Europaprojekt

Die Tellkampfschule als „ Europaschule in Niedersachsen“

Europaprojekt6„Europaschule in Niedersachsen“ – Welch ein wohlklingender Titel, den wir seit vielen Jahren tragen dürfen und der uns im Jahr 2014 erneut von der niedersächsischen Landesschulbehörde verliehen wurde! Dabei handelt es sich nicht um eine inhaltslose Floskel, sondern wir haben bewusst unser Schulprogramm und -profil an unserem Europaprogramm ausgerichtet. Besonders wichtig ist es uns, die Mehrsprachigkeit und das Engagement für die europäische Integration bei unseren Schülerinnen und Schülern von der fünften Klasse an zu stärken. Dies bedeutet nicht nur, ein vielseitiges Sprachangebot bereitzustellen, sondern auch die Förderung bilingualer Projekte, wie zum Beispiel ein Projekt über native americans oder Auswanderung im 19. Jahrhundert in die USA, das im Geschichts- und Englischunterricht der achten Klasse erarbeitet wird, die Teilnahme am europäischen Wettbewerb (Klasse 9), Comenius-Projekten und multilateralen Austauschprogrammen in Jahrgang 10, Drittortbegegnungen mit Frankreich in Klasse 7, ein Austauschprogramm mit den USA im elften Jahrgang sowie die Möglichkeit von BetriebspraktikaEuropaprojekt4 in Schweden. Hierbei fördern wir auch die Kooperation und Vernetzung mit weiteren Institutionen wie dem „Netzwerk der Europaschulen in Niedersachsen“, dem Rotary Club, der „deutsch-baltischen Gesellschaft“ und der Vereinigung „Brücken zum Baltikum“. Besonderes Augenmerk liegt dabei auch auf einer regelmäßigen Qualitätssicherung und Qualifizierung auf unterschiedlichen Ebenen – zum einen im Rahmen des Comenius-Projektes (u.a. mit den ausländischen Kolleginnen und Kollegen während der Europawoche) – zum anderen werden schulintern auswertende Besprechungen gemeinsam mit Schülern, Kollegium und Schulleitung durchgeführt.

Besonderen Stellenwert besitzt für die TS das seit Anfang der neunziger Jahre existierende „Europaprojekt“. Aktuell nehmen folgende Schulen teil: Örebro/Schweden, Den Haag/Niederlande, Riga/Lettland, Poznán/Polen, Baza/Spanien und Rouen/Frankreich. Im zehnten Jahrgang fahren unsere Schülerinnen und Schüler in Gruppen für eine Woche in eines der jeweiligen Länder und leben dort in Gastfamilien. Höhepunkt dieses alljährigen Projektes Europaprojekt2bildet die „Europawoche“, in welcher Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte aller Partnerschulen zur selben Zeit nach Hannover kommen und ebenfalls in Gastfamilien untergebracht sind. Ca. 200 Schüler arbeiten dann in ca. 15-20 multilateralen Arbeitsgruppen zusammen. Nach einem vielfältigen Programm, bestehend aus Zeit in den Gastfamilien, Ausflügen in Hannover und in Niedersachsen, Sport und Workshop-Arbeit, findet stets am Donnerstagabend der sogenannte Europaabend statt, an dem alle Beteiligten den Eltern und der übrigen interessierten Schulgemeinde die Ergebnisse der Workshop-Arbeit und andere Aufführungen präsentieren.