Aufnahme

In die Förderschule (Schwerpunkt Sprache) der Didrik-Pining-Schule werden Schülerinnen und Schüler aufgenommen, bei denen wegen einer Sprachauffälligkeit ein sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt wurde. Die dafür notwendige Überprüfung ist bei der örtlich zuständigen Grundschule zu beantragen und wird von der Didrik-Pining-Schule durchgeführt.

Die Didrik-Pining-Schule besteht aus einer Grundschule und aus einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprachförderung. Die Zusammenarbeit mit der Grundschule bietet Möglichkeiten der Integration. Neben schulformübergreifendem Unterricht z.B. in den Fächern Sport und Religion und in den Arbeitsgemeinschaften finden alle Schulveranstaltungen gemeinsam statt. Selbstverständlich verbringen alle Kinder der Schule die Pausen miteinander.

Wenn Ihr Kind die Förderschule Schwerpunkt Sprache der Didrik-Pining-Schule besuchen soll, muss das „Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs“ eingeleitet werden.

Hierzu gibt es zwei Möglichkeiten:

a) Vor der Einschulung:

Die Erziehungsberechtigten wenden sich an die zuständige Förderschule und bitten diese, das Verfahren einzuleiten. Auf Wunsch kann dies die Didrik-Pining-Schule sein.

b) Bei schulpflichtigen Kindern:

Die Schulleitung der zuständigen Grundschule leitet das Verfahren ein.

Sobald das Verfahren eingeleitet worden ist, erhalten die Erziehungsberechtigten genauere Informationen über den Ablauf per Post.

 

Ablauf vor der Einschulung

-Die (von der Schulleitung unserer Schule) beauftragte Förderschullehrkraft vereinbart mit den Erziehungsberechtigten einen Termin zur Diagnostik.

-Das Kind wird über einen Zeitraum von 4 Unterrichtsstunden beobachtet.

-Aus diesen Ergebnissen, den Beobachtungen des Kindergartens und ggf. Berichten außerschulischer Therapeuten, Logopäden etc. wird ein Fördergutachten erstellt.

-Die Förderkommission (bestehend aus einer Förderschullehrkraft, Erziehungsberechtigten und Schulleitung der zuständigen Schule) gibt eine Empfehlung zum sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf.

-Die Landesschulbehörde entscheidet über den Unterstützungsbedarf.

-Die Eltern wählen eine geeignete Schule für ihr Kind.

 

Verlauf bei Schulkindern

-KlassenlehrerIn und FörderschullehrerIn schreiben das Fördergutachten auf Grundlage von Unterrichtsbeobachtungen, des letzten Zeugnisses, der Förderpläne und der individuellen Lern- und Entwicklungspläne.

-Die Förderkommission (bestehend aus einer Förderschullehrkraft, Erziehungsberechtigten und Schulleitung der zuständigen Schule) gibt eine Empfehlung zum sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf.

-Die Landesschulbehörde entscheidet über den Unterstützungsbedarf.

-Die Eltern wählen eine geeignete Schule für ihr Kind.

Den Erlass des niedersächsischen Kultusministeriums zur Feststellung eines Förderbedarfs finden Sie unter https://www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de/themen/schulleitung/sonderpaedagogische-unterstuetzung/was-bedeutet-sonderpaedagogischer-foerderbedarf