelten im Sommer und Frühherbst nahezu 20.000 Kunststoffdeckel mit einem Gewicht von über 38 Kilogramm, die Anfang März übergeben wurden.
Die Sechstklässler*innen haben es durch ihr Engagement ermöglicht, dass 38 Menschen gegen Kinderlähmung geimpft werden können – eine starke Leistung!
(Nähere Informationen zu „Deckel gegen Polio“ sind hier zu finden: https://deckel-gegen-polio.de/)

SOS  180° C

Sozial auffällige Schüler

In Zusammenarbeit mit der Justizvollzugsanstalt Bremervörde startete am 12.03.19 an der OBS-Bassum das SOS 180 °C Projekt. Begleitet und umgesetzt von unserer Beratungslehrerin Frau Launus und der  Schulsozialarbeiterin Frau Bunk. 
Das Projekt geht auf die Anregung von Inhaftierten zurück, die gefährdeten Jugendlichen die Konsequenzen einer kriminellen Karriere verdeutlichen möchten. Gefährdete bzw. kriminell auffällig gewordene Jugendliche erhalten durch den Besuch der Justizvollzugsanstalt die Möglichkeit, die Lebensbedingungen in einer Haftanstalt kennenzulernen und mit dort Inhaftierten zu sprechen. Der Besuch der JVA wird in eine angemessene inhaltliche Vor- und Nachbereitung eingebettet. Diese fand an am 12.03.19 statt.
Der Besuch der JVA am 19.03.19 war aufregend, spannend und lehrreich. Nach der Ankunft wurden alle durchsucht und durften die Anstalt betreten. Den Schülern wurde gezeigt, wie der Ablauf eines Neuzugangs vor sich geht. Im Anschluss kamen sie in die vorweg beschriebenen Wartezellen. Hier müssen Inhaftierte nach der Leibesvisitation warten, bis der weitere Vorgang geklärt ist. Jeder Schüler wurde in diese Aufnahmezelle für eine Weile eingeschlossen. So konnten alle erleben, wie lang eine Minute sein kann. Besonders, wenn man nicht weiß, wie es weitergeht, was als nächstes mit einem passiert oder auch, wenn man nichts machen kann, außer sich auf drei Quadratmetern hin und her zu bewegen.

„Wenn der Schlüssel draußen im Schloss umgedreht wird und einem klar wird, dass man jetzt nicht mehr raus kann, dann ruft dies ein Gefühl hervor, welches alles andere als schön ist“.

Die Schüler erfuhren zu Beginn, welche Straftaten die Teilnehmer dieses Projektes begangen hatten. Weiter gaben sie ihre Haftzeit an und berichteten vom Alltag hinter Gittern. Ein reger Austausch über die Straftaten und die Erfassung durch die Behörden folgte.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurde den Schülern die Erstausstattung bei Neuzugängen gezeigt. Alles was man hat, wird auf einem Tisch ausgebreitet und passt auch auf einen einzelnen Tisch.
„Es gibt nicht viel und alles nur sehr minimalistisch. Mit diesen Sachen muss man dann für viele Wochen erst mal hinkommen“ sagte ein Inhaftierter.
Nach einem Rollenspiel hatten zwei Schüler die Möglichkeit, zu erfahren, wie es sich anfühlt, an Händen und Füßen gefesselt zu werden. Ein Inhaftierter beschreibt ihnen das Gefühl, wenn man so durch die Einkaufsstraßen laufen muss, weil man z.B. einen Zahnarztbesuch hat.
„Es ist erniedrigend und man fühlt sich einfach nur schlecht, alle sehen einen an und die Schellen schmerzen nach einer geraumen Zeit sehr“.
Als letzte Maßnahme durfte sich jeder Schüler einen Inhaftierten aussuchen, mit dem er ein persönliches Gespräch führen wollte. Hier konnte nochmal tiefer auf bestimmte Thematiken eingegangen und Fragen gestellt werden, die man vielleicht in der größeren Gruppe nicht stellen mochte.
Am Ende gaben die Inhaftierten Ratschläge mit auf den Weg, um die JVA als Endstation des Lebensweges mit aller Kraft versuchen sollte zu vermeiden.
Die OBS Bassum hofft, dass dieser Tag bei den beteiligten Schülern zum Nachdenken angeregt hat und dass so manche Entscheidung über die Zukunft in Folge noch einmal überdacht wird.

Tag der offenen Tür 2019
Einblicke ins bunte Treiben

In diesem Jahr gab es neben den Eindrücken einzelner Fächer auch viel Wissenswertes über den Bereich der Berufsorientierung zu erfahren. Erstmals präsentierten auch Schülergruppen ihre Aktivitäten aus dem Schulleben. So zum Beispiel die Schülerlotsen und die Schulsanitäter. Auch der Förderverein war mit einem „Heißen Draht“ (gebaut von den Schülerinnen und Schülern des WPK Technik) dabei. Stellvertretend für viele Fächer, die sich vorstellten, sei das Fach Biologie genannt. Die Besucher erfuhren auf Plakaten Vieles über Mülltrennung, Nachhaltigkeit und konnten Einkaufsbeutel aus Jute bemalen und natürlich mitnehmen.

Chef zu gewinnen

10c meets Vorstandsvorsitzenden der comdirect

Fotos: Tristan Vankann

Unter dem Titel dieses Wettbewerbes konnten sich die Schülerinnen der 10c zunächst nicht viel vorstellen, als sie durch ihre Wirtschaftslehrerin Frau Scharnowski zum ersten Mal davon hörten. 

Die Aktion ist eine Initiative des Handelsblatts, die Topmanager in Schulen bringt. Ziel ist es, das Interesse an Wirtschaft unter Jugendlichen zu wecken und ihnen sowohl einen lebensnahen wie auch persönlichen Einblick in die Arbeitswelt und Karrieremöglichkeiten zu vermitteln.

Interessiert daran, diese Chance zu nutzen, erarbeiteten die Schülerinnen unterstützt durch Frau Scharnowski ihre Bewerbung. Damit überzeugte die Klasse sowohl die Jury des Handelsblatts als auch Arno Walter, den Vorstandsvorsitzenden der comdirect bank AG.

Am 13.02.2019 war es dann soweit. Herr Walter stellte sich den Fragen der 10c. Ausführlich berichtete er über seinen Alltag als Führungskraft, die kleinen und großen Meilensteine auf seinem persönlichen Karriereweg. Aber auch über Themen wie Datensicherheit beim Online-Banking, die Bedeutung des Bargeldes oder Einstellungskriterien kamen die Klasse und Herr Walter in den Austausch.

Die SchülerInnen sind nun gespannt, im Zuge eines Gegenbesuchs in der Zentrale der comdirect bank AG in Quickborn im Juni, einmal hinter die Kulissen zu schauen.

Viel mehr als nur Besen und Geschenkkarten

Besuch der Delme-Werkstätten

Im Rahmen des ZiSCH-Projektes (Zeitung in der Schule) vom Weser Kurier besuchte der  Z-Kurs Deutsch Jg. 8 am 20.02.2019 die Delme-Werkstätten in Bassum. Frau Stollreiter, die für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, und Beschäftigte berichteten über ihre Arbeit. Dabei wurde den Schülerinnen und Schülern schnell klar, dass die Delme-Werkstätten eine weitaus größere Bandbreite an Produkten herstellen, als vielleicht vermutet wird. Es handelt sich dabei um ein Unternehmen, das mit all den Herausforderungen, die die freie Wirtschaft bietet, umgehen muss. So gibt es viele verschiedene Bereiche, die vom Metallbau, bis hin zur Arbeit im Bistro reichen.
Die Schülerinnen und Schüler gewannen einen tiefen Einblick in das Unternehmen und die Menschen, die dort arbeiten. Zudem haben sie die Möglichkeit im Rahmen von Praktika oder im Anschluss an die schulische Ausbildung dort ein freiwilliges soziales Jahr zu absolvieren.

Nach der Theorie kommt die Praxis 

9b und 9c – Betriebserkundung des Mercedes-Benz-Werks Bremen

Nachdem sich die 9. Realschulklassen mit ihren Wirtschaftslehrerinnen Frau Michel und Frau Scharnowski theoretisch mit den drei betrieblichen Grundaufgaben, Beschaffung-Produktion-Absatz, auseinandergesetzt hatten, wollten sie nun mehr darüber in der wirklichen Unternehmenswelt erfahren. 

Dazu fuhren sie zum Bremer Standort von Mercedes-Benz und nahmen an einer Werksführung teil. Während der Führung gewannen die Schülerinnen einen Einblick in mehrere Produktionsschritte des Automobilbaus und erlebten, wie aus der Karosserie ein fahrbereites Auto wurde. Zudem lernten sie, dass der technologische Fortschritt eine große Bedeutung für die Produktion, aber auch für die Beschaffung und den Absatz hat. So sorgen Innovationen beispielsweise auch dafür, die Beschaffung benötigter Werkstoffe zu optimieren und ermöglichen es, Fahrzeuge nach besonderen Kundenwünschen bzw. abgestimmt auf den zulässigen Einsatz in anderen Ländern herzustellen. Nicht zu vergessen ist dabei, wie die Mitarbeitenden qualifiziert und eingesetzt werden, um eine hohe Arbeitsqualität bei gleichzeitiger Mitarbeiterzufriedenheit zu gewährleisten.
Durch die Erkundung wurden für die SchülerInnen viele im Unterricht besprochene Begriffe und Themenpunkte greifbarer. Frau Michel und Frau Scharnowski sind nun gespannt, die Eindrücke der Klassen in der Folgestunde sowie im Rahmen einer kurzen schriftlichen Ausarbeitung aufzugreifen.

Jugend debattiert – SchulfinaleRelated image

SchülerInnen der OBS Bassum nehmen zum ersten Mal am Bundeswettbewerb teil

Zum ersten Mal nehmen SchülerInnen am Wettbewerb „Jugend debattiert“ teil. Im Schulfinale traten in diesem Jahr dazu SchülerInnen des 9. Jg. gegeneinander an. Debattiert wurde u.a. über ein kostenloses Mittagessen an Ganztagsschulen, eine Wahlpficht statt des Wahlrechts und die Einführung eines Zwangsdienstes junger Erwachsener im sozialen oder ökologischen Bereich bzw. der Wehrpflicht. Die Sieger – Chantale Schuhmacher und Friedrich Peters aus der 9a (Gymnasialzweig) – werden bei Regionalentscheid Ende Januar 2019 dasein. Herzlichen Glückwunsch dazu!

Nachdem bereits im Deutschunterricht die Form der Debatte ein Thema war und ein zusätzliches Training angeboten wurde, war das Zutrauen in die eigene Sprachkompetenz bei den meisten SchülerInnen bereits gewachsen. Denn anders als viele es vielleicht glauben, fiel es den Meisten schwer miteinander zu streiten und sich auf fremde Meinungen einzulassen, diese zu reflektieren und dann auch noch die eigene Position weiter zu vertreten. Hinzu kamen die Wettbewerbsregeln von „Jugend debattiert“. So haben die TeilnehmerInnen in vorgegebenen Strukturen (Einstiegsrede – freie Aussprache – Abschlussstatement) jeweils nur eine begrenzete Zeit zur Verfügung. Und die dann auch sinnvoll und überzeugend zu füllen, musste natürlich geübt werden.

Hier der Artikel der Kreiszeitung

Wirtschaft und Schule – Aus der Idee wurde Wirklichkeit

Profilkurs Wirtschaft erstellt ein Firmenregister

Was will ich einmal werden? Diese Frage stellen sich naturgemäß am Ende der Schulzeit viele. SchülerInnen und Eltern, aber natürlich auch die LehrerInnen. Um zukünftig einen noch engeren Kontakt zu den Firmen in Bassum und Umgebung zu haben und damit auch Ideen für den weiteren Werdegang, hat der Profilkurs Wirtschaft mit Hilfe von Frau Michel – unserer Fachbereichsleiterin für Arbeit/Wirtschaft – die Idee entwickelt, ein Firmenregister ins Leben zu rufen.

Nun wird es in die Tat umgesetzt. Aktuell werden die Firmen kontaktiert. Sogar aus Bruchausen-Vilsen gibt es schon ein positives Feedback. Sagen Sie es gerne weiter. Wer als Firma Interesse daran hat, sich einzutragen, der darf sich ab sofort melden. Das Infoschreiben mit den Kontaktdaten gibt es hier.

Neue Vertrauenslehrer gewählt

Die Ansprechpartner für euch in vielen Lebenslagen

Neu gewählt auf der letzten Schülerversammlung für den Zeitraum von zwei Jahren wurden Frau Michel als Vertrauenslehrerin und Herr Kandt als ihr Stellvertreter. Hier ein erster Einblick in unsere Aufgaben. Mehr erfahrt ihr mit einem KLICK.

Wir sehen uns als neutralen Ansprechpartner und haben während der Schulzeit in den Pausen und auch nach der Schule für alle SchülerInnen ein offenes Ohr. Die Basis für jedes Gespräch dabei ist das gegenseitige Vertrauen, was nur erreicht werden kann, wenn man sein Anliegen wahrheitsgemäß wiedergibt. Erst dann kann einer Schülerin / einem Schüler auch geholfen werden.

Das Gespräch zwischen SchülerIn und VertrauenslehrerIn unterliegt der Schweigepflicht und wird sowohl in Ruhe als auch mit ausreichender Zeit geführt. Wir als VertrauenslehrerIn sehen uns in dieser Situation als Vermittler. Oft sind schulische Konflikte zwischen Schülern und Lehrern, Schülern und Schülern, aber auch private Konflikte zwischen Schülern und Eltern zu lösen. Unsere Aufgabe sehen wir darin, einen Lösungsweg einzuschlagen und nötige Kontakte (BeratungslehrerIn, SozialarbeiterIn, Jugendamt etc.) zu knüpfen, die bei der Lösung des Problems helfen können.

 

Zwitschern, Posten, Liken, Streamen …

Workshops im 6. Jahrgang durch smiley e.V. zum bewussten Umgang mit WhatsApp und Co.

Was für viele Eltern vielleicht noch merkwürdig klingende Begriffe sind, das ist für viele SchülerInnen in der heutigen Zeit oftmals selbstverständlicher Teil ihres Alltags. Der Umgang und das Verwenden der modernen Kommunikationsmedien, Apps von Twitter, Instagramm, Facebook, WhatsApp u.v.m.

Daher – auch aufgrund der im schulischen Alltag auftretenden Probleme des leichtfertigen Umgangs mit dem Smartphone und darauf befindlicher Apps – fand in den 6. Klassen ein jeweils 90 minütiger Workshop von smiley e.V. zu genau diesen Themen statt.

Erstaunlich offen und ehrlich sprachen die SchülerInnen dabei mit Jonas Schweden, dem Referenten von smiley e.V.,  über ihre ganz persönlichen Erfahrungen, Erlebnisse und auch Sorgen mit diesen Medien. 

Am kommenden Donnerstag findet dazu ein Elternabend für die 6. Klassen statt. Aufgrund des sehr postiven Feedbacks aller Beteiligten werden wir diese Veranstaltung auch in Zukunft organisieren und vermutlich auf den 7. und 8. Jahrgang ausweiten. Zum Kreiszeitungsrtikel gelangen Sie HIER .

Kultusminister Tonne steht Rede und Antwort

Chefredakteurinnen der Schülerzeitung „Die Stecknadel“ bei der Schülerpressekonferenz im Landtag

Kultusminister Tonne lud zur ersten Schülerpressekonferenz in den niedersächsischen Landtag ein. Die Chefredakteurinnen unserer Schülerzeitung „Die Stecknadel“ Alysha Hildesheim (8a) und Sophie Sieverding (7a) waren dabei. Gemeinsam mit Herrn Kandt erfuhren die beiden zunächst bei einer Führung durch den Landtag Vieles über die politischen Abläufe und Gepflogenheiten im Landtag, sei es innerhalb der Fraktionen und Aussschüsse oder während der Plenartage. 

Anschließend war es dann so weit. Schülerzeitungsredakteure aus ganz Niedersachsen kamen im Raum der Landespressekonferenz zusammen und erhielten die Chance – unter Leitung vom NDR-Journalisten und Vorsitzenden der Landespressekonferenz Thorsten Hapke (eben genauso wie bei üblichen Landespressekonferenzen) – Minister Tonne all die Fragen zu stellen, die sie sich überlegt hatten oder die während der eineinhalb Stunden entstanden. Es ging dabei um den Lehrermangel und seine Lösungen, die Digitalisierung und Möglichkeiten von Spendenaktionen und Nachhaltigkeit an Schulen. Eine ausführliche Berichterstattung wird es in der nächsten Ausgabe der Stecknadel geben.

Eine große Bedeutung sahen in diesem Termin auch die Landesmedien. Denn nicht nur Zeitungsredakteure (von HAZ oder Weserkurier) oder das Radio waren anwesend: Auch der NDR berichtete in einem Livestream (ndr.de/fernsehen/Schülerpressekonferenz mit Kultusminister Tonne) und in der abendlichen Nachrichtensendung (ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo niedersachsen) ausführlich von dieser überaus gelungenen und die SchülerInnen imens motivierenden Aktion. So macht Politik Spass und zugleich Lust darauf, sich auch als Schülerzeitung mit der großen Politik zu befassen.