Sterndeuter in der Grundschule Warmsen

In diesem Jahr ist das Weihnachtsstück der Klasse 3a ein wenig zu umfangreich ausgefallen für die schulinterne Weihnachtsfeier am letzten Vormittag. Daher verlagertern wir es kurzerhand vor auf den Mittwochnachmittag (20.12.2017) während des Ganztagsangebots. Das bot die Gelegenheit, auch interessierte Eltern und Großeltern zur Aufführung einzuladen. Während die Kinder der 3a eifrig mit Auswendiglernen und Proben beschäftigt waren, wurden die Einladungen für Kinder und Erwachsen in den Klassen verteilt. Auch Kinder, die ansonsten nicht im Ganztag sind, konnten für diese Gelegenheit über Mittag bleiben und auf Wunsch ein Essen in der Mensa bestelle.
So fanden am Mittwoch rund 60 Kinder in der Mensa zum gemeinsamen Mittagessen Platz.

Nach einer kurzen Verdauungspause fanden sich die Schüler und Schülerinnen im Mehrzweckraum ein. Auch die Erwachsenen suchten sich ihre Plätze in den gut besetzten Stuhlreihen, …

… um zu beobachten, wie Caspar, Melchior und Balthasar sich auf die Suche nach dem Königskind machten, das von einem Stern angekündet worden war. In Begleitung ihrer drei Diener und einer israelischen Dienstmagd sprachen sie bei einem strengen König Herodes vor, der von äußerst wachsamen Soldaten beschützt wurde. Doch erst nach der Befragung von zwei Schriftgelehrten fanden sie den Weg zum Jesuskind und seinen Eltern in Bethlehem. Und zu guter Letzt sorgte ein Engel dafür, dass der eifersüchtige König Herodes seine bösen Pläne mit dem Kind nicht in die Tat umsetzen konnte.

Die Schüler und Schülerinnen der 3a setzten das Stück sehr textsicher und mit großem Eifer in Szene, wofür sie mit einem üppigen Applaus belohnt wurden.

Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle zu allererst den hoch motivierten DarstellerInnen, aber auch den vielen Zuschauern, die sich eingefunden hatten.Vielen Dank ebenso an das Kollegium der GS Warmsen und an alle Kinder, die bei den Vorbereitungen tatkräftig mitgeholfen haben.

Basteln, Backen, Schlemmen und viel Spaß

Auch in diesem Jahr gab es an der GS Warmsen wieder einen Bastel-Freitag vor dem ersten Advent. Viele Eltern und Großeltern hatten zum Teil schon bei der Planung und Vorbereitung dieses Weihnachts-Basteltages mitgeholfen und kamen nun mit den Kindern in die Schule.

So gab es in den Klassen verschiedene Bastelstationen, an denen die Kinder, schneiden, malen, falten, flechten wickeln, kleben und hämmern durften. Besonders beliebt waren in diesem Jahr dekorative Sterne aus Butterbrottüten, die in unterschiedlichster Ausführung in vier Klassen hergestellt wurden. Aber es gab auch Rentiere aus Korken oder als Adventkalender, Weihnachtskugel-Engel, kleine Tannenmobiles und sogar ganze Tannenwälder, Kiefernzapfen-Mäuse, Nagel-Faden-Bilder Teelichtgläser, Sterne aus verschiedenen Materialien, Fensterbilder und noch so einiges mehr. Die Eltern hatten darüber hinaus ihre Kinder gut mit weihnachtlichen Knabbereien für die Klasse versorgt. Es gab Kaffee, Tee, Kakao und Punsch und auf dem Flur wurden Waffeln gebacken. In einigen Klassen gab es sogar ein üppiges, deftig/süßes Buffet, sodass auch für das leibliche Wohl gesorgt war. Kreativ und in guter Stimmung verlief die Bastelaktion. Zum Schluss waren nicht nur die Klassen, sondern auch unser Tannenbaum und die Fenster in der Mensa hübsch und reichlich geschmückt.

Vom Ungeheuer, das sein „Un“ loswerden will

Am 17.11.2017 haben wir das Ungeheuer gesehen.
Es war zum Glück nicht in der Schule und es war zum Glück auch nicht fürchterlich.
Es hatte ein Problem: Es wollte sein „Un“ loswerden.

Im großen Saal im Gasthaus Hartmann bei uns im Dorf hat die wohlbekannte Theatergruppe „Thewabo“ dieses wundervolle Stück mit den Kindern der Grundschulen Warmsen und Diepenau aufgeführt. Der Andrang war sogar so groß, dass die Kinder und Familien nicht alle an einem Tag das Stück sehen konnten. Dankenswerterweise haben sich viele Familien bereit erklärt, an einem der „Ausweichtage“ zur Aufführung zu gehen.

Das Ungeheuer ist unglücklich, denn alle nehmen bei seinem Anblick schreiend Reißaus. Dabei wünscht es sich nichts sehnlicher, als Freunde zu haben. Mit denen könnte es zum Beispiel in die Oper gehen, denn das Ungeheuer liebt die Oper.
Schuld an allem ist nur das dumme „Un“! Ohne die Vorsilbe wäre das Ungeheuer nämlich bloß noch ein Geheuer und vor einem Geheuer hätte sicher niemand Angst, denkt es sich. Das Ziel ist klar: Das „Un“ muss weg!
Wie aber lässt sich die lästige Silbe loswerden? Ins Meer werfen? Vom Wind wegwehen lassen? Auf der Parkbank vergessen?
Alle Versuche scheitern und auch auf die Anzeige ‚Kaum gebrauchtes „Un“ in gute Hände günstig abzugeben‘ hin meldet sich niemand. Bis auf ein kleines Mädchen, das zwar gar nicht auf der Suche nach einem „Un“ ist, fortan aber das Leben des Ungeheuers fröhlich umkrempelt. Und es merkt plötzlich, dass es gar nicht so schlimm ist – ja sogar manche Vorteile hat – nicht von allen gemocht zu werden. Wenn man nur eine gute Freundin hat, mit der man Waffeln essen und in die Oper gehen kann. (Text von Thewabo)

Es ist immer wieder erstaunlich, mit welcher scheinbaren Lockerheit und Professionalität die Kinder, die im Grundschulalter oder gerade ein bisschen älter sind, eine solche Leistung zeigen.

Vielen Dank an die Theatertruppe

Weihnachten im Schuhkarton. Wieder haben viele Familien mitgemacht.

Schon seit einigen Jahren können Kinder und Familien ihren Schuhkarton mit Geschenken und Gebrauchsartikeln in der Schule abgeben.

Wieder war Frau Kleine aktiv und hat die Schule gebeten, für diese Aktion der Hilfe als Sammelstelle zu unterstützen.

Die Kartons und Spenden, die von den Kirchengemeinden Essern, Lavelsloh und Warmsen angenommen wurden, waren schon im Auto, ebenso Geldspenden von mehreren hundert Euro.

Für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Warmsen und den Rektor, Herrn Oltmanns, war es natürlich spannend die vielen Päckcken zu verladen und anderen Kindern in armen östlichen Ländern eine Freude zu bereiten.

Die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ wird auch im folgenden Jahr fortgesetzt. Neue Sachen, gern selbstgestickte Socken und Ähnliches können bei Frau Sabine Kleine, Bohnhorst, Kirchdamm 1, oder in den o. g. Pfarrhäusern abgegeben werden. Diese leiten die Spenden an mich weiter damit sie zu Weihnachten 2018 an bedürftige Kinder verteilt werden können.

Margret Verbarg

Vielen Dank an alle Familien und Kinder, die diese Aktion mitgemacht haben und an alle Unterstützer, die diese Aktion durchgeführt haben.