Latein

Salvete! Die Lateinfachschaft stellt sich vor

Hi sunt collegae linguam Latinam docentes:

1. Herr Deist (La/ev.Re)   4. Frau Siegert (La/En)

2. Herr Fitzke (La/Mu)           5. Herr Warnecke (La/Ek)

3. Frau Rowold (La/Ku)         6. Herr Werner (La/Ek)

Latein als Brücke zwischen Antike und Moderne

Ohne Latein ist Europa unvollständig, weil es die römische und griechische Antike sowie jüdisch-christliches Gedankengut bis in die heutige Zeit Vorstellungen, Werte und Lebensweisen in Europa geprägt haben. Die lateinische Sprache lebt in den romanischen Sprachen (z. B. Italienisch, Spanisch, Französisch) fort und hat weitere europäische Sprachen in starkem Ausmaß beeinflusst.

Das Fach Latein eröffnet mit der lateinischen Sprache einen spezifischen Zugang zur römischen Welt und vermittelt vertiefte Einsichten in das antike Weltbild und gleichzeitig in geistesgeschichtliche, historische, ästhetische und sprachliche Prägungen des modernen Europa.

Durch die Begegnung mit Zeugnissen der Literatur, der Wissenschaften, der Kunst und des Alltags der römischen Antike trägt der Lateinunterricht dazu bei, das Bewusstsein einer europäischen Identität zu entwickeln, das sich auf gemeinsame Grundlagen wie Humanismus, Wissenschaftlichkeit und Rechtsstaatlichkeit stützt.

Durch die Übersetzung lateinischer Texte ins Deutsche, die im Mittelpunkt des Unterrichts steht, setzen sich die Schüler*innen einerseits mit Aussagen und Fragestellungen der Antike auseinander, andererseits stellen sie Beziehungen zu ihrer Gegenwart und Lebenssituation her, sodass sie beim Bemühen um Antworten auf Problemstellungen lateinischer Texte auch in ihrer eigenen Persönlichkeitsentwicklung gestärkt werden (vgl. KC I 2017).

Latein am GBN

Klassen / Kurse und Inhalte

Latein wird am GBN sowohl in der Sek. I (Jg. 6-10) als auch in der Sek. II (Jg. 11-13) in gN- und eN-Kursen unterrichtet.

Das Lehrwerk ‚prima.nova‘ bildet die Grundlage für den Unterricht in den Klassenstufen 6-9. In Jahrgang 10 werden aus dem Lesebuch ‚Legamus!‘ neben Auszügen aus Caesars ‚De bello Gallico‘ kurze, leichte Originaltexte anderer Autoren gelesen und interpretiert.

In Jahrgang 11 werden in der Regel Texte von Cicero sowie Texte der Dichter Ovid, Catull oder Martial gelesen und interpretiert.

Klassenarbeiten / Klausuren und Bewertungskriterien

In der Sek. I sowie in Jahrgang 11 werden in jedem Halbjahr zwei Klassenarbeiten geschrieben. In den Jahrgängen 12/13 wird die Anzahl der Klausuren für alle Fächer durch die Oberstufenverordnung geregelt (vgl. VO-GO 2020).

Bewertung: Die Gesamtnote setzt sich aus mündlichen und schriftlichen Leistungen zusammen. Die Gewichtung schriftlich : mündlich liegt bei zwei schriftlichen Leistungen im Halbjahr bei 50% : 50%.

Wenn in den Jahrgängen 12/13 nur eine Klausur im Semester geschrieben wird, ist die Bewertung: schriftlich 40%, mündlich 60%.

In die mündliche Bewertung fließen Vokabel- und Grammatiktests, Qualität und Quantität der Beiträge, Sprach-/Textkompetenz, Kulturkompetenz, weitere fachspezifische Leistungen sowie das regelmäßige Erstellen der Hausaufgaben etc. ein.

Abschlüsse

Alle Abschlüsse werden ohne zusätzliche Prüfung mit der Zeugnisnote ‚ausreichend‘ und der Versetzung in die nächste Klassenstufe erlangt.

Das sog. Kleine Latinum (nur in Niedersachsen) ist am Ende von Jahrgang 10 erreicht und gilt als Sprachnachweis für Lateinkenntnisse.

Das Latinum (bundesweit anerkannter Sprachnachweis) wird nach Jahrgang 11 vergeben.

Für das Große Latinum (wieder nur in Niedersachsen) müssen zwei Kurse auf mindestens grundlegendem Niveau in Jahrgang 12 erfolgreich abgeschlossen werden.

Austausche, Fahrten und besondere Angebote

Für den 6. Jahrgang möchten wir gern im zweiten Halbjahr einen zweistündigen Workshop ‚Latine loqui‘ (= Lateinisch sprechen) anbieten. In einer Zeitreise in die Antike sollen die Schüler*innen die lateinische Sprache als Kommunikationsmittel erfahren, wobei sie sich vorstellen, über Hobbys und Befinden sprechen sowie eine Bildergeschichte beschreiben. Leider konnte dieser Workshop aufgrund der Corona-Pandemie noch nicht stattfinden.

Am Ende des 8. Jahrgangs fahren wir mit unseren Schüler*innen in den Archäologischen Park Xanten, um das Leben in einer römischen Stadt mit ihren typischen Einrichtungen (Tempel, Bäder, Amphitheater), Themenschwerpunkte unseres Unterrichtswerkes, lebendig nachzuempfinden.

Im Jahr 2019 haben wir den Liceo Scientifico Statale ‚Antonio Gramsci‘, ein Gymnasium in Florenz, als neue Partnerschule für einen Austausch im 9. Jahrgang gewinnen können. Leider konnten der erste Besuch sowie der Gegenbesuch aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Wir hoffen sehr, dass wir nach Ende der Pandemie den Kontakt wieder intensivieren können, um diesen Austausch für unsere Schüler*innen ermöglichen zu können.

Am Ende des 11. Jahrgangs fahren wir für ein langes Wochenende nach Köln, um mit unseren Schüler*innen auf den Spuren der Römer zu wandeln. Oberirdische Besichtigungen wie die des Römisch-Germanischen Museums und unterirdische wie die eines römischen Abwasserkanals stehen auf dem Programm.

Alle zwei Jahre findet der Wettbewerb ‚Rerum Antiquarum Certamen‘ des Niedersächsischen Altphilologenverbandes für die Jahrgänge 12 und 13 statt. Die in diesen Jahrgängen unterrichtenden Kolleg*innen betreuen die Teilnehmer*innen an dem Wettbewerb. 

Ansprechpartnerin: Christiane Siegert (Fachobfrau)

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